Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Mercosur – Fluch und Segen?

Freie Bayern 19-12-2025, 09:35

Mercosur – Fluch und Segen?

Der EU-Gipfel das Mercosur-Abkommen abgelehnt, das den Handel zwischen der EU und Südamerika stärken sollte. Dies Abkommen würde den Wettbewerb für europäische Landwirte verschärfen, da Agrarprodukte aus Südamerika günstiger werden. Die Freien Bayern fordern: Importierte Agrarprodukte müssen die gleichen Standards wie die unserer Bauern erfüllen. Ein fairer Wettbewerb ist entscheidend für eine sichere, heimische Lebensmittelproduktion. Wir brauchen unsere bayerischen Bauern!

#MercosurAbkommen #FairerWettbewerb #BayerischeBauern #HeimischeProduktion #Agrarpolitik #Lebensmittelversorgung

Aktuell:

Die nicht gewählte EU-Kommission wird, trotz aller Widerstände, das Mercosur-Abkommen voraussichtlich unterzeichnen. Die Vereinbarung zielt darauf ab, den Handel zwischen der EU und den Mercosur-Staaten zu stärken und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen. Es wird erwartet, dass es den Zugang zu den Märkten der Mercosur-Staaten für europäische Industrieunternehmen erleichtert und gleichzeitig den Mercosur-Staaten einen besseren Zugang zum europäischen Markt verschafft.

Auswirklungen:

Faktisch wird es dazu führen, dass die europäische Industrie leichter und billiger nach Südamerika liefern kann und umgekehrt in erheblichen Umfang Agrarprodukte aus Südamerika einfacher und billiger in die EU kommen. Für die europäischen Verbraucher könnte es von Vorteil sein, wenn die Importeure und der Lebensmittelhandel diese monetären Vorteile nicht für sich abschöpfen, für die europäischen Landwirte wird es wieder einmal härter.

Position der Freie Bayern:

Wir sind für Handelsabkommen, aber unter gleichwertigen Voraussetzungen. Das bedeutet auch, Agrarprodukte die nach Bayern kommen, müssen die gleichen Produktions- und Qualitätsstandards erfüllen, wie wir sie von den bayerischen Bauern verlangen. Ist dies nicht der Fall, ist diese Benachteiligung der heimischen Bauern durch Zölle auszugleichen. Vorranging ist aber eine sichere, heimische Versorgung mit regionalen Nahrungsmitteln.

Die Freie Bayern sind für eine sichere, heimische Lebensmittelproduktion. Wir brauchen unsere Bauern und müssen sie deshalb vor einem unfairen Wettbewerb schützen.

Text: B. Steiner

https://www.freie.bayern/umwelt-klima-natur/mercosur-fluch-und-segen/

Ähnliche Nachrichten

Schulschließungen, Kontaktverbote, Impfpflicht: während der Corona-Pandemie galten diese Maßnahmen als alternativlos. Jetzt sorgen neue Dokumente für Aufsehen. 

Weiterlesen

Zur Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichtes im Streit um die Kosten der Altlastensanierung am Wikingeck in Schleswig erklärt der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler:

"Gerichte entscheiden über Rechtsfragen, aber politische Verantwortung verschwindet dadurch nicht. Dass der Bund sich hier auf diese Weise aus der Verantwortung stiehlt, ist unerhört. Klar ist auch: Dieses Geld wird dem Kreis jetzt an anderer Stelle fehlen, mit absehbaren Folgen für die Region. Wer Kommunen strukturell unterfinanziert und sie bei akuten Problemen allein lässt, darf sich nicht wundern, wenn das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates schwindet. Für mich ist klar: So darf man mit Kommunen nicht umgehen."

Weiterlesen

BOZEN – Am Dienstag, den 17. März 2026, fand in der Herz-Jesu-Kirche in Bozen die Beerdigung von Eucharistiner Pater Dr. Dr. Walter Marzari SSS statt. Den feierlichen Trauergottesdienst zelebrierte Diözesanbischof Ivo Muser gemeinsam mit Generalvikar Eugen Runggaldier und weiteren Geistlichen.

Weiterlesen

Auf der Suche nach Mut, Stärke, Treue, Loyalität und echten Werten ist man in Deutschland heute leider nur noch selten erfolgreich.Umso bemerkenswerter ist es, wenn jemand offen sagt: „Ich bin stolz, Deutscher zu sein.“

Weiterlesen

Die FDP betrachtet Migration vor allem durch die Brille des Arbeitsmarktes. Deutschland altert, Fachkräfte fehlen, also soll mehr qualifizierte Einwanderung stattfinden und weniger unkontrollierte oder sozialstaatlich geprägte Migration. Eine besondere Verpflichtung zur Bewahrung der historisch gewachsenen kulturellen Gestalt Deutschlands kennt dieses Modell nicht; eine staatlich definierte Leitkultur lehnt die Partei sogar ab. Ihre zentrale Schwäche liegt darin, dass ein Land nicht nur Arbeitsmarkt und Rechtsordnung ist – und gesellschaftlicher Zusammenhalt sich nicht automatisch aus Beschäftigung, Steuerzahlung und Verwaltungsregeln ergibt.

Weiterlesen

Ein Statement unserer stv. Bundesvorsitzenden und nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Sylvia Pantel als Antwort auf eine Veröffentlichung des amtierenden NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst

Weiterlesen

Jedes Gespräch hat seinen Platz. Manche führt man beim Essen im Restaurant. Andere zu Hause auf der Couch. Wieder andere an einem Tisch im Studio. Und dann gibt es Gespräche, die führt man an einem Lagerfeuer am Polarkreis.

Weiterlesen

Der blinde Fleck der Linken: Warum Integration scheitert und wer die Radikalisierung fördert

Weiterlesen

Die FDP will zurück über die Fünf-Prozent-Hürde. Doch welcher Kurs führt dorthin? Im Cicero Podcast-Politik streiten Kabarettist Florian Schroeder und FDP-Generalsekretär Martin Hagen über Meinungsfreiheit, Kulturkamp und die Zukunft des Liberalismus.

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.