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Stefan Hartung hat die Oberbürgermeisterwahl in Aue-Bad Schlema, einer Kreisstadt im sächsischen Erzgebirgskreis, knapp verloren. 52,7 Prozent sprachen sich nach dem vorläufigen Endergebnis für den CDU-Mann Marcus Hoffmann aus, wiederum 47,3 Prozent für Hartung, den Kandidaten der Regionalpartei Freie Sachsen.
Die Wahl erregte bereits im Vorfeld internationales Aufsehen. Vertreter von Medien aus aller Welt reisten in die 19.000-Einwohner-Stadt. Ausschlaggebend war – mal wieder – die Briefwahl. Mit knapp 500 Stimmen wurde verhindert, dass die Demokratie zum Schutz der Demokratie ausgehebelt werden musste. Denn für den Fall eines Wahlsiegs Hartungs stand bereits im Raum, das Wahlergebnis zu ignorieren und den Kandidaten nicht zu Amt zuzulassen.
Doch weder bei der CDU noch in der Landespolitik kann man aufatmen. Im Gegenteil: Keines der bestehenden Probleme der Stadt wird sich kurzfristig lösen lassen – aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Auch die Verteufelungen durch Medien und Verfassungsschutz konnten nicht verhindern, dass ein rechter Kandidat abseits der AfD fast die Hälfte der Wähler hinter sich vereinen konnte. In der AfD muss man sich fragen, ob dieses Ergebnis ein Vorbote neuer Chancen oder aufkommender Probleme ist.
Wir haben uns im Politpodcast „Lagebesprechung“ mit dieser besonderen Wahl auseinandergesetzt:
Wahlergebnis darf bestehen bleiben
Bereits vor der Wahl wurde im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in der Politik diskutiert, ob Hartung überhaupt erster Oberbürgermeister mit einem rechten Parteibuch werden dürfe. Man wollte die Untiefen des Beamtenrechts bemühen und ihn notfalls nicht anerkennen, weil der von der Landesregierung weisungsgebundene Verfassungsschutz Hartung als „Rechtsextremisten“ einstuft.
Die Besonderheit wäre gewesen, dass ein in einer demokratischen Wahl gewählter Politiker sein Amt nicht antreten darf, weil man die „Demokratie“ im immer brüchiger gewordenen Machtsystem der Altparteien retten möchte. Ein aus Sicht vieler Bürger völlig absurder Vorgang, um den die Verantwortlichen vorerst leider herumgekommen sind.
Bezeichnend ist auch der enorme Bedeutungsverlust der etablierten Medien. Bild und Spiegel nannten Hartung stumpf einen „Neonazi“. Absoluter Unsinn in den Ohren der Bürger von Aue-Bad Schlema, die Hartung einmal persönlich erlebt haben.
Der MDR bezeichnete ihn als „Rechtsextremisten“ und versäumte nicht, mantraartig auf die Prüfung der Verfassungstreue nach der Wahl sowie die Regelungen des Beamtenrechts hinzuweisen – siehe hier.
Mit der Frage, ob Wahlergebnisse auf Zuruf eines regierungsabhängigen Verfassungsschutzes faktisch ausgehebelt werden könnten, setzte man sich in den etablierten Medien hingegen kaum auseinander. Hätte Hartung gewonnen, wäre die einzige Chance des CDU-Kandidaten wohl gewesen, dass der CDU-Landrat den rechten Kandidaten aufgrund von Erkenntnissen des CDU-geführten Landesverfassungsschutzes nicht anerkennt.
Mehr zum leidigen Thema der Briefwahl – gibt es hier.
Signal an die AfD
Anders als in anderen Bundesländern ist es der AfD in Sachsen bislang nicht gelungen, das gesamte demokratische rechte Spektrum einzubinden. Die Folgen sind rechte Konkurrenz bei Landtagswahlen und in Regionen wie dem Erzgebirge, in denen auch politische Formationen abseits der AfD Erfolge erzielen können. Das ist Warnung und Chance zugleich.
