Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Denkanstoß: Mehr Überwachung zum Schutz „UnsererDemokratie“ vor dem Islam

30-07-2026, 10:39

von Andrea Drescher

Die Bedrohung durch Islamismus ist eindeutig. Seit Jahren sind wir durch den Terror dieser Steinzeit-Verbrecher bedroht. Ein Blick auf die Terrorangriffe seit 2001 genügt. Fast immer haben Mudschahedin, Hamas, Al-Qaida, der IS oder ISIS ihre verbrecherischen Finger im Spiel, wenn im Westen unschuldige Menschen sterben.

Angefangen bei 9/11, dem Boston/Marathon, Paris/Charlie Hebdo, Nizza, Berlin/Breitscheidplatz, Stade, jetzt der CSD in Berlin: immer wieder begehen Islamisten völlig überraschend brutale Anschläge im Westen. Es gibt allerdings manche Ungereimtheiten die Fragen aufwerfen.


So findet man oft Pässe die vom Täter zurückgelassen werden. Der Pass von Satam al-Suqami hat sogar den Flugzeug-Einschlag im World Trade Center und dessen Zusammenbruch überstanden. Mehrfach wurden Pässe einfach im Tatfahrzeug liegen gelassen, der Täter mietete unter echten Namen ein Auto oder Flugzeug an oder ließ sein Smartphone mit Videobotschaft zurück. So kann man die Verbrecher in kürzester Zeit identifizieren.

Manchmal gab es passendes Bildmaterial von freien Journalisten der ARD, die zufällig innerhalb von nur 9 Tagen bei den Anschlägen vor Ort sind – Nizza (14.7.2016) und München Olympia-Zentrum (22.7.2016) – und so für brandaktuelle Berichterstattung sorgten. Von anderen Anschlägen fehlt jedwedes Bildmaterial, mit der Begründung, dass die normalen Bürger zu geschockt waren, um Aufzeichnungen zu machen. Beim CSD war das wohl der Fall.

Erschreckend ist das Versagen der Sicherheitsbehörden. Häufig waren die Täter den Behörden vorab hinlänglich bekannt, wie Berliner Anschläge belegen. So wusste man von Anis Amri, Attentäter am Breitscheidplatz in Berlin 2016, dass er als islamistischer Gefährder von Polizei und Verfassungsschutz observiert wurde, sich mehrere Behörden in Nordrhein-Westfalen und Berlin sich mit ihm befassten und er im Juli 2016 zeitweise in Haft war. Selbst V-Leute sollen in seinem Umfeld aktiv gewesen sein. Der mutmaßliche CSD-Attentäter war als Islamist bekannt, verurteilt und trotzdem auf freiem Fuß. Das erfährt man aus der Tagesschau.

Seit Juli 2001 gab es zahlreiche Hinweise auf mögliche Anschläge in den USA, die ignoriert wurden. Gleiches passierte auch vor dem Angriff der Hamas am 7.10.2023. Selbst die Jerusalem Post berichtete darüber.

Dass für den 11.9. Teppichmesser in die Flugzeuge geschmuggelt werden konnten, hat dazu geführt, dass man heute keine Wasserflasche mehr mitnehmen darf, sofern dieser nicht über ganz moderne Scanner verfügt. Man muss die Sicherheitslücken schließen – selbstverständlich. Trotzdem gab und gibt es immer wieder überraschende Möglichkeiten für Täter, die jeweiligen Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Beim CSD hat der Täter – offensichtlich ein Profi – genau den Zugang in den Park gefunden, der nicht von Pollern geschlossen war.

Aus der Rechtsstaatsperspektive etwas traurig, aber im Sinne des Steuerzahlers kostensparend: Täter verstarben häufig direkt bei bzw. kurz nach der Tat, manch einer – wie kürzlich in Stade – sogar erst im Gefängnis. Damit entfällt die Notwendigkeit, die Ermittlungsergebnisse einer juristischen Aufarbeitung zu unterziehen. Matt Campbell, der Bruder von Geoff Campbell, einem Briten, der am 11.9.2001 ums Leben kam, führt seit Jahren ein Verfahren vor britischen Gerichten mit dem Ziel, dass die britischen Behörden eine neue Todesuntersuchung (Inquest) durchführen. Wie man beim ZDF erfährt, werden „die Ermittlungen gegen Abdul B. wegen seines Todes nicht fortgeführt, hieß es daher am Montag von der Bundesanwaltschaft.“

Man kann nur hoffen, dass zumindest die Todes-Umstände kritisch hinterfragt werden. Wie es nach vier Schüsse zum Satz „Hände auf den Rücken„ kommen kann, erschließt sich mir nicht. Die Polizei-Kameras, die diese bei sich tragen, um Einsätze zu dokumentieren, waren wohl nicht aktiviert, zumindest ist noch nichts davon bekannt. Auch sonst stellen sich im Zusammenhang mit der Verhaftung Fragen. „Ausgebildete Mitarbeiter eines SEK erschießen den CSD-Tatverdächtigen Abdul Ballout bei der Festnahme in letzter Not – nach stundenlanger Observation, massiver Übermacht, voller Ausrüstung – und am Ende trotzdem ein toter Verdächtiger? Ein Messerangriff hat die gesamte taktische Kunst deutscher Elitepolizei augenblicklich auf die schlichte Alternative reduziert haben: entweder wir oder er? Sind Schilde, Distanz, Blendmittel, Zugriffsteams, Schutzkleidung, präzise Planung alles eindrucksvolles Zubehör, solange kein 21-Jähriger mit einem Messer auftaucht?“ Auf diese und andere Ungereimtheiten weist Michael Münch auf Facebook kritisch hin.

