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Teil 16: Finanzen und Steuern – Heute: Freiheit und Wohlstand durch solide Staatsfinanzen
Gestern, 05:09
von Christina Baum
Mit einem umfangreichen Regierungsprogramm sind wir bereit, Verantwortung für Sachsen-Anhalt zu übernehmen.
Und deshalb gilt für uns: fiskalische Vernunft, Transparenz und Haushaltsklarheit – Konzentration auf die Kernaufgaben, um den Bürgern so viel wie möglich von ihrem erwirtschafteten Geld zu belassen. Weniger Staat bedeutet mehr Netto!
Ein schlanker Staat muss sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren, statt das hart erarbeitete Geld der Steuerzahler zu verschwenden.
Wir werden die Schuldenbremse konsequent einhalten, denn neue Kredite gehen zulasten kommender Generationen. Die Grunderwerbsteuer senken wir, um Wohneigentum und Bauen wieder bezahlbar zu gestalten.
Bagatellsteuern streichen wir und erreichen so Bürokratieabbau durch das Abschaffen unnötiger und unwirtschaftlicher Kleinsteuern. Neue Abgaben und Steuererhöhungen im Land wird es mit uns nicht geben.
Jeder Euro aus dem Landeshaushalt kommt auf den Prüfstand und dies mit dem Ziel, mehr finanziellen Handlungsspielraum für das Land und spürbar mehr Netto vom Brutto für die Menschen in Sachsen-Anhalt!

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Am Wochenende fand in Erfurt (Thüringen) der Bundesparteitag der AfD statt. Er wurde nicht nur mit Spannung erwartet, weil dort ein neuer Bundesvorstand gewählt wurde, sondern auch, weil Linksextremisten massive Proteste angekündigt hatten.
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Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.
Migrationspolitik entscheidet nicht nur darüber, wie viele Menschen im kommenden Jahr die deutsche Grenze überschreiten. Sie entscheidet darüber, wie Deutschland in zwanzig oder dreißig Jahren aussehen wird – in unseren Schulen und Städten, auf dem Arbeitsmarkt, im Sozialstaat, bei der inneren Sicherheit und letztlich in unserem Verständnis davon, wer wir als politische und historische Gemeinschaft sind. Sieben deutsche Parteien geben darauf unterschiedliche Antworten. Entscheidend ist jedoch nicht allein, was in ihren Programmen steht. Entscheidend ist, ob Worte und Wirklichkeit zusammenpassen – und ob die politisch Verantwortlichen bereit sind, auch für die langfristigen Folgen ihrer Entscheidungen einzustehen.