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Bundespolizist ruft zum bewaffneten Putsch bei AfD-Wahlsieg auf | NIUS Live

12-08-2026, 20:07

Er war Politoffizier bei den DDR-Grenztruppen, unterrichtete junge Grenzsoldaten im Sinne der SED-Ideologie und stieg nach der Wiedervereinigung nahtlos in den Bundesgrenzschutz auf. Heute ist Sven Hüber stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Nach seinen aktuellen Aussagen wirft seine Vergangenheit aber viele Fragen auf.

In einem Kommentar für die Gewerkschaftszeitschrift schreibt Hübers wörtlich: „No go mit der AfD. Polizisten können kraft ihres abgelegten Eides keine verfassungsfeindliche Partei wählen, diese unterstützen oder dort mitmachen." Und weiter: „Wer dies trotzdem tut, hat im Polizeiberuf nichts verloren." Für den Fall einer AfD-Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt bringt Hüber sogar das Szenario eines „inneren Notstands" samt Einsatz von Bundespolizei und Bereitschaftspolizei ins Spiel.

Wie konnte jemand mit dieser Vergangenheit bis an die Spitze einer der einflussreichsten Polizeigewerkschaften Deutschlands aufsteigen? Darüber diskutiert wir bei NIUS Live, inklusive mit Einschätzungen des Historikers Hubertus Knabe, der Hübers Werdegang für ein Buch recherchiert hat.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und STATEMENT-Chefredakteurin Birgit Kelle mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.
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