Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

„Nicht überall, wo auf dem Totenschein Corona draufsteht, ist auch Corona drin“

3-10-2026, 16:04

von Christina Baum

Eine Frage hat mich während der Pandemiezeit immer umgetrieben: Wie viele starben wirklich an Corona und wie viele schlicht mit einem positiven Testergebnis, während schwere Vorerkrankungen oder das hohe Alter die eigentliche Ursache waren?

Das RKI zählte unter Lothar Wieler beides einfach zusammen. Wer infiziert war und starb, egal woran, wurde zum Corona-Toten erklärt – Krebs, Herzinfarkt oder hohes Alter spielten für die Statistik keine Rolle mehr. Wer diese naheliegende Differenzierung damals öffentlich anmahnte, wurde im Handumdrehen diffamiert.

Heute ist klar: Diese Zahlen waren nie bloße Medizinstatistik; sie dienten als politischer Hebel. Mit den täglichen Todesmeldungen rechtfertigte die Politik Ausgangssperren, Schulschließungen, das grausame Alleinlassen von Sterbenden, die Ausgrenzung von Millionen Bürgern und die Aushöhlung unserer Grundrechte.

Wenn diese Zahlen ins Wanken gerieten, drohte das gesamte Rechtfertigungsgebäude in sich zusammenzubrechen – genau deshalb durfte die Trennung von „an“ und „mit“ damals unter keinen Umständen hinterfragt werden.

Nun liefert die Wissenschaft die Quittung: Eine groß angelegte Analyse im renommierten Fachjournal PNAS zeigt anhand von fast 57 Millionen amerikanischen Totenscheinen, dass praktizierende Ärzte Corona deutlich seltener als tatsächliche Hauptursache eingetragen hatten, als es die offiziellen Datensätze später behaupteten. Erst durch starre, behördliche Kodierregeln wurde die Fallzahl im Nachhinein massiv aufgebläht – ein beträchtlicher Teil entstand also erst am Schreibtisch.

Zwar lassen sich amerikanische Berechnungen nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen, doch das Prinzip war hierzulande dasselbe: Bis heute verwehrt die Bundesstatistik eine saubere Trennung der beiden Kategorien.

Als Bundestagsabgeordnete fordere ich daher weiterhin eine lückenlose Aufarbeitung. Die Bürger haben ein Recht darauf, zu erfahren, auf welch fragwürdiger Datenbasis die tiefgreifendsten Grundrechtseingriffe durchgesetzt wurden.

https://reitschuster.de/post/fast-jeder-zweite-corona-tote-entstand-erst-am-schreibtisch/

Link zur Originalveröffentlichung.

Ähnliche Nachrichten

BOZEN – Seit Montag, dem 26. Jänner 2026, hängen in ganz Südtirol an zahlreichen Bushaltestellen Plakate mit der Aufschrift „Grüß Gott in Tirol“. Die Aktion wird vom Südtiroler Schützenbund (SSB) gemeinsam mit dem Südtiroler Heimatbund (SHB) durchgeführt und richtet sich bewusst an Gäste aus aller Welt.

Weiterlesen

Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt, am 20. September folgen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Papier geht es um Landesparlamente. Tatsächlich steht weit mehr zur Abstimmung: Wollen die Deutschen weiterhin einer Politik folgen, die Wohlstand vernichtet, Abhängigkeit zur Staatsräson erklärt und jeden Kurswechsel als Gefahr diffamiert? Oder beginnt im Osten endlich die Rückkehr zu einem souveränen Deutschland?

Weiterlesen

Merz hat eine Bombe platzen lassen, als er in seiner Anti-AfD-Rede „Bundestreue“ zur Sprache brachte. 

Weiterlesen

Brosius-Gersdorf zeigt im einen spektakulären Interview mit der ZEIT, warum sie für die CDU als Verfassungsrichterin untragbar war und bleibt. 

Weiterlesen

In diesem Video spricht Alex über die ausgerufene Bedrohungslage in Deutschland.

Weiterlesen

Nun werden Merz und die gesamte Bundesregierung vor Gericht gezogen!

Weiterlesen

Heute ist es soweit: Sachsen-Anhalt hat die Wahl. Dabei geht es nicht nur um die künftige Regierung im Bundesland, sondern auch um die Zukunft Deutschland.

Weiterlesen

MERAN – Die große Landesfeier zum Todestag Andreas Hofers, ausgerichtet vom Südtiroler Schützenbund, fand am Sonntag, 22. Februar 2026, traditionsgemäß in Meran statt. Jahr für Jahr wird hier des Tiroler Freiheitshelden gedacht – und auch heuer vereinte sich ganz Tirol in der Kurstadt.

Weiterlesen

Die politische Führung Deutschlands wird kritisiert, und Trainerwechsel werden mit unveränderten Systemen verglichen. Betont wird die vermeintliche Glaubwürdigkeit von Bundeskanzler Scholz im Vergleich zu Söders unberechenbaren Kurswechseln in der Kernenergie- und Grenzpolitik.

Weiterlesen
Calendar
«Oktober 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031 
Wenn der Staat seine Feinde sucht: Die Grenzen der wehrhaften Demokratie

Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.

Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?

Grundgesetz nach Bedarf: Artikel 146 vergessen, Artikel 37 griffbereit

Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?

Der Souverän darf wählen – aber nicht entscheiden

Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.