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„Made for Germany“-Initiative: „Was Merz da macht, ist Satire“ | NIUS Live

1-10-2026, 12:54

Friedrich Merz traf sich am Mittwoch in Berlin wieder die Spitzen der Wirtschaftsinitiative „Made for Germany“, ein Jahr nach dem Start. Damals standen 631 Milliarden Euro im Raum, 61 Unternehmen machten mit, und Merz verkündete: „Deutschland ist zurück.“ Heute sind es mehr als 140 Unternehmen und mehr als 850 Milliarden Euro Investitionen bis 2028. Doch was steckt hinter den Milliarden? Schon beim Start hatte NIUS nachgerechnet: Mindestens 500 Milliarden Euro der damaligen Summe waren bereits bekannt und eingeplant, rechtlich bindend waren die Zusagen nicht. Jetzt klingt der Kanzler anders. Man sei „noch nicht da, wo wir in der Bundesregierung sein wollten“, räumt Merz ein. Das Wachstum sei auch das Ergebnis von Entscheidungen, mit sehr viel Schulden zu investieren, und „noch kein selbsttragender Aufschwung für die nächsten Jahre“. Gleichzeitig nennt er den Gesundheitssektor als am schnellsten wachsenden Wirtschaftsfaktor des Landes. Bislang seien 200 Milliarden Euro der 850 Milliarden Euro investiert worden, sagt die Initiative selbst. Wohin das Geld genau geflossen ist, bleibt offen. Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und NIUS-Politikchef Ralf Schuler mit Moderator Norbert Dobeleit über das Thema.

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