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Tochter ermordet durch Asylbewerber: Michael Kyrath über die Trauerwache und die Absagen aus Berlin

18-09-2026, 13:51

Am 25. Januar 2023 tötete ein staatenloser Palästinenser, dessen Asylantrag abgelehnt worden war, im Regionalzug bei Brokstedt Ann-Marie Kyrath (17) und ihren Freund Danny (19). Er war vorbestraft und kurz zuvor aus der Untersuchungshaft entlassen worden; das Landgericht Itzehoe verurteilte ihn 2024 zu lebenslanger Haft. Seitdem spricht Michael Kyrath für die Familien, die niemand fragt. Morgen, am 19. September, gedenkt die Trauerwache Deutschland auf dem Römerberg in Frankfurt der Opfer migrantischer Gewalt seit 2015 – von 14 bis 19 Uhr, mit Trauerzug und Porträts der Toten. Über 1.000 Opferfamilien stehen mit ihr in Kontakt, „und es kommen tagtäglich neue dazu". Bundespräsident, Kanzler und Ministerpräsidenten waren eingeladen: „Reagiert haben alle, aber es hat keiner zugesagt." Kyrath berichtet, wie man ihm riet, „besser den Mund zu halten" – wären die Nationalitäten von Opfer und Täter umgekehrt, könne man darüber reden, „diese Konstellation ist nicht gewünscht". Unter den Toten sind nach seinen Worten mehr als 500 Kinder. Als Redner sprechen Manuel Ostermann von der DPolG Bundespolizeigewerkschaft und die Journalistin Julia Ruhs.

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