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„Die SPD muss klar sagen, ob sie mit dem Mord an Juden an die Macht will“ | NIUS Live

22-09-2026, 09:57

Berlin hat gewählt und Die Linke wird mit 25,7 Prozent stärkste Kraft im Abgeordnetenhaus, unter muslimischen Wählern liegt die Zustimmung bei rund 50 Prozent. Doch der Wahlabend wirft Fragen auf, die weit über das Ergebnis hinausgehen: Auf der Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln wird der Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak gemeinsam mit Ibrahim Ibrahim fotografiert, einem Vertreter des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees. Dazu kommen ein von Linken-Politiker Bassem Said geteilter Aufruf zur „Wahl-Intifada“, aufgetauchte Chatverläufe zwischen Kocak und dem Umfeld eines bekannten Berliner Clans sowie scharfe Kritik aus der eigenen Partei, unter anderem von Petra Pau. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, nennt die Entwicklung „zutiefst beunruhigend“. Wer ist Ibrahim Ibrahim, welche Rolle spielt die PFLP, was bedeutet der Begriff „Intifada“ historisch – und welche Konsequenzen könnte das Wahlergebnis für mögliche Koalitionsverhandlungen mit der SPD haben? Wir schauen auf den Koalitionsvertrag von SPD und CDU, auf die Position von Fraktionschef Raed Saleh und auf die Frage, wie sich Spitzenkandidatin Elif Eralp zu den Vorwürfen aus dem eigenen Wahlkampfumfeld positioniert.

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