Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wer nichts besitzt, ist nicht frei.
Freie Bayern 13-05-2026, 12:06 independence Bürgerrechte, Unabhängigkeit
Über Eigentum, den neuen Zehnten und die Frage, wem Bayern gehört.
Freie Bayern Mai 2026
Es gibt einen Satz, den Bayern kennt, auch wenn er nicht mehr laut ausgesprochen wird: Meins ist meins. Nicht arrogant gemeint. Nicht egoistisch. Nur: klar.
Dieser Satz steht für etwas. Er steht für das Haus, das man selbst gebaut hat. Den Betrieb, den der Großvater gegründet hat. Die Wiese, auf der seit drei Generationen dieselbe Familie wirtschaftet. Eigentum ist in Bayern nie bloß Vermögen gewesen. Es war Unabhängigkeit. Die Fähigkeit, Nein zu sagen — zum Vermieter, zum Arbeitgeber, zum Staat.
Diese Fähigkeit schrumpft. Nicht dramatisch, nicht auf einmal. Sondern schleichend. Steuer für Steuer. Auflage für Auflage. Formular für Formular.
Der mittelalterliche Zehnte lag bei zehn Prozent. Die Gesamtabgabenquote in Deutschland liegt heute zwischen fünfzig und sechzig. Die Frage, wer hier der Lehensherr ist, stellt sich neu.
Der neue Zehnte
Im Feudalsystem war die Sache ehrlich. Das Land gehörte dem Adel. Der Bauer durfte es bewirtschaften. Gegen den Zehnten, gegen Frondienst, gegen Naturalabgaben. Er saß auf dem Boden, aber der Boden gehörte ihm nicht. Sein Fleiß schuf Wohlstand. Den Wohlstand kassierte ein anderer.
Die Aufklärung hat mit dieser Ordnung gebrochen. John Locke hat formuliert, was viele instinktiv wussten: Wer Arbeit investiert, hat ein Recht auf das Ergebnis. Eigentum entsteht durch Leistung, nicht nur durch Geburt. Die bürgerlichen Revolutionen haben diesen Gedanken in Verfassungen gegossen.
Was ist daraus geworden? Wer heute in Bayern ein Haus kauft, zahlt Grunderwerbsteuer. Wer es erbt, zahlt Erbschaftsteuer. Wer es vermietet, zahlt Einkommensteuer auf die Miete. Wer darin wohnt, zahlt Grundsteuer. Jede dieser Abgaben hat eine Begründung. In ihrer Summe ergeben sie eine Antwort auf die Frage: Wem gehört das Haus wirklich?
Formales Eigentum ist kein freies Eigentum
Es gibt einen Unterschied, den die Politik ungern macht und auch nicht offen anspricht: den zwischen formalem Eigentum und echter Verfügungsgewalt. Formal steht der Name im Grundbuch. Real entscheidet oft ein anderer. Behörden, Bebauungsplan, Energieverordnung u.va..
Ein Landwirt, dem der eigene Boden gehört, der aber wegen EU-Auflagen nicht anbauen kann, was er will, und wegen bürokratischer Vorgaben ein Drittel seiner Zeit mit Dokumentation verbringt, ist formal Eigentümer. Real ist er Verwalter fremder Interessen auf eigenem Grund.
Ein Hausbesitzer, der sanieren müsste, es sich nach Gebäudeenergiegesetz aber nicht leisten kann, der nicht bebauen darf, weil der Bebauungsplan seit Jahren blockiert wird, und der am Ende die Grundsteuer nicht aus den Mieteinnahmen finanzieren kann, der besitzt formal ein Haus. Real besitzt ihn das Haus.
Eigentum ohne Verfügungsfreiheit ist kein Eigentum. Es ist ein Eintrag im Register.
Die bayerische Antwort
Bayern war einmal ein Land der kleinen Eigentümer. Handwerksmeister, Bauern, Gastwirte, Gewerbetreibende. Keine Reichen, aber Freie. Menschen, die auf eigenem Boden standen und sich deshalb erlauben konnten, eine Meinung zu haben.
Diese Struktur ist nicht Romantik. Sie ist politisches Kapital. Eine Gesellschaft breiter Eigentümer ist schwerer zu regieren als eine Gesellschaft von Abhängigen. Das ist kein Fehler dieser Gesellschaft. Es ist ihr Vorzug, das ein gewaltiger Vorteil für freie Bürger.
