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Gastbeitrag von Steffan Nethe: Ceuta zeigt, was passiert, wenn der Staat die Kontrolle verliert

10-08-2026, 04:26

von Steffan Nethe

Ceuta ist eine Warnung für Europa – und ganz besonders für Deutschland.

Minderjährige Mädchen werden Opfer sexueller Gewalt. Wer jetzt noch glaubt, illegale Migration sei vor allem ein humanitäres Thema, blendet die Realität aus.

Die Bilder aus Ceuta erschüttern.

Sie kommen nach Europa – und viele wollen weiter nach Deutschland. Die Freude ist ihnen anzusehen. Doch worauf freuen sie sich? Auf Freiheit und Arbeit? Auf Sozialleistungen? Oder schlicht auf ein Europa, das längst verlernt hat, seine Grenzen – und damit auch seine eigenen Bürger – zu schützen?
Sie kommen nach Europa – und viele wollen weiter nach Deutschland. Die Freude ist ihnen anzusehen. Doch worauf freuen sie sich? Auf Freiheit und Arbeit? Auf Sozialleistungen? Oder schlicht auf ein Europa, das längst verlernt hat, seine Grenzen – und damit auch seine eigenen Bürger – zu schützen?

Mindestens fünf minderjährige Mädchen, alle unter 14 Jahren, mussten nach mutmaßlichen Vergewaltigungen im Universitätskrankenhaus behandelt werden. Nach Angaben der behandelnden Ärztin schlafen viele Kinder auf der Straße, weil die Unterkünfte längst überfüllt sind. Sie sind schutzlos.

Das ist das Ergebnis eines Systems, das längst außer Kontrolle geraten ist.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Männer pauschal unter Generalverdacht zu stellen. Das Problem sind Männer, die aus Gesellschaften kommen, in denen Frauen und Kinder einen deutlich geringeren gesellschaftlichen Stellenwert haben oder Gewalt gegen sie gesellschaftlich toleriert wird. Darüber muss offen gesprochen werden. Probleme verschwinden nicht, indem man sie tabuisiert.

Ceuta ist längst zum Symbol einer gescheiterten Migrationspolitik geworden. Tausende Menschen gelangen innerhalb kürzester Zeit illegal über die Grenze. Die Aufnahmeeinrichtungen sind überlastet, staatliche Strukturen stoßen an ihre Grenzen und am Ende leiden ausgerechnet die Schwächsten: Frauen und Kinder.

Wer glaubt, das habe mit Deutschland nichts zu tun, macht es sich zu einfach.

Die meisten wollen gar nicht in Ceuta bleiben. Ihr Ziel sind die Mitgliedstaaten mit den attraktivsten Sozialleistungen. Ganz oben auf dieser Liste steht Deutschland. Solange Europa seine Außengrenzen nicht wirksam schützt und illegale Migration zulässt, wird sich der Migrationsdruck weiter nach Norden verlagern – mit allen Folgen für unsere Kommunen, unsere Sozialsysteme und unsere innere Sicherheit.

Dabei wird häufig vergessen: Marokko ist kein Kriegsgebiet. Wer von dort nach Europa kommt, erfüllt nicht die Voraussetzungen für Asyl. Deshalb braucht es endlich eine konsequente Rückführung derjenigen, die keinen Schutzanspruch haben.

Humanität beginnt mit Ordnung. Und Ordnung bedeutet: illegale Migration stoppen und diejenigen zurückführen, die kein Bleiberecht haben. Marokko ist kein Kriegsgebiet. Wer keinen Schutzanspruch hat, muss zurück. Alles andere ist weder human noch verantwortungsvoll.

Steffan Nethe

https://www.instagram.com/steffan.nethe.politik/

https://x.com/steffan_nethe

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