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«Die AfD macht alles richtig»: Buchhändlerin Susanne Dagen über Ostdeutschland, die DDR & Literatur
9-08-2026, 21:02
"Wir wollen einfach Normalität", sagt Susanne Dagen, Buchhändlerin aus Dresden und Initiatorin der Buchmesse Seitenwechsel. Doch hinter dieser Einfachheit steckt ein kraftvoller Widerspruch gegen einen Kulturbetrieb, der zunehmend von Konformismus und Angst geprägt ist. Im Gespräch mit Roman Zeller (Weltwoche) spricht sie über den Gegenwind, den ihre alternative Messe erfährt, über die Politisierung der Kunst und darüber, warum wahre Literatur immer unbequem sein muss. Kann ein zweites Seitenwechsel den Sturm überstehen?
Mit der Auflösung der Sowjetunion kam der NATO ihr großer Gegner abhanden. Der Warschauer Vertrag wurde aufgelöst. Die Menschen in Europa hofften auf eine Friedensdividende im Rahmen einer neuen europäischen Sicherheitsordnung. Der Begriff vom "gemeinsamen Haus Europa" war populär geworden. Diese Chance wurde leider nicht genutzt.
WeiterlesenWenn heute das Jahrestreffen der dänischen Minderheit und der friesischen Volksgruppe startet, geht damit auch eine Botschaft der Toleranz und des friedlichen Miteinanders aus. Der SSW ist mit zahlreichen Ständen sowie Rednerinnen und Rednern vertreten und betont in diesem Jahr besonders den Schutz der Freiheitsrechte, der in Zeiten von wachsendem Populismus und einem Rechtsruck in der Gesellschaft in Gefahr ist.
WeiterlesenWenn fast alle im selben Takt marschieren, wird die einzelne Stimme umso wichtiger. Nicht, weil sie zwangsläufig recht hat, sondern weil sie Fragen stellt, die sonst niemand mehr stellen will. Souveränität bedeutet nicht, grundsätzlich gegen die anderen zu entscheiden – sondern überhaupt noch selbst entscheiden zu können. Genau hier beginnt die unbequeme Frage nach Deutschlands und Europas wirklicher Unabhängigkeit.
WeiterlesenIn diesem Video wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier scharf kritisiert. Auslöser ist seine Aussage, dass ein Teil der Wähler nicht rechts oder links, sondern „gegen das System der Demokratie“ stimme.
WeiterlesenMit einem umfangreichen Regierungsprogramm sind wir bereit, Verantwortung für Sachsen-Anhalt zu übernehmen. Eine unabhängige Justiz ist das Fundament unseres Rechtsstaates – sie darf niemals zum Werkzeug politischer Interessen werden.
WeiterlesenBis zu 100.000 Migranten sollen laut jüngsten Berichten in der vergangenen Woche in die spanische Exklave Ceuta eingedrungen sein – Spanien steht unter Schock, Europa in der Krise.
WeiterlesenDie Empirie zeigt: Es besteht ein deutlicher positiver Zusammenhang zwischen Wohlstand und Energieverbrauch. D. h. mit steigendem Wohlstand (ver)braucht ein Wirtschaftsraum mehr Energie.
Weiterlesen„Von der Heimat musste ich gehen, zu meiner Heimaterde kehre ich zurück.“
MÜHLEN IN TAUFERS – Am Samstag, dem 28. Februar 2026, wurde der Freiheitskämpfer Siegfried Steger unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und begleitet von über 1.000 Schützen und Marketenderinnen zur letzten Ruhe im Herrn geleitet.
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Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.