Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
22. Bezirkstag Burggrafenamt/Passeier in Riffian
Südtiroler Schützenbund 16-03-2026, 21:22
RIFFIAN – Am 14. März 2026 beim 22. Bezirkstag des Schützenbezirks Burggrafenamt/Passeier blickte Bezirksmajor Hannes Holzner auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück und sparte nicht mit scharfer Kritik an der aktuellen Landes- und Staatspolitik. Besonders das „Damoklesschwert“ des Ehrenamts und die Südtirol-Autonomie standen im Mittelpunkt der Ausführungen.
Rückblick auf ein einsatzstarkes Jahr 2025
Vor zahlreichen Ehrengästen, darunter Bürgermeister Alex Turato, Landeskommandant Christoph Schmid sowie Vertreter benachbarter Schützenbezirke und der Bauernjugend, zog der Bezirksmajor eine positive Bilanz über das abgelaufene Schützenjahr. Als Höhepunkte hob er die Andreas-Hofer-Landesgedenkfeier in St. Leonhard, das gelungene Bezirksschützenfest in Kuppelwies sowie das 75. Wiedergründungsjubiläum der Schützenkompanie Walten hervor. Auch die Teilnahme am Meraner Traubenfest und diverse Gedenkfeiern zeugten von der starken Präsenz der Schützen im gesellschaftlichen Leben.
Scharfe Kritik am „Bürokratie-Monster“ Ehrenamt
Trotz des fleißigen Einsatzes der Mitglieder bereitet die politische Lage Sorgen. Mit harten Worten kritisierte der Bezirksmajor die Verzögerungen beim versprochenen Landesregister für ehrenamtliche Vereine. „Die Politik hat uns abermals nur leere Verheißungen gebracht“, so der Major. Dass das Register nun erst im dritten Quartal 2026 kommen soll, während in Italien bereits das Gesetz des Dritten Sektors greift, stelle viele Vereine vor existenzielle Planungsschwierigkeiten. Der Schützenbezirk werde hier den Druck auf die Entscheidungsträger massiv erhöhen.
„Fuchs im Hühnerstall“: Zweifel an der Autonomiereform
Ein weiterer Schwerpunkt der Rede war die Sorge um den Erhalt der deutschen Sprache und Kultur. Angesichts globaler Migrationsbewegungen sieht der Schützenbezirk die heimische Identität gefordert.
Besonders skeptisch zeigte sich Hannes Holzner gegenüber der aktuellen Autonomiereform. Dass ausgerechnet „Südtirol-Gegner“ im römischen Parlament über die Reform jubeln, sei ein Alarmsignal. Der Bezirksmajor verglich die Besetzung der zuständigen Gremien mit einem „Fuchs, den man in den Hühnerstall sperrt, um auf die Hühner aufzupassen“. Es bestehe die Gefahr, dass Rechte Südtirols am Verhandlungstisch verspielt würden.
Selbstbestimmung als einzige Sicherheit
Abschließend bekräftigte der Schützenbezirk seine Forderung nach dem Selbstbestimmungsrecht. Dies sei die einzige langfristige Sicherheit für die kommenden Generationen, um einer schleichenden Italianisierung zu entgehen. „Nur wenn wir selbst über unsere Zukunft entscheiden, können wir unsere Heimat bewahren“, schloss der Bezirksmajor unter dem Beifall der anwesenden Schützen und Marketenderinnen.
https://schuetzen.com/2026/03/15/22-bezirkstag-burggrafenamt-passeier-in-riffian/
„Estland ist bereit, der Ukraine bei der Organisation von Angriffen auf St. Petersburg zu helfen“ Estnischer Präsidialberater, Madis Roll, in einem heimlich aufgezeichneten Gespräch mit den russischen Streichern „Vovan und Lexus“. Er sagte, dass die Leiter der estnischen und ukrainischen Verteidigungsministerien bereits ihre Aktionen zur Attacke auf den Nordwesten Russlands „koordinieren“. Aber das ist längst nicht Alles.
WeiterlesenFriedrich Merz gab dem staatlichen Sender ZDF ein Interview. Und das Ergebnis war... auf beiden Seiten eine peinliche Vorstellung.
WeiterlesenNS-Alarm im Wahlkampf: Der SPD-Slogan „Wir sind der Deich“ in Sachsen-Anhalt steht auch in einer Liedzeile der NSDAP-Hymne „Wir tragen das Vaterland in unsern Herzen“ – gesungen 1936 beim Reichsparteitag in Nürnberg, Pflichtlied des Reichsarbeitsdienstes.
Weiterlesen„Energy-Drinks sind vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt. So greifen 68% der 10- bis 18-Jährigen regelmäßig zu den Getränken. Und rund 17 Prozent von ihnen trinkt sogar über einen Liter pro Tag. Das sind erschreckende Zahlen, die Handlungsbedarf und Maßnahmen zum Gesundheitsschutz erforderlich machen.“
WeiterlesenST. LEONHARD I. P. – Schützen und Marketenderinnen aus allen Teilen Tirols versammelten sich am Sonntag, 25. Jänner 2026, in St. Leonhard in Passeier, um gemeinsam mit dem Schützenbataillon Passeier unter dem Gesamtkommando von Bataillonskommandant Artur Oberprantacher des 50. Todestages von Major Georg „Jörg“ Klotz zu gedenken.
WeiterlesenDer Weltkrieg kommt, aber Merz und Co. sind ihm nicht gewachsen.
Warum ich mir grösste Sorgen mache
Der Terroranschlag auf den Berliner CSD wirft erneut die Frage auf, wie wir vor radikalisierten Islamisten geschützt werden können. Wolfgang Büscher vom Kinderhilfswerk Die Arche analysiert das strukturelle Problem Desintegration.
WeiterlesenWarum rebelliert die Parteibasis? Ist Merz noch zu halten? Und drohen der CDU jetzt Zerfall, Vertrauensfrage oder sogar Neuwahlen? Eine explosive Debatte über Machtkampf, Führungskrise und den Zustand der Bundesregierung.
Weiterlesen„Grüne vertragen ihre eigene Medizin nicht? Analyse des knallharten ZDF-Interviews mit Felix Banaszak und der empörten Fan-Reaktion“
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.