Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Kehrerbrücke: Liktorenbündel dürfen nicht wieder angebracht werden
STEGEN/BRUNECK – Die Kehrerbrücke in Stegen wird derzeit neu errichtet. An der bisherigen Brücke befanden sich faschistische Liktorenbündel – das zentrale Machtsymbol des italienischen Faschismus. Nun steht im Raum, dass dieses Symbol an der neuen Brücke erneut angebracht werden soll.
Damit stellt sich eine grundsätzliche Frage: Sind faschistische Symbole weniger problematisch oder gar erhaltenswerter als nationalsozialistische? Für die Tiroler südlich des Brenners deutscher und ladinischer Muttersprache sind sie ein historisches Zeichen der Unterdrückung und eine ständige Erinnerung an das Unrecht des faschistischen Regimes.
Aus Respekt vor den Opfern des Faschismus ruft der Schützenbezirk Pustertal die Stadtgemeinde Bruneck dazu auf, diese Symbole nicht wieder anzubringen. Ein demokratischer Rechtsstaat sollte sich klar von totalitären Symbolen distanzieren – unabhängig davon, aus welcher Ideologie sie stammen.
Man darf sich fragen, welcher öffentliche Aufschrei durch Medien und Politik ginge, würde es sich um ein nationalsozialistisches Symbol handeln, das über Jahre hinweg an einer Brücke angebracht war und nun erneut installiert werden sollte.
Während sich einzelne politische Vertreter bereits durch den historischen Namen Tirol oder durch eine Tiroler Fahne provoziert fühlen – beides seit Jahrhunderten identitätsstiftende Bestandteile unseres Landes – sollen Symbole eines diktatorischen Regimes im öffentlichen Raum weiterhin präsent bleiben?
Ist das das Verständnis einer modernen Demokratie?
Mjr. Thomas Innerhofer
Bezirksmajor Pustertal
Sieben EU-Mitgliedstaaten haben sich mit einem gemeinsamen Brief an die Europäische Kommission gewandt und über einen starken Rückgang der Touristenzahlen in ihren östlichen Grenzregionen geklagt. Betroffen sind Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und die Slowakei.
WeiterlesenRIFFIAN – Am 14. März 2026 beim 22. Bezirkstag des Schützenbezirks Burggrafenamt/Passeier blickte Bezirksmajor Hannes Holzner auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück und sparte nicht mit scharfer Kritik an der aktuellen Landes- und Staatspolitik. Besonders das „Damoklesschwert“ des Ehrenamts und die Südtirol-Autonomie standen im Mittelpunkt der Ausführungen.
WeiterlesenIn derselben Woche, in der der Bundesrat für eine drastische Verschärfung des Strafrechts gestimmt hat – die öffentliche Leugnung des „Existenzrechts“ Israels soll künftig mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden (ZDFheute) –, hat sich die Bundesregierung in Brüssel erneut jeder Konsequenz gegenüber der israelischen Regierung verweigert.
Weiterlesen«Anschlag auf die Demokratie»: Prof. Werner Patzelt über linksextreme Gewalt, den AfD-Parteitag – und die Frage: Was ist deutsch?
WeiterlesenIrgendwann hat mich das Gefühl übermannt: „Irgendetwas stimmt hier nicht …“ Ich erinnere mich heute: Es war nicht von „jetzt auf gleich“, sondern schleichend, allmählich, ein sehr langsames Erwachen. Zuerst ein vages Gefühl, nicht mehr wirklich frei zu sein … Leise und allmählich und dann die Gewissheit: Die Welt ist nicht so, wie sie zu sein scheint.
WeiterlesenIm Jahr 2024 sind in der Stadt Bremen 30 Menschen an den Folgen von Drogenkonsum gestorben – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Das geht aus einer aktuellen Senatsantwort auf eine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft (Drs. 21/1496, siehe Anlage) hervor. Gleichzeitig bestätigen die Antworten eine zunehmende Professionalisierung des Drogenhandels, etwa durch sogenannte „Koks-Taxis“, die Betäubungsmittel wie ein Lieferdienst direkt an die Konsumenten in Bremen bringen.
WeiterlesenAfD & Medienwandel: Wie Widerstand die politische Realität verändert hat
WeiterlesenPeter Weber im Gespräch mit Anthony Lee, Landwirt & Unternehmer
WeiterlesenWie gut kennen wir eigentlich die rechtlichen und historischen Grundlagen unseres Staates? Während Politik und Medien täglich über neue Krisen sprechen, bleiben die historischen und völkerrechtlichen Grundlagen Deutschlands für viele Bürger ein blinder Fleck. Dieses Gutachten fordert dazu auf, genau dort hinzusehen – und sich selbst ein Urteil zu bilden.
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.