Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Warum die Rente mit 63 abgeschafft werden soll

Die WerteUnion 27-08-2026, 07:02

Noch-Kanzler Merz hat der Beibehaltung der sogenannten „Rente mit 63“ erneut eine Absage erteilt.

Nun erwartet niemand von ihm eine kluge oder gar den Bürgern nützliche Entscheidung, aber warum beharrt er auf die Umsetzung einer Rentenreform, die Millionen von Menschen belastet? Menschen, die 45 Jahre lang gearbeitet und in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Während Millionen andere noch nie im Leben einen Finger krumm gemacht haben und von denen ernährt werden, denen Merz ihren sorglosen Ruhestand verwehrt.

Der Grund ist wahrscheinlich so simpel wie zynisch: Die den Rentnern nachfolgenden Generationen können sie produktiv nicht ersetzen. Der dramatische Niveauverlust bei Bildung und Ausbildung, verbunden mit einer immer absurderen Anspruchshaltung (aka „Work-Life-Balance“), hat zu mehr geführt als nur zu einem Einbruch der Produktivität.

Die ungeschminkte Wahrheit ist, dass mit den abgehenden Boomern Kompetenz, Qualifikation und Know-how in einem Maße verloren gehen, der die noch vorhandenen Reste unserer einstigen Wirtschaftskraft (und damit unseren Wohlstands) in kürzester Zeit zu vernichten droht. Deshalb müssen die tatsächlich noch vorhandenen Fachkräfte genötigt werden, sich abzurackern, mindestens so lange, bis die KI übernehmen kann.

Das ist – ich wiederhole mich gerne – zynisch. Die WerteUnion wird sich solchen Planspielchen vehement widersetzen und stattdessen die Wiederbelebung unseres bewährten und weltweit bewunderten Bildungssystems anstreben. Damit diejenigen, die Jahrzehntelang hart gearbeitet haben, ihren verdienten Ruhestand genießen können. Zu unserem „Wir wählen die Freiheit“ gehört natürlich auch, dass jeder, der möchte, auch länger arbeiten kann – ebenfalls, ohne Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Link zur Originalveröffentlichung.

Ähnliche Nachrichten

In diesem Video spricht Alex über Länder zur Auswanderung in 2026.

Weiterlesen

Iran-Krieg, Energiepreisschock, beschleunigte Deindustrialisierung: Deutschland befindet sich in einer tiefen Krise – und die Bundesregierung schaut zu. 

Weiterlesen

Wer beerbt Frank-Walter Steinmeier? Die Nachfolge des Bundespräsidenten sorgt für eine der emotionalsten Debatten des Jahres. 

Weiterlesen

Beim NuoViso-Sommerfest 2025 spricht Dr. Markus Krall im Gespräch mit Helmut Reinhardt über die brisantesten Themen unserer Zeit: den Zustand der deutschen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Parteiverbote, den Ukrainekrieg und die Gefahr einer globalen Eskalation.
 

Weiterlesen

Amerikas Weltmacht ruht nicht allein auf Flugzeugträgern, Militärbasen und Geheimdiensten. Hinter ihr steht ein Geldsystem, das Washington seit mehr als hundert Jahren erlaubt, neue Schulden zu schaffen, Kriege auf Kredit zu führen und einen erheblichen Teil der Kosten auf den Rest der Welt abzuwälzen. Von der Gründung der Federal Reserve über Bretton Woods bis zum Petrodollar führt eine klare Spur: Wer die Weltwährung kontrolliert, kann sich Macht leisten, die andere bezahlen müssen.

Weiterlesen

Der Computer namens Deutschland läuft seit Jahrzehnten auf demselben Kernel.

Die Verfassung: solide geschrieben, 1949. Für eine Welt ohne Internet, ohne Klimadebatte, ohne Masseneinwanderung, ohne globale Lieferketten. Was damals State of the Art war, ist heute Legacy-Code. Niemand versteht mehr alles. Niemand will es anfassen. Wer es anfassen will, scheitert an tausend Sonderfällen, die über die Jahrzehnte hineingepatcht wurden.

Gesetze sind Programmcode. Und dieser Code ist aufgebläht, widersprüchlich, voller veralteter Routinen, die eigentlich längst ersetzt gehörten. Aber niemand traut sich. Zu komplex. Zu viele Abhängigkeiten.

Weiterlesen

Friedrich Merz ist wieder da. Und damit das auch jemand bemerkte, gab es gleich eine Kabinetts-Klausur.

Weiterlesen

Eine Drohne, beladen mit Sprengstoff, mitten im Sicherheitsbereich eines deutschen Flughafens und niemand hat sie kommen sehen. Wer steckt dahinter?

Weiterlesen

Was tun, wenn der Staat mit der „Pünktlichkeit“ der Deutschen Bahn arbeitet und Mainstream-Medien jede Kritik an der Regierung pauschal als „rechtsextrem“ abstempeln?

Weiterlesen
Calendar
«September 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930 
Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.

Welches Deutschland wollen wir bleiben?

Migrationspolitik entscheidet nicht nur darüber, wie viele Menschen im kommenden Jahr die deutsche Grenze überschreiten. Sie entscheidet darüber, wie Deutschland in zwanzig oder dreißig Jahren aussehen wird – in unseren Schulen und Städten, auf dem Arbeitsmarkt, im Sozialstaat, bei der inneren Sicherheit und letztlich in unserem Verständnis davon, wer wir als politische und historische Gemeinschaft sind. Sieben deutsche Parteien geben darauf unterschiedliche Antworten. Entscheidend ist jedoch nicht allein, was in ihren Programmen steht. Entscheidend ist, ob Worte und Wirklichkeit zusammenpassen – und ob die politisch Verantwortlichen bereit sind, auch für die langfristigen Folgen ihrer Entscheidungen einzustehen.