Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Gedenkstein für Sepp Kerschbaumer auf Hochglanz gebracht

Südtiroler Heimatbund 28-01-2026, 09:55

Anlässlich des 30. Todestages errichtete der Südtiroler Heimatbund 1994 einen Gedenkstein für Sepp Kerschbaumer, Freiheitskämpfer und Anführer des (BAS) nahe seinem Geburts- und Wohnhaus in Frangart.

Zu den Initiatoren gehörten die ehemaligen Häftlingen Hans Stieler und Hans Stampfl und weiterer SHB- Mitglieder. Auf einem Porphyrstein, der von seinen ehemaligen Mithäftlingen Hans Stampfl und Hans Stieler im Außenbereich von Schloss Sigmundskron ausgesucht wurde, wird mit einer in Bronze gegossenen Gedenktafel an Sepp Kerschbaumers Tod erinnert.

Unter der Überschrift „Der Tiroler Freiheitskämpfer“ und seinem Bild wurde folgender Leidensweg verewigt:

„SEPP KERSCHBAUMER, geboren in Frangart am 9. November 1913. Erdrückt vom Joch und Leid der politischen Fremdherrschaft über Land und Volk unserer südlichen Tiroler Heimat.
Er starb am 7. Dezember 1964 im Kerker von Verona“.

Die Gedenktafel war in den Jahrzehnten durch Wind und Wetter etwas verblichen, so SHB-Obmann Roland Lang. Deshalb wurde Karl Larcher vom Bestattungsunternehmen Larcher um Rat gefragt, worauf Mitarbeiter Luis Meraner die Bronzetafel mit einem Spezialmittel reinigte. Beide verzichteten auf ein Honorar für ihre Arbeit, es war ihnen Eine Ehre, diesen Helden zu ehren.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Kurt Tartarotti bedanken, der die kleine Grünfläche um den Gedenkstein pflegt, so Roland Lang. Ebenso bei Malermeister Norbert Telfner, der im November 2025 die Gedenktafel für die Freiheitskämpfer im Friedhof von St. Pauls kostenlos ausbesserte und nachmalte.

Nicht nur die rege Teilnahme bei der alljährlichen Gedenkfeier für Sepp Kerschbaumer am 8. Dezember in St. Pauls, sondern auch diese Beispiele zeigen, dass der Widerstand und das Opfer in den sechziger Jahren noch heute von den Südtirolern unvergessen ist, so dankend Roland Lang im Namen des Südtiroler Heimatbundes!

Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes

Bilder vorher/nachher

https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/gedenkstein-fuer-sepp-kerschbaumer-auf-hochglanz-gebracht/

Ähnliche Nachrichten

Sinkende PISA-Ergebnisse in Deutschland werden mit der Migrationspolitik seit 2015 in Verbindung gebracht. Die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund scheitert.

Weiterlesen

Nach der rechtlichen Klärung durch die Kommunalaufsicht setzen sich die Fraktionen von SSW, SPD und dem Linken Bündnis gemeinsam für eine zeitnahe Neuwahl des Seniorenbeirats ein.

Weiterlesen

SSW begrüßt Genehmigung des Flensburger Haushaltes und freut sich, dass die geplanten Investitionen für 2026 fast im gesamten Umfang getätigt werden können

Weiterlesen

In Indien ist der jüngste Brics-Gipfel zu Ende gegangen, und viele Krisen werden dort anders bewertet als im globalen Westen. Welche Pläne die Brics-Staaten verfolgen, erklärt der Wirtschaftsgeograf Alexander Schleyer. 

Weiterlesen

Kernkraftwerke sind eine wichtige, unerlässliche Komponente der zukünftigen Stromerzeugung. Sie bieten viele Vorteile: Sie sind optimal in Stromnetze integrierbar, sind grundlastfähig, ihre Brennstoffe stehen fast unendlich zur Verfügung.

Weiterlesen

In der dritten Ausgabe von „Andreas und Klaus“ sprechen wir wieder über politische und gesellschaftliche Themen, die Deutschland bewegen.

Weiterlesen

Schaut nach Ceuta - wollt Ihr diese Invasion für Eure Heimat ?

Weiterlesen

Spätestens seit der Corona-Krise ist vielen Menschen bewusst geworden, dass die Gewaltenteilung eigentlich nur auf dem Papier steht. Und dieses Gefühl basiert auf Fakten.

Weiterlesen

Die Grünen haben ihre Position verändert. Anfang der 1990er Jahre forderten sie eine neue Verfassung und eine Volksabstimmung nach Artikel 146. Nachdem dieser Vorstoß im Bundestag scheiterte, änderte sich der Kurs. Heute bezeichnen die Grünen das Grundgesetz als tragfähiges Fundament von Demokratie und Rechtsstaat, das weiterentwickelt werden soll. Sie setzen auf punktuelle Verfassungsänderungen und die parlamentarische Demokratie. Die Idee einer neuen Verfassung verfolgen sie inzwischen vor allem auf europäischer Ebene – für eine Föderale Europäische Republik.

Weiterlesen
Calendar
«Oktober 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031 
Wenn der Staat seine Feinde sucht: Die Grenzen der wehrhaften Demokratie

Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.

Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?

Grundgesetz nach Bedarf: Artikel 146 vergessen, Artikel 37 griffbereit

Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?

Der Souverän darf wählen – aber nicht entscheiden

Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.