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Das Merz-Wegner-Komplott: Jetzt könnte es für den Kanzler eng werden | NIUS Live

4-08-2026, 21:04

Haben CDU-Chef Friedrich Merz und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner gemeinsam eine Lüge geplant? Eine Recherche des Tagesspiegels legt genau das nahe – und bringt jetzt auch den Kanzler in Erklärungsnot.

Wegners zahlreiche Widersprüche rund um den linksextremen Anschlag auf das Berliner Stromnetz haben ihn bereits seine erneute Kandidatur gekostet: Bei der Wahl im September tritt er nicht mehr an. Doch nun zeigt sich, dass auch das Kanzleramt tief in die Affäre verstrickt sein könnte.

Im Zentrum steht ein angebliches Telefonat zwischen Merz und Wegner am Tag des Anschlags, dem 3. Januar. Monatelang hielten beide Seiten daran fest, dass dieses Gespräch stattgefunden habe. Erst nach Wegners Rückzug änderte sich die Version aus dem Kanzleramt – plötzlich will man sich an kein Telefonat mehr erinnern können.

Dokumente, die dem Tagesspiegel vorliegen, zeigen: Auf eine Presseanfrage hin wurde ein Antwortentwurf des Kanzleramts offenbar über die Senatskanzlei „korrigiert“ – und der Kanzler nachträglich in die offizielle Version eingefügt. Kanzleramt und Senatskanzlei selbst sprechen von einem „Missverständnis in der Kommunikation“.

Bei NIUS Live ordnen wir die Chronologie der widersprüchlichen Aussagen ein, zeigen die zentralen Dokumente und fragen: Wer hat hier wen gedeckt – und warum? Außerdem: die brisante Antwort, die Merz selbst auf eine direkte Nachfrage von NIUS-Politikchef Ralf Schuler gab.

Bei NIUS Live sprachen die stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss, NIUS-Kolumnist Gunnar Schupelius und NIUS-Reporter Julius Böhm mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
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