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„Ein Prozent“ fördert europäisches Netzwerk

Ein Prozent 22-05-2026, 10:20 Europa, Medien

Die europäische Rechte befindet sich im Aufwind – und im Wandel. Während rechte metapolitische Projekte lange fast ausschließlich national gedacht wurden, wächst seit einigen Jahren eine neue Form der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt Voxeuropa Herald an – und erhält deshalb eine Förderung in Höhe von 2.000 Euro durch „Ein Prozent“.

Voxeuropa Herald versteht sich als internationale Medienplattform und europäisches Netzwerk. Ziel ist es, jenen Akteuren eine Stimme zu geben, die den intellektuellen und kulturellen Widerstand in Europa verkörpern. In den vergangenen zwei Jahren führte das Projekt bereits mehr als fünfzig Interviews in Text- und Videoform. Veröffentlichungen erschienen unter anderem bei Breizh-info (Frankreich), im Freilich-Magazin (Österreich), bei Compact (Deutschland) sowie den norwegischen Rabulisten.

Dabei entstand und entsteht ein internationales Netzwerk aus politischen Akteuren, Aktivisten, Journalisten und Intellektuellen. Nun soll der nächste Schritt folgen: der Aufbau eines modernen Kurzvideoformats, welches über die sozialen Netzwerke viele Europäer erreichen soll.

Politische Inhalte im Kurzformat

Das neue Format basiert auf einem europaweiten Korrespondentennetzwerk. Die Idee: kurze, prägnante Clips von zwei bis drei Minuten Länge zu aktuellen politischen und kulturellen Fragen aufzuzeichnen und zu verbreiten. Die Videos sollen regelmäßig mit englischen Untertiteln erscheinen und dadurch grenzüberschreitend funktionieren.

Geplant ist, mit Mitarbeitern in mehreren europäischen Ländern zu arbeiten – darunter Deutschland, Flandern, Spanien und Österreich. Zielgruppe sind vor allem junge Menschen, die sich politisch interessieren, aber Inhalte zunehmend über soziale Medien konsumieren.

Das Projekt versucht dabei, einen Spagat zu schaffen: intellektuell ernsthafte Inhalte in ein Format zu übersetzen, das auch im Wettbewerb moderner Plattformen bestehen kann.

Konkret unterstützen wir die Anschaffung von Audio- und Videoequipment, benötigter Software und im kleinen Rahmen Reisekosten für die Aktivisten.

Warum „Ein Prozent“ das Projekt unterstützt

Für uns war die Entscheidung bewusst strategisch. Wir konzentrieren uns bislang primär auf den deutschsprachigen Raum, während unsere Gegner gewaltige internationale Netzwerke aufbauen – mehr dazu hier und hier. Gleichzeitig zeigt sich immer deutlicher, dass sich patriotische und rechte Bewegungen in Europa zunehmend vernetzen – oder zumindest damit beginnen.

Podcast: Die internationalen Netzwerke unserer Gegner

https://odysee.com/@EinProzent:c/Die-internationalen-Netzwerke-unserer-Gegner:c

Viele europäische Nationen stehen vor ähnlichen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Herausforderungen. Fragen von Migration, kultureller Identität, Medienmacht oder politischer Souveränität sowie die globalen NGO-Strukturen unserer Gegner enden nicht an Landesgrenzen. Entsprechend wächst das Bedürfnis nach Austausch, gemeinsamer metapolitischer Arbeit und vor allem nach dem Abbau von Vorurteilen und alten Chauvinismen. Gerade der letzte Punkt hat uns dazu bewogen, dieses Projekt zu unterstützen.

Genau hier sehen wir eine Lücke, die wir aktuell selbst nicht bearbeiten können: die wichtige europäische Vernetzung, um Erfahrungen, Strategien und Erkenntnisse auszutauschen.

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: Die Arbeitsweise von Voxeuropa Herald erinnert in vielerlei Hinsicht an die Anfangsjahre von „Ein Prozent“ selbst. Junge Leute, viel Idealismus, Eigeninitiative, Reiselust und der Wille, mit begrenzten Mitteln professionelle Medienarbeit aufzubauen.

Die Förderung versteht sich deshalb nicht als klassische Finanzierung eines fertigen Projektes, sondern bewusst als Investition in ein Experiment – aber auch dafür sind wir da.

Link zur Originalveröffentlichung.

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