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Nach AfD-Sieg: CDU droht Sachsen-Anhalt mit dem „Bundeszwang“ | NIUS Live

15-09-2026, 13:25

Nach dem historischen Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt gehen bundesweit linke Bündnisse auf die Straße. Besonders bizarr: ein öffentliches „Prüfgebet" gegen die AfD – ausgerechnet auf dem Geschwister-Scholl-Platz in München.

CDU-Fraktionschef Thorsten Frei bringt den sogenannten Bundeszwang gegen eine mögliche AfD-Landesregierung ins Spiel – ein Machtinstrument, das in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie angewendet wurde. Parallel dazu positioniert sich Bundesjustizministerin Stefanie Hubig und stellt Beamte schon einmal auf möglichen „Widerstand" gegen eine AfD-Regierung ein. Bundesbildungsministerin Karin Prien zieht derweil hochumstrittene Vergleiche mit dem Nationalsozialismus.

Für zusätzlichen Zündstoff sorgt CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann: Sie bringt angebliche ausländische Wahlbeeinflussung ins Spiel und fordert eine schärfere Anwendung des EU-Digital-Services-Act – ein Instrument, das in Rumänien bereits zur Annullierung einer Präsidentschaftswahl führte.

Ganz andere Töne schlägt CDU-Nachwuchspolitikerin Clara von Natusius an: Sie plädiert für Sondierungsgespräche mit der AfD und erklärt unverblümt, mit Friedrich Merz sei „keine Zukunft mehr zu machen" für die CDU.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und die stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
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