Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf ja – aber mit echter Wahlfreiheit für Eltern!
Die stellvertretende Generalsekretärin der Bayernpartei, Nadine Holzner, äußert sich zur aktuellen Entwicklung rund um den geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung:
„Ganztagesbetreuung kann eine sinnvolle Unterstützung sein – sie darf aber kein Zwang werden. Eltern brauchen Entscheidungsfreiheit, keine Bevormundung.“
Nach den Plänen der Bundesregierung soll ab dem Schuljahr 2029/2030 jedes Grundschulkind einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagesbetreuung haben. Was zunächst nach einem Fortschritt klingt, bringt in der Praxis massive Probleme mit sich – insbesondere für kleinere Schulen im ländlichen Raum.
Diese werden künftig verpflichtet sein, Ganztagsangebote sicherzustellen – ungeachtet der personellen und strukturellen Möglichkeiten vor Ort. Bereits jetzt herrscht ein eklatanter Mangel an Lehrkräften und pädagogischem Fachpersonal. Der zusätzliche Betreuungsbedarf wird diese Situation weiter verschärfen und führt absehbar zu Überforderung in den Schulen und zu Lasten der Bildungsqualität.
Die Bayernpartei setzt sich stattdessen für eine flexible Familienpolitik ein, die auf Vertrauen, Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit basiert.
Unsere Forderungen:
-
Gezielte Steuererleichterungen für Familien, um verschiedene Lebensmodelle zu ermöglichen
-
Wahlfreiheit für Eltern, ob sie ihre Kinder selbst betreuen, durch Großeltern unterstützen lassen oder eine Einrichtung in Anspruch nehmen
-
Keine staatliche Bevormundung, sondern ein Bildungssystem mit gesundem Menschenverstand und Augenmaß
Jede Familie ist anders. Und nur wenn die politischen Rahmenbedingungen diese Vielfalt anerkennen, entsteht echte Gerechtigkeit.
Die Bayernpartei fordert deshalb einen Stopp der staatlichen Pflicht-Ausweitung, solange die nötigen Voraussetzungen – personell wie strukturell – nicht flächendeckend gewährleistet sind. Statt Zwang und Zentralismus braucht es Entlastung, Vertrauen und echte Wahlmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger in Bayern.
Werden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.
Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?
Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?
Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.