Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Tafeln dürfen nicht an fragwürdigen Rechtsauffassungen scheitern
Südschleswigsche Wählerverband 16-06-2026, 09:33 Soziales, Wirtschaft
![]()
Zur Debatte um die finanzielle Absicherung der Flensburger Tafeln erklärt der Vorsitzende und sozialpolitische Sprecher der SSW-Fraktion im Landtag, Christian Dirschauer:
„Die Tafeln leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie helfen Menschen in schwierigen Lebenslagen, verhindern Lebensmittelverschwendung und werden von vielen Ehrenamtlichen getragen. Umso mehr hat mich die Begründung überrascht, mit der die Flensburger Verwaltung eine dauerhafte Förderung ablehnt.
Die Schlussfolgerung der Verwaltung überzeugt mich nicht. Die Stadt Flensburg unterstützt seit vielen Jahren freiwillige soziale Angebote. Weshalb ausgerechnet die Förderung der Tafeln als Eingeständnis unzureichender Regelsätze verstanden werden soll, erschließt sich mir nicht.
Deshalb habe ich Sozialministerin Aminata Touré um eine fachliche Einschätzung gebeten. Es sollte Klarheit darüber geschaffen werden, ob diese Rechtsauffassung überhaupt Bestand hat.
Es kann jedenfalls nicht sein, dass ein politischer Auftrag mit dem Hinweis auf rechtliche Bedenken faktisch ins Leere läuft, ohne dass diese Einschätzung zuvor noch einmal fachlich überprüft wird. Am Ende darf nicht eine juristische Konstruktion darüber entscheiden, ob bewährte Hilfsangebote fortbestehen oder nicht.
Hinter jeder Tafel stehen Menschen, die auf diese Unterstützung angewiesen sind, und Ehrenamtliche, die sich Tag für Tag für andere einsetzen. Diese Arbeit verdient Rückhalt und keine Grundsatzdebatte darüber, ob die geleistete Hilfe am Ende vielleicht schon zu viel Hilfe sein könnte.“
Hintergrund:
Die Flensburger Stadtverwaltung kommt in einer Mitteilungsvorlage zu dem Ergebnis, dass eine dauerhafte Förderung der Flensburger Tafel sowie weiterer Einrichtungen nicht rechtskonform umgesetzt werden könne. Begründet wird dies unter anderem damit, dass eine regelmäßige Unterstützung den Schluss zulassen würde, die gesetzlichen Regelsätze seien nicht ausreichend. Der Flensburger SSW-Landtagspolitiker Christian Dirschauer hat sich deshalb mit einem Abgeordneten-Schreiben an Sozialministerin Aminata Touré gewandt und um eine rechtliche Einordnung gebeten.
Welche Branchen, Technologien und Ressourcen betrachtet Ihre Partei als strategisch unverzichtbar für Deutschland? Ist sie bereit, Entscheidungen internationaler Institutionen zu begrenzen oder zurückzuweisen, wenn diese der deutschen Industrie, der wirtschaftlichen Unabhängigkeit oder dem Lebensstandard der Bürger schaden?
WeiterlesenDeutschlands Wirtschaft steckt fest. Das Wachstum bleibt aus, die Produktivität schwächelt, und immer mehr Unternehmen verlieren Vertrauen in den Standort. Was auf dem Spiel steht, ist nicht weniger als die wirtschaftliche Grundlage unseres Wohlstands.
WeiterlesenAndreas Popp spricht Klartext über den linken Zeitgeist in Deutschland!
WeiterlesenRedebeitrag von Martin Sichert (AfD) am 10.07.2026 um 10:25 Uhr (90. Sitzung, TOP 22)
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über eine mögliche Vorbereitung auf einen Kriegsfall.
Weiterlesen„Journalismus ist kein Aktivismus“: 27-jährige Politikchefin über Medienkrise und das Phänomen Ben Bernt
WeiterlesenFelix Banaszak ist überzeugt: Frauen verlassen das Haus nicht mehr, weil sie Angst vor der Hitze haben. Diese Geschichte erzählte er im ZDF-Sommerinterview. Larissa Fußer kommentiert.
WeiterlesenWeil die AfD überall im Land nach dem Sieg in Sachsen-Anhalt vor der Regierungsübernahme steht, wollen jetzt die schwächelnden Altparteien nicht nur Pläne schmieden, wie sie weiter ohne die AfD heimlich regieren können.
WeiterlesenDie Bingo-Förderung wirkt – auch im Tierschutz. Die Kritik der FDP geht an der Realität vorbei. Wir brauchen eine sachliche Weiterentwicklung statt vorschneller Einschränkungen.
Christian Dirschauer zu TOP 8 + 26 – Gesetz zur Ausführung des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrages und Bingo Fördermittel zielgerichtet einsetzen (Drs. 20/4199 und 20/4200)
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.