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Ich habe mich getraut, Ulrich Siegmund einzuladen.

16-08-2026, 08:41

Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre.

Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit.

Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.

Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen.

Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.

Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP - falls er es schafft.
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