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Alpenregionstreffen: Innsbruck fest in Schützenhand
Südtiroler Schützenbund 18-05-2026, 12:30 independence, event, heritage
Ein starkes Zeichen der Verbundenheit innerhalb der Alpenregion

INNSBRUCK – Am Sonntag, den 17. Mai 2026, fand in Innsbruck das 28. Alpenregionstreffen der Schützen statt. Mehr als 12.000 Schützen, Marketenderinnen, Musikanten und Gäste aus ganz Tirol und Bayern waren in die Landeshauptstadt Tirols gekommen.
Unter dem Motto „Miteinander für unsere Heimat“ wurde sichtbar, was die Alpenregion der Schützen seit Jahrzehnten trägt: Heimatbewusstsein, christliche Werte, Traditionspflege, Kameradschaft und der Wille, das gemeinsame Erbe auch in Zukunft lebendig zu halten.
Rund 1.500 Schützen und Marketenderinnen aus dem Süden Tirols nahmen an diesem großen Schützentreffen teil und setzten damit ein eindrucksvolles Zeichen der Treue zur Heimat, der gelebten Kameradschaft und der Verbundenheit über die heutigen Staatsgrenzen hinweg.

Der feierliche Auftakt fand bereits am Samstagabend im Zentrum von Innsbruck statt: mit einem landesüblichen Empfang, der offiziellen Übergabe der Alpenregionsfahne und dem Hissen der Fahnen auf dem Landhausplatz. Anschließend folgten kurze Interviews mit den Ehrengästen, ehe der große Österreichische Zapfenstreich den würdigen Abschluss des Abends bildete. Dieser wurde unter Mitwirkung der Ehrenkompanie des Bataillons Innsbruck, der Musikkapelle Hötting, der Gebirgsschützenkompanie Garmisch, der Ehrenkompanie der Garde des Österreichischen Bundesheeres sowie der Militärmusik Tirol durchgeführt und verlieh dem Vorabend des Alpenregionstreffens einen besonders feierlichen Rahmen.
Bereits der geschichtsträchtige Ort des Festgottesdienstes verlieh dem Treffen eine besondere Bedeutung. Am Bergisel, wo im Jahr 1809 Tiroler Freiheitskämpfer für Heimat und Freiheit einstanden, versammelten sich die Schützen der Alpenregion zur Heiligen Messe. Zelebriert wurde diese von Landeskurat Martin Ferner gemeinsam mit dem Abt des Stiftes Wilten, Schützenkurat Prälat Leopold Baumberger OPraem. Der Bergisel wurde damit einmal mehr zu einem Ort des Gedenkens, der Besinnung und der gemeinsamen Verpflichtung.

Der offizielle Empfang und Festakt im Bergiselstadion unterstrich auch die politische Bedeutung dieses großen Treffens der Alpenregion. Nach der Meldung an den Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle erfolgte die Frontabschreitung mit den Ehrengästen. Neben Landeshauptmann und Euregio-Präsident Anton Mattle nahmen unter anderem Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti, Bayerns Staatsminister Florian Herrmann, Bundesministerin für Landesverteidigung Klaudia Tanner, Innenminister Gerhard Karner sowie der Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck, Johannes Anzengruber, am Festakt teil. Auch sie machten durch ihre Anwesenheit deutlich, welchen Stellenwert die Schützen als tragende Säule von Heimatbewusstsein, Tradition und grenzüberschreitender Verbundenheit in der Europaregion Tirol einnehmen.
Im Rahmen des Festaktes kamen zudem die Landeskommandanten der Schützenbünde sowie politische Vertreter zu Wort. Eine Videobotschaft von Bundespräsident Alexander Van der Bellen wurde eingespielt. Die Interviews mit den Landeskommandanten und Ehrengästen gaben dem Festakt zusätzlich einen feierlichen und zugleich zeitgemäßen Rahmen.

Nach dem Festakt marschierten die Formationen durch Innsbruck. Die Route führte vom Bergisel über Wilten, die Triumphpforte und die Maria-Theresien-Straße zur Defilierung beim Alten Tiroler Landhaus, weiter durch die Herzog-Friedrich-Straße am Goldenen Dachl vorbei bis zur Messe Innsbruck. Gerade dieser Festmarsch durch das Herz der Tiroler Landeshauptstadt wurde für viele Teilnehmer und Zuschauer zu einem sichtbaren Bekenntnis zur Einheit der Alpenregion.
Der Südtiroler Schützenbund war mit einer starken Abordnung vertreten. Die rund 1.500 Schützen und Marketenderinnen aus den sieben Bezirken reihten sich würdig in das Gesamtbild ein und machten deutlich, dass der Süden Tirols ein unverzichtbarer Teil der Tiroler Schützenfamilie ist. Besonders erfreulich war auch die Teilnahme zahlreicher junger Schützen und Marketenderinnen, die zeigten, dass das Schützenwesen nicht nur auf eine reiche Geschichte zurückblickt, sondern auch eine lebendige Zukunft hat.

Die Ehrenkompanie stellte die Schützenkompanie „Hptm. Josef Vigil Schweiggl“ Kurtatsch, gemeinsam mit der Musikkapelle Kurtatsch.
Landeskommandant Mjr. Christoph Schmid zeigte sich erfreut über die starke Südtiroler Beteiligung:
„Die zahlreiche Teilnahme unserer Schützen und Marketenderinnen aus dem Süden Tirols ist ein starkes Zeichen. Gerade in Innsbruck, der Landeshauptstadt Tirols, wird sichtbar, dass uns über die Unrechtsgrenze hinweg eine gemeinsame Geschichte, eine gemeinsame Kultur und eine gemeinsame Verantwortung für unsere Heimat verbinden. Das Alpenregionstreffen ist mehr als ein Fest – es ist ein Bekenntnis zu unseren Werten.“

Ein besonderer Dank gilt dem Bund der Tiroler Schützenkompanien für die Organisation dieses großen Treffens sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Ebenso dankt der Südtiroler Schützenbund allen Kompanien, Bataillonen, Bezirken, Marketenderinnen, Schützen, Musikanten und Begleitpersonen für ihre Teilnahme und ihr würdiges Auftreten.
Das 28. Alpenregionstreffen in Innsbruck hat eindrucksvoll gezeigt: Die Schützen der Alpenregion stehen zusammen – in Treue fest zur Heimat, in Verantwortung für das Erbe der Vorfahren und im kameradschaftlichen Miteinander über die Unrechtsgrenze hinweg.
Miteinander für unsere Heimat!
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Jette Waldinger-Thiering zu TOP 24 - Theaterland Schleswig-Holstein – Fortschreibung des Konzeptes zur Sicherung der öffentlichen Theater (Drs. 20/4287, 20/4443)
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