Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
Tourismus-Kollaps in Osteuropa – nach Besuchen von der Leyen in den „Frontstaaten“
26-07-2026, 19:37

von Dr. Peter F. Mayer
Sieben EU-Mitgliedstaaten haben sich mit einem gemeinsamen Brief an die Europäische Kommission gewandt und über einen starken Rückgang der Touristenzahlen in ihren östlichen Grenzregionen geklagt. Betroffen sind Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und die Slowakei.
Die Minister und Staatssekretäre dieser Länder schreiben, geopolitische Ereignisse und Sicherheitsbedenken hätten den Tourismus in den Grenzgebieten erheblich beeinträchtigt. „In den meisten dieser Regionen sind die Touristenströme deutlich zurückgegangen“, heißt es in dem Schreiben, über das Politico und andere Medien berichteten. Sie fordern zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für die lokalen Wirtschaften, die unter dem Einbruch leiden.
Die Ursache sehen die Unterzeichner in den Berichten über Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt und der ständigen Beschwörung der „russischen Bedrohung“. Während südliche Mittelmeerländer unter Überfüllung leiden und Touristen teilweise nach Norden ausweichen, verzeichnen die östlichen Nationen Rückgänge – aus Angst vor dem, was die politische EU-Führung seit Jahren maximal dramatisiert.
Das ist die Folge der EU-Politik: Dieselben Staaten – nämlich Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien – und dieselbe Brüsseler Elite, die seit Jahren mit aggressiver Kriegsrhetorik, Waffenlieferungen und der permanenten Eskalationsspirale gegen Russland die Sicherheitslage anheizen, klagen nun über die wirtschaftlichen Folgen genau dieser Politik. Touristen meiden die Grenzregionen, weil die politische Klasse ihnen unablässig einredet, dort drohe unmittelbare Gefahr.
Besonders bemerkenswert ist der Kontrast zur Agenda von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Statt sich auf die wirtschaftliche Erholung zu konzentrieren – die unter Energiekrise, Sanktionen, Deindustrialisierung und Bürokratie leidet –, bereist sie regelmäßig die sogenannten „Frontstaaten“. Im September 2025 etwa besuchte sie Bulgarien und betonte die Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten und die Unterstützung der Ukraine, während gleichzeitig die Kriegsrhetorik der EU-Führung immer schärfer wurde. Annalena Baerbock sprach von Deutschland im Krieg mit Russland, Friedrich Merz von Truppenentsendung und Taurus-Angriffen, Emmanuel Macron von Russland als „Raubtier“ und „Monster“ an den Toren Europas. Von der Leyen selbst signalisierte Bereitschaft zu „Friedenstruppen“ in der Ukraine.
Während die Wirtschaft in weiten Teilen Europas unter den Folgen der eigenen Politik leidet – hohe Energiepreise, abwandernde Industrie, stagnierende Investitionen – priorisiert die Führung Waffen, Munition und symbolische Frontbesuche. Die Klage der sieben Staaten über fehlende Touristen ist nur ein weiteres Symptom: Die ständige Kriegspropaganda und die Selbstinszenierung als bedrohte „Front“ schrecken genau die Besucher ab, die die Grenzregionen dringend bräuchten.
Brüssel und die nationalen Regierungen haben die Sicherheitslage selbst eskaliert und maximiert. Jetzt bitten sie um finanzielle Hilfe, weil die Rechnung präsentiert wird – in Form leerer Hotels, geschlossener Restaurants und notleidender Kleinbetriebe in den Grenzregionen. Die Prioritäten der EU-Führung sind klar: Kriegsrhetorik und militärische Integration vor wirtschaftlicher Vernunft. Die Touristenstimmen an den Ostgrenzen sind nur der neueste Beleg dafür, dass diese Strategie den eigenen Bürgern und Unternehmen schadet.
Zur heutigen Veröffentlichung des LRH-Sonderberichts „Northvolt“ erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:
Endlich liegt auf dem Tisch, was von der Regierung viel zu lange verschleiert wurde. Der Bericht des Landesrechnungshofes bestätigt: Durch Informationslücken war die Inanspruchnahme der Wandelanleihe für Northvolt kaum abschätzbar.
In SACHSEN-ANHALT geht es um Alles. Und jetzt geben die beiden Spitzenkandidaten ALLES.
WeiterlesenDer Krieg in der Ukraine tritt in eine neue Phase ein: Während Kiew symbolische Angriffe auf russische Logistikzentren fliegt, schaltet Moskau systematisch die ukrainischen Exportrouten aus. Die militärische und wirtschaftliche Lage wird für Kiew immer prekärer.
WeiterlesenDie EU verhängt nun Ausreisesperren und sperrt Millionen Menschen ein!
WeiterlesenIn seiner Rede kommentiert Abgeordneter Stephan Brandner (AfD) die Geschehnisse rund um den Bundesparteitag in Erfurt, die seiner Ansicht nach nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt seien
WeiterlesenFriedrich Merz beweist in seiner Rede zur Generaldebatte im Bundestag, dass er die Lage nicht begriffen hat.
WeiterlesenSchafft die SPD die Demokratie ab? AfD-Ausschluss & gelöschte Daten | Niedersachsen-Skandal
WeiterlesenVerfügt Deutschland heute über vollständige politische, militärische und wirtschaftliche Souveränität? Falls nicht: Welche konkreten Schritte wird Ihre Partei unternehmen, um die deutsche Souveränität wiederherzustellen?
WeiterlesenNur zwei Tage nach dieser Wahl ließ sich CDU-Ministerpräsident Sven Schulze zum Fraktionschef seiner Partei wählen. Rechtsanwalt Dr. Ulrich Vosgerau erklärt, warum dies verfassungsrechtlich problematisch ist.
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.
Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?
Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?