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Bürgergeld kostet mehr: Die teuerste Namensänderung der Geschichte | NIUS Live

1-09-2026, 19:42

Fünf Tage vor der Sachsen-Anhalt-Wahl platzt eine Bombe im Bundeshaushalt: Recherchen von NIUS zeigen, dass die Bürgergeld-Reform der Bundesregierung nicht spart, sondern teurer wird – um satte 5,4 Milliarden Euro zwischen 2027 und 2029. Versprochen wurde das genaue Gegenteil. Bundeskanzler Friedrich Merz wollte das Bürgergeld-System „vom Kopf auf die Füße stellen“, die Rede war von zweistelligen Milliardeneinsparungen. Herausgekommen ist stattdessen eine reine Umbenennung in „Grundsicherung“ mit Mehrkosten statt Minderausgaben.

Doch damit nicht genug: Auch bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hakt es. Das Arbeitsministerium von Bärbel Bas weigert sich, wie im Gesetz vorgesehen 750 Millionen Euro jährlich für die Gesundheitskosten von Bürgergeld-Empfängern zu übernehmen und verlangt stattdessen, dass andere Ministerien und damit der Gesamthaushalt einspringen.

Wie kam es zu dieser Kostenexplosion? Was bedeutet das für den Koalitionsfrieden zwischen SPD und Union? Und warum wächst die Zahl der Anspruchsberechtigten trotz angeblicher „Migrationswende“ munter weiter?

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und die NIUS-Reporter Alexander Kissler und Julius Böhm mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.
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