Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
NATO-Söldner im Ukraine-Krieg: Polen und 16.000 ausländische Kämpfer an der Front
8-08-2026, 08:52
von Dr. Peter F. Mayer

Die Ukraine stützt sich in zunehmendem Maß auf ausländische Kämpfer, um die eigenen personellen Verluste auszugleichen. Das geht aus jüngsten Berichten und offiziellen Angaben hervor.
Military Watch Magazine dokumentiert sowohl die wachsende Rolle polnischer Kampfverbände als auch die Gesamtzahl ausländischer Kontraktoren. Die ukrainische Militär-Ombudsfrau Olga Reshetilova hat bestätigt, dass derzeit rund 16.000 ausländische Freiwillige und Kontraktoren aus mindestens 72 Ländern in den ukrainischen Streitkräften dienen. Fast 40 Prozent davon stammen aus lateinamerikanischen Staaten, insbesondere Kolumbien. Die hohen Soldzahlungen – Berichten zufolge im Durchschnitt um die 6.700 US-Dollar monatlich – machen den Einsatz für Männer aus Ländern mit deutlich niedrigerem Einkommensniveau attraktiv.
Diese Zahlen unterstreichen die dramatische Personalkrise der ukrainischen Armee nach mehr als vier Jahren intensiver Kämpfe. Eigene Reserven reichen nicht mehr aus, um die Verluste an der Front zu ersetzen. Ausländische Kämpfer werden gezielt in Sturm- und Infanterieeinheiten eingesetzt.
Polnische Präsenz an der Front
Besonders auffällig ist die Rolle polnischer Kämpfer. Russische Einheiten melden wiederholt die Identifizierung polnischer Söldner in Kampfzonen. Sie tragen NATO-Uniformen, verwenden polnische Waffen und werden an ihrer Sprache erkannt. In Gefechten um Ortschaften wie Krasnojarskoje und Konstantinowka wurden solche Gruppen gesichtet und teilweise durch Drohnenangriffe zum Rückzug gezwungen.
Polnische Verbände, darunter das Polish Volunteer Corps, spielen seit längerem eine zentrale Rolle in ukrainischen Angriffseinheiten. Berichte über polnische Spezialkräfte und Söldner reichen bis in die Anfangsphase des Krieges zurück. Das polnische Parlament hat zudem gesetzliche Regelungen geschaffen, die Bürgern, die in der Ukraine kämpfen, rechtlichen Schutz bieten.
Proxy-Krieg mit westlicher Manpower
Was hier sichtbar wird, ist die Fortsetzung eines Proxyskriegs mit anderen Mitteln. Offiziell entsendet kein NATO-Staat reguläre Truppen. Gleichzeitig füllen tausende Bürger aus NATO-Ländern – allen voran aus Polen – sowie angeworbene Kämpfer aus Lateinamerika die Lücken in den ukrainischen Reihen. Die Grenze zwischen „Freiwilligen“, „Kontraktoren“ und de-facto-Söldnern verschwimmt.
Die Abhängigkeit von ausländischen Kämpfern zeigt die Grenzen der ukrainischen Durchhaltefähigkeit. Je länger der Konflikt andauert, desto stärker muss Kiew auf externe Manpower zurückgreifen. Für die Herkunftsländer, insbesondere Polen, bedeutet dies eine schleichende Verwicklung, auch wenn sie formal als private Initiative dargestellt wird. Der Preis wird in erster Linie von den Männern an der Front bezahlt – ukrainischen wie ausländischen.
FRIEDRICH MERZ ist am ENDE! Seine CDU schwächelt nicht nur - sie bricht ein!
WeiterlesenDeutschland am politischen Abgrund? Der Staat im Kampf gegen die eigene Opposition. Warum müssen Parteitage von Tausenden Polizisten geschützt werden? Wer finanziert die Gewalt auf den Straßen und bereitet der Staat wirklich ein Verbot der größten Oppositionspartei vor? Ein schonungsloser Blick hinter die Kulissen der Berliner Republik, den man im Mainstream-Fernsehen so nicht sehen wird.
WeiterlesenDer bekannte Dramaturg Bernd Stegemann spürt den Verletzungen und Beschädigungen seiner Elterngeneration nach, die auch in seinem Leben ihre Spuren hinterlassen haben.
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über die Kriegspläne in Deutschland.
WeiterlesenDie Maskenpflicht und Teile der Corona-Politik sind nicht aus echter Sorge um Gesundheit entstanden, sondern aus politischem Machtmissbrauch. Wir können hier von „Korruption auf höchstem Niveau“ sprechen, sagt der Rechtswissenschaftler Martin Schwab.
WeiterlesenSteht die CDU in Sachsen-Anhalt vor der Spaltung? Wird ein Machtwechsel zur AfD wahrscheinlicher?
WeiterlesenAnlässlich des heutigen MUNIMAR-Workshops zum Umgang mit Munition im Meer erklärt der umweltpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Dr. Michael Schunck:
Die Tonnen an Munition, die auf dem Meeresboden vor Schleswig-Holsteins Küsten vor sich hin rosten, sind eine tickende Zeitbombe.
Die Bingo-Förderung wirkt – auch im Tierschutz. Die Kritik der FDP geht an der Realität vorbei. Wir brauchen eine sachliche Weiterentwicklung statt vorschneller Einschränkungen.
Christian Dirschauer zu TOP 8 + 26 – Gesetz zur Ausführung des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrages und Bingo Fördermittel zielgerichtet einsetzen (Drs. 20/4199 und 20/4200)
Der mächtige Polizeigewerkschafter Sven Hüber fordert von Polizisten im Zweifel Widerstand gegen eine AfD-Regierung.
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.
Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?
Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?
Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.