Einerseits zeigt es, dass dann, wenn die AfD auf ihrem Weg zur Regierungspartei zentrale Positionen aufgibt – man denke an die anhaltende parteiinterne Debatte um das Thema Remigration –, alte oder neue politische Formationen den rechts erkämpften gesellschaftlichen Raum besetzen könnten. Gerade in Zeiten unvermeidbarer Kompromisse bei möglichen Regierungsbeteiligungen würde der Bedarf nach einem rechten Korrektiv inner- und außerparlamentarisch schnell wachsen.
Oder man begreift solche Ergebnisse als Chance – im Sinne eines Gedankenexperiments des Publizisten Benedikt Kaiser in seinem Text „Kommunaler Rechtsruck?“. Statt immer nur als Bittsteller gegenüber der Union aufzutreten und um Regierungsbeteiligungen zu werben, könnte es nützlich sein, neben der Option einer Alleinregierung einen weiteren möglichen Partner auf der politischen Rechten zu haben.
Wenn die Volkspartei – und das ist die AfD mittlerweile nicht nur im Osten der Republik – immer weiter in die Mitte wandert, um zusätzliche Wählergruppen zu erreichen, entsteht möglicherweise rechts von ihr Raum für weitere politische Formationen als potenzielle Partner. Und selbst wenn es am Ende nicht zu einer Zusammenarbeit kommt, kann eine mögliche rechte Kraft neben der AfD eine mögliche AfD-CDU/CSU-Koalition beeinflussen. Wenn auch nur dadurch, dass sie zusätzlichen Druck auf die Union ausübt, weil es endlich eine weitere Machtoption für derzeit fehlende Parlamentsmehrheiten gibt.
Noch mögen diese Gedankenspiele wie absurde Luftschlösser wirken. Doch hätte man einem Patrioten vor wenigen Jahren gesagt, dass eine rechte Partei stärkste Kraft in Deutschland werden könnte und in einigen Bundesländern sogar Alleinregierungen denkbar erscheinen, hätte dieser das vermutlich ebenfalls als Träumerei abgetan. Auch einen so erfolgreichen rechten Oberbürgermeisterkandidaten abseits der AfD hätten vor wenigen Wochen viele noch für unrealistisch gehalten.
Es bewegt sich etwas in Deutschland. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Die Einschläge für die Etablierten kommen näher.
Vermutlich lag es am Klimawandel, eine andere Erklärung ist unmöglich. Hat uns nicht der Universalexperte Eckart von Hirschhausen, der von Klima ähnlich viel versteht wie von Medizin und von Humor, vor Kurzem über die Folgen der Hitze aufgeklärt? Im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft wusste er zu berichten: „Es gibt Studien, die zeigen: Schon ab 28 Grad sinkt die Leistungsfähigkeit, und nicht nur im Körperlichen, im Rennen und den Muskeln, sondern auch so was wie Passgenauigkeit.“ Er sprach vermutlich von den Pässen, die man im Fußball zu schlagen pflegt, aber im Hinblick auf das Problem, ob seine Aussagen zur Realität passen, sollte man vielleicht einmal klären, wie heiß es während seiner Auslassungen im Studio gewesen sein mag.
read more..Rund 400 Schützen setzten in Mantua ein starkes Zeichen für den Tiroler Freiheitskämpfer
MANTUA – In ehrendem Gedenken an den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer richtete heuer der Schützenbezirk Brixen im Auftrag des Südtiroler Schützenbundes die traditionelle Gedenkfeier am Sterbeort des Sandwirts aus. Rund 400 Schützen und Marketenderinnen aus allen Tiroler Landesteilen waren nach Mantua gereist, um am 20. Februar, dem Todestag des Tiroler Freiheitskämpfers, am Andreas-Hofer-Denkmal ein sichtbares Zeichen der Treue zu Glaube, Heimat und Tiroler Identität zu setzen.
