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Innenministerin muss gehen, Verfassungsgericht entscheidet noch vor der Wahl #wahlen #wählen
9-08-2026, 18:04
Sie haben sich zur Wahl angemeldet, aber Ihr Name steht plötzlich nicht mehr auf dem Stimmzettel. Kein Gerichtsurteil, keine Verurteilung – nur die Zugehörigkeit zu einer zugelassenen Partei. Genau das ist in Niedersachsen mit Kandidaten der AfD passiert. Der Wahlausschuss, unterstützt von einem Votum des Innenministeriums, schloss sie aus. Bundestagsabgeordneter Martin Sichert, einer der Betroffenen, und Journalist Peter Weber sprechen über einen Vorgang, den sie als "Abschaffung der Demokratie" bezeichnen. Das Verwaltungsgericht muss noch vor der Wahl entscheiden.
Die SPD betrachtet den tiefgreifenden demografischen und kulturellen Wandel Deutschlands nicht als Entwicklung, die grundsätzlich begrenzt werden müsste, sondern als Realität, die sozialpolitisch organisiert werden soll. Einwanderung soll Arbeitsmarkt und Sozialstaat stabilisieren, Einbürgerung Zugehörigkeit beschleunigen und Herkunft politisch immer weniger bedeutsam werden. Damit verschiebt sich auch der Begriff des deutschen Volkes: Nicht historische Kontinuität, gemeinsame Herkunft oder kulturelle Prägung stehen im Mittelpunkt, sondern Staatsbürgerschaft, Verfassung und gesellschaftliche Teilhabe. Die SPD will Deutschland also nicht in seiner heutigen Gestalt bewahren, sondern eine neue, migrationsgeprägte Gesellschaft politisch zusammenhalten.
WeiterlesenRedebeitrag von Dr. Alice Weidel (AfD) am 09.09.2026.
WeiterlesenKurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt teilt die Amadeu-Antonio-Stiftung einen befremdlichen Beitrag, in dem sie zur Vorbereitung auf eine AfD-Regierung unter anderem das Bilden „Solidarischer Sicherheitsnetzwerke“ gegen rechte Gewalt empfiehlt.
WeiterlesenDie Bundesregierung verkündet eine Pflegereform – doch die grundlegenden Probleme werden zunächst vertagt. Kinderlose sollen höhere Beiträge zahlen, auch Gutverdiener werden stärker belastet. Zusätzlich sollen Milliarden aus dem schuldenfinanzierten Sondervermögen eingesetzt werden.
WeiterlesenPeter Weber im Gespräch mit Kay-Joachim Schönbach, Vize-Admiral a.D.
WeiterlesenDie aktuelle Finanzpolitik ignoriere das Stabilitätsgesetz von 1967 und lasse zu, dass der Steuermechanismus der „kalten Progression“ die Realeinkommen schmälere.
WeiterlesenWährend der Bundeskanzler sich in den POLARKREIS zurückgezogen hat, um den schlechten Umfragewerten zu entkommen, hat die AfD den nächsten Meilenstein geknackt: 30 PROZENT im BUND!
WeiterlesenVier Wochen nachdem auf dem Leipziger Flughafen eine Drohne entdeckt wurde, erklären Innenminister Dobrindt und Außenminister Wadephul auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, die Regierung sei sich nun sicher, dass Russland dahinter stecke. Auf welche Erkenntnisse stützen sie sich? Eine Analyse.
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Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.
Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?
Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?
Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.