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Sybilla Nitsch zur Northvolt-Übernahme: Es braucht jetzt Transparenz und Verlässlichkeit
Südschleswigsche Wählerverband 5-03-2026, 11:25 social, event, development
Zur angestrebten zeitnahen Übernahme der deutschen Northvolt-Tochter durch das US-Unternehmen Lyten erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:
„Die Ausführungen von Wirtschaftsminister Madsen lassen uns mit gemischten Gefühlen zurück. Während das Ministerium erneut eine Aufbruchstimmung beschwört, bleiben die harten Fakten für die Menschen an der Westküste und für die Steuerzahler im ganzen Land weiterhin im Nebel.
Der angekündigte Strategiewechsel hin zu einer Kombination aus Batterieproduktion, einem Rechenzentrum und einem Batteriespeicher wirft zudem neue Fragen zur tatsächlichen Zahl der Arbeitsplätze, zur industriellen Skalierbarkeit des veränderten Geschäftsmodells und zu den infrastrukturellen Anforderungen vor Ort auf. Hier brauchen wir eine realistische Bestandsaufnahme.
Lyten verdient eine faire Chance, sich als verlässlicher Partner für den Standort Heide zu beweisen. Ein bloßer Besuch vor Ort wird jedoch nicht ausreichen, um das durch die Northvolt-Krise erschütterte Vertrauen wiederherzustellen. Wir erwarten eine transparente Kommunikation darüber, wie das neue Standortkonzept konkret umgesetzt werden soll.
Wir alle wollen den Erfolg für Heide, aber das Vertrauen der Menschen kann man nicht mit harmonischen Gesprächen, sondern nur mit Transparenz und Verlässlichkeit zurückgewinnen. Der SSW wird diesen Prozess auch weiterhin kritisch, aber konstruktiv begleiten“.
https://www.ssw.de/themen/es-braucht-jetzt-transparenz-und-verlaesslichkeit
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