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„Der Kieler Stadtteil Gaarden liegt der SSW-Ratsfraktion sehr am Herzen. Wir hatten deshalb in den Haushaltsberatungen im Dezember 2023, als die Kooperation unsere Stimmen für die Mehrheit zum Haushalt benötigte, finanzielle Mittel in Höhe von 1,4 Millionen, überwiegend für Sozialarbeit und die Verstärkung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) auf dem Ostufer, in den Haushalt hineinverhandelt. Leider wurden die Mittel für die Sozialarbeit in Gaarden von Grün-Rot wieder zusammengestrichen und der KOD hat immer noch keinen Stützpunkt in Gaarden.
BÜNDNIS DEUTSCHLAND spricht sich für eine komplette Abschaffung dieser Steuer aus
Die Erbschaftssteuer ist leistungsfeindlich und sehr teuer in der Erhebung. Sie führen langfristig zu geringeren Steuereinnahmen als vorher.
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Jette Waldinger-Thiering zu TOP 21 - Talente in der Filmbranche frühzeitig fördern (Drs. 20/4098)
Elon Musk will uns zu Cyborgs machen, Ray Kurzweil träumt vom Supermenschen, Nick Bostrom philosophiert über KI‑Herrschaft, Max More propagiert Unsterblichkeit, Mark Zuckerberg bohrt unser Gehirn digital auf, Jeff Bezos will uns ins All katapultieren und Bill Gates experimentiert still mit Biotech: Willkommen im Zeitalter der Tech‑Götter. Und wir finanzieren diese Typen auch noch.
read more..Von Manfred Haferburg • Bislang haben die regierenden deutschen Energiewender grundlastfähige Kraftwerke erst stillgelegt und dann gesprengt. In Lubmin wird ein recht neues, doch bereits stillgelegtes Gaskraftwerk jetzt abgebaut und an die Ukraine verschenkt. Vielleicht zum Dank dafür, dass die Ukraine die Gasversorgung dieses Kraftwerks via Nordstream-Pipeline sprengen ließ.
read more..Aktuell sammelt der dubiose Campact e.V. 2,5 Millionen Euro ein, um AfD-Regierungen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu verhindern. 2,35 Millionen haben sie mit Stand von heute bereits zusammen.
read more..Im Zuge der Krankenhausfusion von Diako und dem Franziskus-Hospital in Flensburg verschlechtert sich die Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen ab dem 1. März gravierend. In einem gemeinsamen Antrag mit Bündnis 90/Die Grünen fordert Stefan Seidler (SSW) die Bundesregierung darum auf, wirksame Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung zu ergreifen. Krankenhausfusionen dürften nicht dazu führen, dass medizinische Versorgungsaufträge faktisch ausgehöhlt werden, so wie es in Flensburg konkret der Fall ist.
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Über die umstrittensten Vorschläge der Rentenkommission wird bereits berichtet, vieles ist schon durchgesickert. Nun liegt erstmals die komplette Liste aller Empfehlungen vor. Nach Informationen des Handelsblatt umfasst der Abschlussbericht 33 Vorschläge für die Reform des Rentensystems. Die Ergebnisse sollen am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben werden.
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Schuld ist „die Welt“: Merz‘ politische Bankrotterklärung am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt
Wer verstehen will, wie inhaltsleer und desolat zugleich die deutsche Politik ist, sollte sich ein gerade von Friedrich Merz veröffentlichtes Video anschauen. Der Ausschnitt des vom Bundeskanzler auf der Plattform X veröffentlichten Videos geht 1 Minute und 29 Sekunden und stammt vom „Tag der offenen Tür“, der am Sonntag im Bundeskanzleramt stattfand. Leerformeln bauen auf Verharmlosungen und von auch nur halbwegs vernünftigen Ursachenanalysen fehlt jede Spur. Da gibt es eine „Welt“ und eine „Industrie“, die sich „verändern“ – ganz so, als ob Politiker und weitere konkret benennbare Personen nicht für diese Veränderungen verantwortlich wären. Merz liefert politische Dampfplauderei – substanzlos, aber zugleich gefährlich. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
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