Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wichtiger Baustein für die Gleichstellung der Minderheiten in Nordfriesland!
Südschleswigsche Wählerverband 21-05-2026, 09:56
Dänischer Gesundheitsdienst erhält ab 2027 Zuschuss für Schuleingangsuntersuchungen
Auf der gestrigen Sitzung des Gesundheitsausschusses des Kreises Nordfriesland wurde einstimmig beschlossen, dass der Dänische Gesundheitsdienst ab 2027 einen Zuschuss von jährlich 25.000 Euro bekommt für die Durchführung schulärztlicher Aufgaben für die Schulen der dänischen Minderheit. Bereits seit Ende des Zweiten Weltkriegs kümmert sich der Verein “Dansk Sundhedstjeneste for Sydslesvig e.V.” um Gesundheitsdienstleistungen für die dänische Minderheit. Schon seit den 1950er Jahren gehört dazu auch der Schulgesundheitsdienst, der unter anderem schulärztliche Aufgaben und Aufgaben im Bereich der Jugendzahnpflege wahrnimmt. Bisher hatte "Dansk Sundhedstjeneste for Sydslesvig" diese staatliche Aufgabe erfüllt, ohne dass es dafür eine gesetzliche Regelung oder eine konkrete Vereinbarung gibt. Dabei handelt es sich um pflichtige Aufgaben – hier insbesondere der dann zusätzlichen Schuleingangsuntersuchungen – die sonst mit dem derzeitigen Personal des Gesundheitsamtes in Nordfriesland nicht zu bewältigen wäre.
Der gesundheitspolitische Sprecher der SSW-Kreistagsfraktion, Jörn Fischer, freut sich und sagt: „Dies ist ein Anliegen, das der SSW schon seit Jahren verfolgt hat, weil es ungerecht ist, dass der dänische Gesundheitsdienst staatliche Aufgaben übernimmt, ohne dafür eine Bezahlung zu bekommen. Wir danken der Verwaltung, dass sie jetzt die Initiative übernommen hat und mit dieser Vorlage das Thema selbst auf Tagesordnung gesetzt hat. Vielen Dank auch an die Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen, die diese Initiative unterstützt haben.“
Der Vorsitzende der SSW-Kreistagsfraktion, Lukas Knöfler, weist auf die minderheitenpolitische Bedeutung dieser Entscheidung hin: „Wir begrüßen den Beschluss des Gesundheitsausschusses, weil damit ein weiterer wichtiger Baustein für die finanzielle Gleichstellung der dänischen und friesischen Minderheit mit der Mehrheitsbevölkerung in Nordfriesland gesetzt wird. Ich bin zuversichtlich, dass der Finanzausschuss und der Kreistag diesen Beschluss bestätigen werden, da der gesamte Gesundheitsauschuss und die Verwaltung dahinterstehen.“
In Russland wird über Gegenangriffe auf die BRD beraten & die Folgen sind drastisch!
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über die Problematik an den spanischen Außengrenzen.
WeiterlesenElon Musk will uns zu Cyborgs machen, Ray Kurzweil träumt vom Supermenschen, Nick Bostrom philosophiert über KI‑Herrschaft, Max More propagiert Unsterblichkeit, Mark Zuckerberg bohrt unser Gehirn digital auf, Jeff Bezos will uns ins All katapultieren und Bill Gates experimentiert still mit Biotech: Willkommen im Zeitalter der Tech‑Götter. Und wir finanzieren diese Typen auch noch.
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über die neuesten Entwicklungen im Ukraine-Konflikt.
WeiterlesenInterview mit Heinz Wallner, Landratskandidat der Bayernpartei im Landkreis Traunstein Heinz Wallner ist Unternehmer, Elektromeister, Fischwirt – und seit über 30 Jahren in der Kommunalpolitik...
WeiterlesenInes Schwerdtner spricht im Sommerinterview der ARD über die Kahlschlag-Politik der Bundesregierung und ruft zu bundesweiten Protesten auf!
WeiterlesenDie Landesregierung kann keine belastbaren Angaben zur tatsächlichen Nutzung und Wirkung des europäischen Arbeitsmarkt-Netzwerks EURES in Schleswig-Holstein machen. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des SSW hervor. Weder liegen Zahlen zur Nutzung der Angebote vor noch können konkrete Vermittlungserfolge benannt werden.
WeiterlesenDer Messermord an dem 22-jährigen Studenten Marius Dick in Trier erschüttert Deutschland und wirft erneut die drängende Frage nach der Sicherheit im eigenen Land auf.
Weiterlesen„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich – und dann gewinnst du.”
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.