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„Wie können wir helfen, mehr Russen zu töten?“ – Neuer Tiefpunkt der deutschen Presse

11-08-2026, 21:27

von Thomas Oysmüller

Ein deutscher Reporter fragte bei Selenskyjs Besuch in Belgrad ganz offen, was sich die Presse seit Jahren denkt. Ein neuer Tiefpunkt.

Es ist weder ein Geheimnis noch ein Rätsel: Der Großteil der westlichen Medien, ihre Journalisten und ihre „Experten“ sind Kriegshetzer und Tastatur-Offiziere. Es hat sich nicht viel geändert gegenüber früheren Kriegsepochen (Karl Kraus beschrieb dies in „Die letzten Tage der Menschheit“ schon vor über 100 Jahren). Sie behaupten „objektive Berichterstattung“, doch machen sie Kriegstreiberei. Manchmal sind sie aber ganz offen und vergessen die „objektive Berichterstattung“.


Bei einer Pressekonferenz in Belgrad von Aleksandar Vučić und Selenskyj stellte der Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Michael Martens, eine sehr direkte Frage: Der Journalist wollte wissen, wie Europäer konkret dabei helfen könnten, „mehr Russen zu töten“:

„Können Sie uns Europäern sagen, was wir konkret tun können, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?“, fragte Martens.


Schnell korrigierte er sich. Er meinte „mehr russische Soldaten, natürlich“. Präsident Vučić ist mit einem geschockten Gesichtsausdruck zu sehen, während die Frage gestellt wird, und hebt die Augenbrauen in scheinbarem Unglauben.

Selenskyj antwortete auf die Frage mit den üblichen Forderungen nach mehr Geld, mehr Waffen und härteren westlichen Sanktionen gegen Moskau.

Vučićs Antwort war sehr diplomatisch, aber zugleich eine Art Rüge der Frage. Er drückte seinen Wunsch aus, dass alles Töten ein Ende finden möge: „Wir haben heute nicht über militärische Zusammenarbeit gesprochen“, sagte der serbische Präsident. „Was nach dem Ende des Krieges passiert, ist eine andere Sache. Und was das Töten angeht: Ich hoffe, dass alles Töten enden wird.“

Der Clip ging freilich schnell viral, besonders auch in Russland. Ob das von Faktencheckern sogleich als „russische Desinformation“ etikettiert wird?

Das schaffen dann nicht mal die Diskurswächter. Stattdessen gab die FAZ eine Stellungnahme heraus, in der sie „Bedauern“ ausdrückte.

Link zur Originalveröffentlichung.

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