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Fahnenhissung bei der Dornenkrone am Timmelsjoch

Südtiroler Schützenbund 31-05-2026, 10:25 independence, event

Schützen und Bürgermeister setzen gemeinsames Zeichen an der Unrechtsgrenze

TIMMELSJOCH – Bei der Dornenkrone am Timmelsjoch fand heute eine schlichte, aber symbolträchtige Fahnenhissung statt. Die drei Landeskommandanten der Schützenbünde, Mjr. Christoph Schmid für den Südtiroler Schützenbund, Mjr. Thomas Saurer für den Bund der Tiroler Schützenkompanien und Mjr. Enzo Cestari für den Welschtiroler Schützenbund, trafen sich dabei gemeinsam mit den Bürgermeistern der angrenzenden Gemeinden.

An der Feier nahmen der Bürgermeister von Sölden, Ernst Schöpf, der Bürgermeister von Moos in Passeier, Stefan Illmer, sowie der Bürgermeister von St. Leonhard in Passeier, Robert Tschöll, teil. Ebenfalls mit dabei waren die Bataillonskommandanten Simon Klotz vom Bataillon Ötztal und Artur Oberprantacher vom Bataillon Passeier. Gemeinsam wurden bei der Dornenkrone die Tiroler Fahne sowie die Fahnen der Schützenbataillone gehisst – als sichtbares Zeichen der Verbundenheit über die heutige Unrechtsgrenze hinweg.

Die Dornenkrone am Timmelsjoch wurde am 21. September 2024 feierlich eingeweiht und steht seither als Mahnmal für die Teilung Tirols, aber auch als Zeichen des Zusammenhalts innerhalb der historischen Landesteile. Gerade am Timmelsjoch, an einer Grenze, die Tirol bis heute trennt, erhält dieses Symbol eine besondere Bedeutung.

Im Bild von links: BGf. Mjr. Egon Zemmer, BM Stefan Illmer, BM Ernst Schöpf, BM Robert Tschöll, BKdt. Artur Oberprantacher, Obm. Basilius Praxmarer, LKdt. Mjr. Thomas Saurer, LKdt. Mjr. Enzo Cestari, LKdt. Mjr. Christoph Schmid und BKdt. Simon Klotz.

Im Rahmen der heutigen Zusammenkunft wurden auch kleine Erinnerungsgeschenke überreicht. Die Bürgermeister Ernst Schöpf, Stefan Illmer und Robert Tschöll erhielten jeweils ein Bild der Dornenkrone. Ebenso wurden der Obmann der Timmeltalalpe, Basilius Praxmarer, sowie der Projektleiter Artur Oberprantacher von der Firma Metall Projekt mit einem Bild der Dornenkrone bedacht.

Mit dieser Geste dankte der Verband Tiroler Schützen allen Beteiligten, die zur Verwirklichung dieses besonderen Projektes beigetragen haben. Ohne das Zusammenwirken der Gemeinden, der Schützenbataillone, der Grundeigentümer und der ausführenden Betriebe wäre die Errichtung der Dornenkrone an der Unrechtsgrenze mitten in Tirol nicht möglich gewesen.



Landeskommandant Christoph Schmid betonte im Namen der drei Schützenbünde die Bedeutung des gemeinsamen Auftretens:

„Die Dornenkrone erinnert uns daran, dass Tirol durch eine Grenze geteilt wurde. Zugleich zeigt sie aber, dass unsere Verbundenheit stärker ist als jede Grenzlinie. Die heutige Fahnenhissung ist ein schlichtes, aber deutliches Zeichen des Zusammenhalts.“

Die drei Landeskommandanten dankten den Bürgermeistern und allen Unterstützern für ihre Bereitschaft, dieses Projekt mitzutragen und den Ort der Dornenkrone weiterhin als Zeichen der Erinnerung, der Verantwortung und der Tiroler Zusammengehörigkeit sichtbar zu halten.

Link zur Originalveröffentlichung.

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