Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!
Südschleswigsche Wählerverband 8-05-2026, 22:28
„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“
Jette Waldinger-Thiering zu TOP 38 - Verlässliche Finanzierung der Ersatzschulen in Schleswig-Holstein (Drs. 20/4380 (neu))
Wir stimmen der Forderung nach verlässlicher Finanzierung der Ersatzschulen voll und ganz zu. Die Ersatzschulen sind ein wichtiger Teil unserer Bildungslandschaft. Das kann man nicht häufig genug erwähnen. Nun haben es Ersatzschulen finanziell nicht unbedingt leichter als die öffentlichen Schulen. Besonders der Ganztagsausbau ist für die Ersatzschule eine große Herausforderung.
Zu den detaillierten Forderungen des vorliegenden Antrags möchte ich aber dringend empfehlen, dass wir das System der Berechnung der Schülerkostensätze für die Ersatzschulen nicht grundsätzlich ändern sollten. Die Schülerkostenberechnung wurde während der Küstenkoalition entwickelt und ich bin überzeugt, dass sie richtig ist.
Was aber nicht richtig ist, und was seit Jahren zur Unterfinanzierung der Ersatzschulen führt,
ist der Fakt, dass der Teil der Schülerkostensätze, der aus den Sachkosten besteht, seit 2010 nicht angepasst wurde. Bei den Sachkosten geht es um Dinge wie Energiekosten oder Brandschutzkosten und vieles mehr, Kosten, die in den letzten 16 Jahren definitiv gestiegen sind.
Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.
Diesen Missstand bemängeln wir nun schon seit Jahren- ob hier im Plenum, im Bildungsausschuss oder in persönlichen Gesprächen.
An der Stelle muss auch erwähnt werden, dass es Kommunen gibt, die die Ganztagsbetreuung zumindest an einigen dänischen Schulen freiwillig finanziell fördern. Aber wenn das Land schon keine Verantwortung übernimmt, damit die Ersatzschulen fair finanziert werden- warum sollten die Kommunen hier weiterhin Verantwortung übernehmen?
Jetzt wurden hoffentlich endlich die Kosten des Betriebs der öffentlichen Schulen bei den kommunalen Schulträgern abgefragt auch in Hinblick auf die Ganztagskosten.
Dass der Ganztag Ausbau an den Ersatzschulen gleichwertig gefördert wird und hierfür hoffentlich mit gleichwertigen Beträgen gearbeitet wird, setze ich voraus.
Wir als SSW unterstützen auch im vollen Umfang die Forderung, dass die Regelfördersätze für die Ersatzschulen wieder von 80% auf 82% angehoben werden.
Allerdings würde die allgemeine Sachkostenanpassung die Ersatzschulen höchstwahrscheinlich viel mehr entlasten als nur die Anhebung des Regelfördersatzes.
Seit Jahren werden die Ersatzschulen vertröstet, dass die Sachkosten erst neu erhoben werden müssen. Das soll jetzt passiert sein. Aber ob - und wann sie dann tatsächlich angepasst und ausgezahlt werden, weiß keiner, weil es dazu ja einen Haushaltsbeschluss geben muss.
Die Ersatzschulen brauchen jetzt schnellstmöglich die Anpassung der allgemeine Sachkosten. Ansonsten verhungern die Ersatzschulen finanziell am ausgestreckten Arm der Regierung.
https://www.ssw.de/themen/ersatzschulen-nicht-am-ausgestreckten-arm-verhungern-lassen
Der Donnerstag begann mit einem Arbeitsfrühstück im Café du Parc an der Pennsylvania Avenue in Washington, D.C. Gesprächspartner war John Gizzi, einer der bekanntesten politischen Journalisten der USA und Redakteur von Newsmax, einem der größten konservativen Medienunternehmen der Vereinigten Staaten.
WeiterlesenVor zwei Wochen war Ceuta für uns eine Warnung. Heute zeigt sich: Das Problem ist nicht verschwunden, sondern verschärft sich. Was an Europas Außengrenzen beginnt, bleibt nicht in Spanien. Im Schengen-Raum wandern die Folgen weiter nach Norden – und Deutschland gehört zu den Ländern, die sie besonders deutlich zu spüren bekommen werden.
WeiterlesenWie könnte Europa der Ukraine helfen, noch mehr russische Soldaten zu töten? Dies fragte der deutsche Journalist Michael Martens den ukrainischen Präsidenten Selenski öffentlich.
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über neueste Entwicklung in IT-Sachen.
WeiterlesenWeil ein junges Mädchen bei einer Vergew*ltigung nicht weint und schreit, erhebt eine Staatsanwältin keine Anklage gegen drei Ausländer.
WeiterlesenDer Parteitag der AFD am Wochenende wird einen unglaublichen Skandal auslösen - achtet jetzt darauf!
WeiterlesenWer in gutem Glauben meint, sein Geld in Form einer „Bürgerbeteiligung“ an Windkraft- oder Solarprojekten sicher und gewinnbringend angelegt zu haben, kann sehr schnell eine unangenehme Überraschung erleben.
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über den WHO Pandemievertrag.
WeiterlesenVom Trostspender der Geiselfamilien zum Watschenmann: Der Absturz des IStGH-Chefanklägers Karim Khan
Der offensichtliche Beweis, der noch fehlte, um aufzuzeigen, dass der IStGH ein Werkzeug westlicher Mächte war, um Gegner und Feinde zu verfolgen, ohne aber eigene Taten, oder die von Verbündeten, verantworten zu wollen, zeigt sich in der Geschichte des gerade entlassenen Chefanklägers dieses Gerichtes, Karim Khan.
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.