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Am Sonntag fällt die Entscheidung über Merz. Drei Bedingungen für seinen Sturz
18-09-2026, 13:54
Vadim Derksen über Friedrich Merz, das CDU-Präsidium am Wahlabend und wer ihm folgen könnte. Am Sonntag wählen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – und noch am Wahlabend tritt das CDU-Präsidium zusammen. „Stützen oder stürzen" heißt die Formel, die in der Partei umgeht. Die Ausgangslage: 17,2 Prozent in Sachsen-Anhalt, die CDU in Mecklenburg-Vorpommern bei sieben, die Union bundesweit bei rund 18 – und ein Kanzler, der seiner Partei in zwei Wochen mehr Negativschlagzeilen beschert hat als im ganzen Jahr. Wir haben mit Akteuren im Konrad-Adenauer-Haus gesprochen. Drei Dinge müssten zusammenkommen, damit Merz fällt – und beim dritten hapert es: Wüst, Söder, Dobrindt, Rhein, Spahn. Warum die Schwäche seiner möglichen Nachfolger ihn retten könnte, was in der Erklärung der acht CDU-Ministerpräsidenten fehlt und welche zwei Szenarien am Sonntagabend bleiben.
Deutschland verlottert: Internet langsamer als in Afghanistan. CDU-Politiker Wüst liebäugelt mit AfD-Verbot.
WeiterlesenWenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte das BSW zum Königsmacher der AfD werden – oder krachend an der 5%-Hürde scheitern.
WeiterlesenVor dem Hintergrund der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September äußert sich Stefan Kerth, Landrat für den Landkreis Vorpommern-Rügen und ehemaliges SPD-Mitglied, über Sinn und Unsinn der sogenannten Brandmauer.
WeiterlesenDie AfD hat nun Friedrich Merz angezeigt und es wird noch drastischer, scheinbar wurde die Briefwahl massiv manipuliert in Sachsen-Anhalt.
WeiterlesenST. LEONHARD I. P. – Schützen und Marketenderinnen aus allen Teilen Tirols versammelten sich am Sonntag, 25. Jänner 2026, in St. Leonhard in Passeier, um gemeinsam mit dem Schützenbataillon Passeier unter dem Gesamtkommando von Bataillonskommandant Artur Oberprantacher des 50. Todestages von Major Georg „Jörg“ Klotz zu gedenken.
WeiterlesenNach dem islamistischen Terroranschlag auf den Berliner CSD gerät nicht nur das Versagen von Justiz und Sicherheitsbehörden in den Fokus.
WeiterlesenLanz: "Ein Autoritätsverlust, dem man von außen zugucken kann!" / Parallel wird Berlin unterwandert!
Politischer Kannibalismus in Berlin: Warum verraten die Partner Friedrich Merz?
WeiterlesenWie der Stupser zur Waffe wurde — und niemand es bemerkte
Ein Nobelpreis für die Entdeckung, dass Menschen steuerbar sind.
Man nannte es Nudging. Man meinte: Wir wissen, was gut für dich ist und wir bauen dir eine Welt, in der du gar nicht anders kannst, als es zu wollen. Kein Zwang. Keine Peitsche. Nur die Möhre und der Käfig, den niemand sieht. Wie aus einem harmlosen Gedanken die wirksamste Steuerungstechnik der Gegenwart wurde. Und warum das vierte und letzte Mittel dieser Technik nicht Geld kostet sondern das Gefühl, ein guter Mensch zu sein.
WeiterlesenDie historische Niederlage von Friedrich Merz und der CDU in Sachsen-Anhalt war nicht nur ein elektoraler Schock, sondern ein systemisches Versagen der gesamten politischen Maschinerie Deutschlands.
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Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.
Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?
Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?
Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.