Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Wer seine Freiheit will, muss sie verteidigen können

Freie Bayern 15-06-2026, 08:16 Souveränität, Sicherheit

Ein freies Bayern braucht keine Interventionsarmee. Es braucht eine Verteidigung, die aus der Gesellschaft herauswächst.

Die Frage ist nicht neu, aber sie wird selten gestellt: Wie würde ein souveränes Bayern seine territoriale Sicherheit organisieren? Nicht als Anhängsel eines Bündnissystems, das seine eigenen Interessen verfolgt. Nicht als Abnehmer von Sicherheit, die andere produzieren. Sondern aus eigener Kraft, mit eigener Verantwortung, nach eigenen Prinzipien.

Freie Bayern hat ein Modell dafür skizziert.

Es orientiert sich an Ländern, die bewiesen haben, dass kleine Staaten nicht wehrlos sein müssen: die Schweiz mit ihrer dezentralen Bürgerarmee, Finnland mit seiner totalen Verteidigungsdoktrin, Israel mit seiner Fähigkeit, zivile Innovationskraft in strategische Stärke zu übersetzen. Keines dieser Modelle wird kopiert. Aber alle drei liefern Elemente für eine bayerische Antwort.

Das Ergebnis ist ein Milizsystem, das nicht Masse, sondern Verwurzelung als strategischen Vorteil begreift. Reservisten, die ihre Landkreise kennen. Alpenjäger, die ihr Terrain beherrschen. Cyberexperten aus der Industrie, die ihren Staat schützen. Ein kleiner professioneller Kern, der ausbildet, koordiniert und die komplexen Systeme betreibt. Der Rest: Bürger in Verantwortung.

Bayern würde dabei Neutralität wählen — nicht als bequeme Passivität, sondern als politische Entscheidung mit Konsequenzen. Neutralität kostet. Sie verlangt eigene Verteidigungsfähigkeit, eigene Finanzierung, eigene Glaubwürdigkeit. Bei einem bayerischen BIP von rund 760 Milliarden Euro wäre das leistbar — und billiger als die Abhängigkeit.

Eines ist klar: Sicherheit ist keine Staatsdienstleistung, die man abonniert. Sie ist eine gemeinschaftliche Verantwortung, die man entweder annimmt oder abgibt.

Bayern sollte sie annehmen.

Das vollständige Analysepapier mit Organisationsstruktur, Finanzierungsrahmen, internationalen Vorbildern und der bayerischen Alpenstrategie steht hier zum Download bereit: Bayern-Miliz: Ein hypothetisches Modell territorialer Verteidigung →

Link zur Originalveröffentlichung.

Ähnliche Nachrichten

Dieses Video sollte jeder gesehen haben, der den Wahnsinn in Deutschland wirklich verstehen will. 

Weiterlesen

Schaut nach Ceuta - wollt Ihr diese Invasion für Eure Heimat ?

Weiterlesen

Ein CDU-Kandidat, der offen sagt, dass seine eigene Partei der AfD die Wähler zutreibt: „Die leben von unseren Fehlern."
 

Weiterlesen

In diesem video spricht Alex über die neuesten Ereignisse rund um die 72 Stunden Vorsorge.

Weiterlesen

Die Debatte um Brosius-Gersdorf setzt Bundeskanzler Friedrich Merz weiter unter Druck und überschattet seine Sommerpause. Gleichzeitig sorgt der tödliche Angriff eines Afghanen auf einen Studenten in Trier für politische Kritik...

Weiterlesen

Der geplante Entzug der Wählbarkeit bei mehrfacher Verurteilung wegen Volksverhetzung - also der Äußerung von Meinungen - ist der nächste Versuch, die Opposition mundtot zu machen.

Weiterlesen

Nach dem tödlichen Anschlag beim Berliner Christopher Street Day erörtert der Publizist David Berger bei uns die Hintergründe der Tat, die Rolle des Islamismus in der öffentlichen Debatte und die politischen Konsequenzen.

Weiterlesen

In diesem Video ziehen die Teilnehmer des Projekts „Souveränes Wohnzimmer“ einen Jahresrückblick und sprechen über die Geschichte Deutschlands, nationale Identität, Traditionen und gesellschaftliches Engagement. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Gedanken über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Landes sowie die Frage, welche Rolle die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen spielt.

Weiterlesen

Die SSW-Ratsfraktion Kiel setzt sich für eine deutliche Reduzierung von Glücksspieleinrichtungen und eine höhere Vergnügungssteuer für Wettbüros und Spielhallen ein. Zu der Diskussion in der gestrigen Ratsversammlung erklärt Ratsherr Pascal Schmidt, finanzpolitischer Sprecher der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Die SSW-Ratsfraktion hat zur Ratsversammlung am 15.01.26 die Anträge ‚Glücksspielautomaten: Erhöhung der Vergnügungssteuer‘ (Drs. 1109/2025) und ‚Bekämpfung des Glücksspiels‘ (Drs. 1398/2025) eingebracht. Darin wollten wir die Dichte von Glücksspieleinrichtungen in Kiel nachhaltig und deutlich reduzieren sowie die Vergnügungssteuer für Betreiber von Wettbüros und Spielhallen anheben.

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.