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Der „deutsche Fauci“: Was Christian Drosten bis heute nicht beantwortet | NIUS Live

4-08-2026, 20:14

Schulschließungen, Kontaktverbote, Impfpflicht: während der Corona-Pandemie galten diese Maßnahmen als alternativlos. Jetzt sorgen neue Dokumente für Aufsehen. US-Senator Rand Paul hat das Tagebuch von Anthony Fauci veröffentlicht, dem einflussreichsten Corona-Berater der USA und Pendant zum deutschen Virologen Christian Drosten.

Die Einträge zeigen, wie Fauci intern an der Wirksamkeit von Schulschließungen zweifelte, öffentlich aber weiter zum verlässlichen Schutz durch die Impfung riet. Auch bei der Frage, ob die Vakzine Infektionen überhaupt verhindern, soll er laut den Notizen aktiv dafür gesorgt haben, dass die US-Gesundheitsbehörde CDC entsprechende Zweifel nicht öffentlich äußert – aus Sorge, das könnte die Impfkampagne und geplante Impfpflichten gefährden.

Die Dokumente zeigen die Doppelmoral eines Establishments, das der Bevölkerung Kontaktbeschränkungen auferlegte, während man selbst auf Promi-Partys bei Jeff Bezos feierte,

Besonders Pikant: Laut den Aufzeichnungen sollen zehn von zwölf Teilnehmern einer internen Virologenkonferenz im Februar 2020 einen künstlichen Ursprung des Virus für plausibel gehalten haben – nur Fauci und Drosten vertraten demnach öffentlich die Labor-These als Verschwörungstheorie ab.

Was bedeutet das für die Aufarbeitung der Corona-Politik in Deutschland? Und warum wird Christian Drosten bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen?

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Kolumnist Gunnar Schupelius und NIUS-Reporter Julius Böhm mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
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