Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Strandort-Entwicklung: jetzt nicht bremsen lassen

Südschleswigsche Wählerverband 10-03-2026, 16:36 social, development

Zu den Verzögerungen bei der Erschließung des Industriegebiets Strandort in Friedrichsort erklärt Ratsmitglied Marvin Schmidt, Sprecher für den Kieler Norden der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Die Verzögerung bei der Entwicklung des Industriegebiets Strandort ist für den Kieler Norden zunächst eine unerfreuliche Nachricht. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Entwicklung, wie groß das wirtschaftliche Potenzial des Standorts weiterhin ist. Mit der geplanten Wiederaufnahme der Produktion durch Caterpillar entstehen Arbeitsplätze, die der Kieler Norden dringend benötigt. Vor diesem Hintergrund sind die zusätzlichen Planungsmonate zwar ärgerlich, aber grundsätzlich vertretbar.

Nun kommt es darauf an, dass die Stadt möglichst schnell die Entwicklungspläne entsprechend anpasst und tragfähige Lösungen für alle Beteiligten findet. Für uns ist dabei besonders wichtig, dass weiterhin eine öffentliche Durchwegung des Geländes zum Falckensteiner Strand ermöglicht wird – gerade mit Blick auf Tourismus und Gastronomie. Auch eine langfristige Lösung für eine ÖPNV-Anbindung sollte weiterverfolgt werden. Gleichzeitig müssen bestehende Projekte und Initiativen im Umfeld, etwa auf dem Gelände von MFG5-Gelände, eine Perspektive erhalten, darunter beispielsweise die Skatehalle oder das Innovationsumfeld rund um Waterkant Festival.

Der Kieler Norden steht ohnehin unter starkem Flächendruck: Durch Veränderungen auf anderen Arealen, die knappe Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und zusätzliche Bedarfe etwa der Marine wird der Handlungsspielraum immer kleiner. Umso wichtiger ist es, dass die Stadt jetzt zügig handelt und die Gespräche mit den Eigentümern und Unternehmen vorantreibt. Ziel muss es sein, die Verzögerung so kurz wie möglich zu halten und gleichzeitig eine Entwicklung zu erreichen, die wirtschaftliche Stärke, Arbeitsplätze und gesellschaftliche Nutzung des Areals miteinander verbindet.“

https://www.ssw.de/themen/default-61a677313ad9278698b7971e970997dc

Ähnliche Nachrichten

In der Sondersendung von NIUS Live am Abend analysieren wir den Terroranschlag auf den CSD in Berlin. Die traurige Bilanz bisher: Eine tote Frau und 29 Verletzte und Schwerverletzte.

Weiterlesen

Antje Hermenau hat den Niedergang der BRD bestätigt & die einzige Lösung für die Rettung eines Teils der BRD offengelegt!

Weiterlesen

Der neue ZDF-Film „Was haben wir gelacht“ rechnet mit der vermeintlich sexistischen Unterhaltungsbranche der 90er-Jahre ab. Vor allem Harald Schmidt und Thomas Gottschalk werden als Übeltäter ausgemacht. 

Weiterlesen

„Sie sind selbst schuld": Deutschland erklärt seinen Rentnern offiziell den Krieg?
 

Weiterlesen

In der neuen Folge spreche ich über die geopolitischen Entwicklungen dieser Woche: über den massiven Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta und die brisanten Vorwürfe aus Teheran, wonach dahinter eine gezielte Operation zur Destabilisierung Spaniens stehen könnte.

Weiterlesen

Die Ermittlungen zur Bombendrohne am Flughafen Leipzig/Halle nehmen eine brisante Wendung: Der Verdacht auf eine zweite, überwachende Drohne hat sich erhärtet.

Weiterlesen

Immer mehr Menschen stellen kritische Fragen zur politischen und rechtlichen Entwicklung Deutschlands seit 2015. Die damalige Grenzöffnung stellt einen Wendepunkt Deutschlands und eine willkürliche Anwendung des Grundgesetzes dar. Bayern muss seine Identität, Selbstbestimmung und Werte bewahren und über seine Zukunft im föderalen Deutschland nachzudenken.

Weiterlesen

Ein „wirtschaftlicher Totalschaden“ steht Deutschland bevor, sollte es nicht zu einer 180-Grad-Wende in der Energiepolitik kommen, erklärt Andrea Thoma-Böck im Gespräch mit Max Mannhart. 

Weiterlesen

Eine mit Sprengstoff ausgerüstete Drohne am Flughafen Leipzig/Halle wirft Fragen nach hybrider Kriegsführung und der neuen Qualität möglicher Angriffe auf.

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.