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Berlin: Ist Die LINKE Wahlsiegerin Elif Eralp bereits am Ende? | NIUS Live

30-09-2026, 09:09

Die Linke hat die Wahl in Berlin gewonnen, Spitzenkandidatin Elif Eralp steht vor dem Einzug ins Rote Rathaus. Doch jetzt wird es unbequem: Laut FAZ war Eralp jahrelang Mitglied der Roten Hilfe, eines Vereins, den der Verfassungsschutz beobachtet. Der Verein unterstützt linksextremistische Straftäter und übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen Straf- und Bußgelder. Dafür verlangt er von den Betroffenen, in Strafverfahren nicht auszusagen und sich nicht zu entschuldigen. Zu den bekanntesten Unterstützten zählt die RAF-Terroristin Daniela Klette. Nach Informationen der Bild trat Eralp während ihres Jurastudiums ein und wieder aus, und zwar erst im vergangenen Jahr, noch vor ihrer Nominierung zur Spitzenkandidatin. Ihre Erklärung: Sie habe Menschen helfen wollen, die sich für linke und soziale Themen engagieren, sich aber keinen Anwalt leisten können. Sie sei nur passives Mitglied gewesen. Dazu kommen die Bilder von der Wahlparty in Neukölln. Laut Bild-Bericht war dort Issa Remmo zu Gast, seine Begründung auf Nachfrage eines Reporters: die „bildhübschen Mädchen“. Auch Vertreter eines weiteren Clans sollen laut mehreren Zeitungsberichten anwesend gewesen sein. Was erhoffen sich solche Gäste von einer Partei an der Macht? Und was bedeutet es für die Polizei, wenn die Chefin im Rathaus am Ende auch oberste Dienstherrin der Berliner Polizei-Beamten wäre? Und dann ist da noch das Kleingedruckte des Wahlkampfs: „Berlin bezahlbar machen“ lautete das Versprechen der Linken. Die Zahlen, die in der Sendung auf den Tisch kommen, sehen anders aus. Für eine Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen würde laut aktueller Schätzung eine Entschädigung von 28 bis 36 Milliarden Euro fällig, und keine einzige zusätzliche Wohnung wäre gebaut. Berlin muss 2028 rund 4,2 Milliarden Euro einsparen. Die Schuldenlast pro Kopf liegt bei 17.342 Euro, der erlaubte Höchstwert bei 16.986 Euro. Die Folge: Berlin droht ein Sanierungsverfahren. Kantinenessen für 3 Euro, ein 9-Euro-Sozialticket und günstigere Mieten wackeln damit gewaltig. Bleiben Vermögenssteuer, Luxussteuer, Grunderwerbsteuer, Verpackungssteuer und teureres Anwohnerparken. Bei NIUS Live sprachen NIUS-Kolumnist Alexander Kissler und STATEMENT DAILY-Chefredakteurin Birgit Kelle mit NIUS-Moderator Alex Purrucker über das Thema. 

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