Die bisherigen Sicherheitsmaßnahmen haben versagt, das ist offensichtlich. Wir müssen durch schärfere Kontrollen auf der Straße und im Netz dafür sorgen, dass wir Bürger vor diesen Verbrechern geschützt werden. Aber daran arbeiten die Politiker bereits.

Unions-Politiker fordern, nach dem Anschlag Konsequenzen zu ziehen, um der „Kriegserklärung radikaler Islamisten“ zu begegnen, z.b. durch die große Nachrichtendienstreform, bei der laut Legal Tribune Online „so gut wie alle Wünsche der Geheimdienstler erfüllt werden. „. Grüne fordern „mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden im Vorgehen gegen gewaltbereite Islamisten. „

Schärfere Sicherheitsbestimmungen fordert nicht nur der Staat. Die Menschen rufen freiwillig nach mehr Sicherheit, Kontrollen, Überwachung – und feiern den Todesschuss. Denn wie Felix Feistel auf Telegram schrieb: „Passenderweise schüren solche Taten auch Angst und Wut in der Bevölkerung, die man dann wieder schön gegen einzelne Gruppen kanalisieren kann, um die Bevölkerung gegeneinander aufzustacheln und damit von der Macht abzulenken.“

Etwas bereitet mir bei all dem aber wirklich Kopfzerbrechen: Seit den Mudschahedin in Afghanistan in den 70iger Jahren über Hamas (1987), Al-Qaida (1988), dem IS (2006) bis hin zur ISIS (2013) hat nachweislich keine radikal-islamistische Organisation ohne – zumindest zeitweise – Unterstützung der USA, Israels oder anderer westlicher Staaten bzw. deren Geheimdienste agiert. Das sind genau jene Organisationen, die seit Jahren die schlimmsten Terroranschläge bei uns durchführen, so dass wir die Überwachung massiv verschärfen müssen.

Aber das kann ja nur Zufall sein, oder?

Link zur Originalveröffentlichung.

Ähnliche Nachrichten

„Die Deutschen haben verlernt, selbst zu denken". WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt über Deutschlands Absturz, wie Linke und Rechte gemeinsam das Land ruinieren und warum die deutschen Eliten zum „Bückbürgertum" wurden. Ein schonungsloses Gespräch ohne Tabus.

Weiterlesen

Chaos im Kanzleramt: Friedrich Merz krempelt sein Kabinett um – und handelt sich damit den großen Ärger in der eigenen Partei ein. Acht Personalwechsel auf einen Schlag, gleich mehrere CDU-Landesverbände auf Krawall gebürstet und ein Bundeskanzler, der immer tiefer in die Bredouille rutscht. Katapultiert sich der Kanzler nun selbst aus dem Amt?

Weiterlesen

Vor 85 Jahren, am 22. Juni 1941, begann der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, der im weißrussischen Brest seinen blutigen Auftakt nahm. Éva Péli hat die dortige Festung und die Gedenkstätte Chatyn besucht. Eine Reportage.

Weiterlesen

Mit einem umfangreichen Regierungsprogramm sind wir bereit, Verantwortung für Sachsen-Anhalt zu übernehmen. Und deshalb gilt für uns: Schlanker Staat statt Bürokratiemonster – wir beenden Verwaltungsfilz und die Politisierung staatlicher Aufgaben durch die Regenbogen-Ideologie.

Weiterlesen

19.07.2026 – Die Journalisten Frank Lübberding (Die Welt), Thomas Röper (Anti-Spiegel.ru) und Markus Vahlefeld (Kontrafunk) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die staatliche Bekämpfung unliebsamer Informationen durch Verbannung...

Weiterlesen

Wie der Stupser zur Waffe wurde — und niemand es bemerkte

Ein Nobelpreis für die Entdeckung, dass Menschen steuerbar sind.

Man nannte es Nudging. Man meinte: Wir wissen, was gut für dich ist und wir bauen dir eine Welt, in der du gar nicht anders kannst, als es zu wollen. Kein Zwang. Keine Peitsche. Nur die Möhre und der Käfig, den niemand sieht. Wie aus einem harmlosen Gedanken die wirksamste Steuerungstechnik der Gegenwart wurde. Und warum das vierte und letzte Mittel dieser Technik nicht Geld kostet sondern das Gefühl, ein guter Mensch zu sein.

Weiterlesen

„Die Fakten sprechen für die AfD“: Ein seltenes faires Interview im Staatsfunk
 

Weiterlesen

Journalist Jonas Greinberg geht mit dem Mikrofon auf die Straße – und trifft auf einen „überparteilichen“ Zusammenschluss, der sich als grüne Wahlkampfmaschine entpuppt. 

Weiterlesen

Die Ermittlungen zur Bombendrohne am Flughafen Leipzig/Halle nehmen eine brisante Wendung: Der Verdacht auf eine zweite, überwachende Drohne hat sich erhärtet.

Weiterlesen
Calendar
«September 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930 
Wenn der Staat seine Feinde sucht: Die Grenzen der wehrhaften Demokratie

Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.

Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?

Grundgesetz nach Bedarf: Artikel 146 vergessen, Artikel 37 griffbereit

Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?

Der mündige Bürger und der erlernte Konsens: Was der Beutelsbacher Konsens über die Grenzen staatlicher politischer Bildung verrät

Deutschland wollte freie Bürger erziehen. Doch was, wenn aus dem Ideal des mündigen Bürgers am Ende ein Bürger geworden ist, der vor allem gelernt hat, welche Antworten als richtig gelten?