Wer Eigentum breiter verteilen will, muss nicht umverteilen. Er muss die Hindernisse abbauen, die breites Eigentum heute verhindern. Grunderwerbsteuer für Erstkäufer streichen. Erbschaftsteuer bei Familienübergaben abschaffen. Baurecht vereinfachen, bis Bauen wieder möglich ist. Das kostet den Staat nichts. Es lässt dem Bürger mehr.
Was auf dem Spiel steht
„Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit“. So steht es in der Bayerischen Verfassung. Das ist richtig. Niemand darf sein Eigentum als Waffe gegen andere einsetzen.
Aber dieser Satz hat eine Grenze. Er ist kein Enteignungsparagraph. Er ist keine Blankovollmacht für Mietpreisdeckel, Nutzungsauflagen und schleichende Sozialisierung. Wer „Eigentum verpflichtet“ so liest, dreht ihn um. Aus dem Schutz des Bürgers wird ein Instrument seiner Kontrolle.
Wir Freie Bayern treten für eine einfache Interpretation ein: Eigentum verpflichtet zur Rücksicht, nicht zur Unterordnung. Der Eigentümer ist kein Treuhänder des Staates auf eigenem Grund. Er ist freier Bürger.
Ein freies Bayern entsteht dort, wo viele Menschen auf eigenem Boden stehen. Nicht wo viele Menschen vom Staat abhängen.
Das ist keine Nostalgie. Das ist das ist unser Programm.
Cui bono? – Wer hat ein Interesse an einer dauerhaft eingeschränkten deutschen Souveränität? Teil II
Was geschähe, wenn ein einziger außenpolitischer Schritt die gesamte deutsche Nachkriegsordnung ins Wanken brächte? Dr. Klaus Maurer entwirft ein Szenario, in dem die Kündigung des Zwei-plus-Vier-Vertrags die Archive öffnen lässt und eine lange verdrängte Frage ins Zentrum rückt: Ist die Bundesrepublik ein souveräner Staat – oder lediglich das Verwaltungsinstrument einer fortdauernden Fremdherrschaft?
WeiterlesenWarum kauft Deutschland Waffen, die auf einen Wink Washingtons hin zu wertlosem Schrott werden können? Dieses Video analysiert die schockierenden Details hinter den F-35- und F126-Fregatten-Deals, bei denen laut Ansicht des Autors Milliarden an Steuergeldern buchstäblich „verbrannt“ werden.
WeiterlesenWer in Bayern ein Ehrenamt ausübt – ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein oder bei der Blaskapelle –, hält unsere Heimat und Gesellschaft zusammen. Und was fällt den Politikern in Berlin ein? Sie wollen das ehrenamtliche Engagement nun auch noch steuerlich gängeln!
WeiterlesenSeit einem Jahr gibt es die Regierung Merz. Die neuen Machthabern wiederholen gebetsmühlenartig, dass die Asylkrise vorbei sei – auch um der AfD bei den diesjährigen Wahlen und in Umfragen den Wind aus den Segeln zu nehmen. So vermeldete CSU-Bundesinnenminister Alexander Dobrindt Anfang Mai: „Wir haben aus einer Migrationswelle die Migrationswende gemacht.“
WeiterlesenNEUMARKT – Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, wurde der Südtirol-Aktivist, Historiker und Ehrenkranzträger des Südtiroler Schützenbundes, Dr. Josef „Pepi“ Fontana, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und begleitet von zahlreichen Schützen und Marketenderinnen zur letzten Ruhe im Herrn geleitet.
WeiterlesenIn der mitteldeutschen Stadt Plauen, findet gerade ein Massenprotest gegen Friedrich Merz statt!
WeiterlesenHeute geht es um die Gewalt gegen Apollo News-Journalisten rund um den AfD-Parteitag in Erfurt, um die Chatkontrolle und das Desaster des Kai Wegner.
WeiterlesenFriedrich Merz verliert offenbar zunehmend den Rückhalt in der eigenen Partei. Die Kritik aus der CDU nimmt zu, während gleichzeitig die SPD mit Lars Klingbeil und Bärbel Bas massiv unter Druck steht.
WeiterlesenEs soll hier ein Thema angesprochen werden, das die Psychologie der permanenten Dämonisierung Russlands in der EU betrifft — eine Kampagne, die anscheinend nicht die gewünschten Früchte trägt. Trotzdem könnte die Bereitschaft zum Krieg steigen. Nur vollkommen anders, als die selbsternannte Elite der EU sich das vorstellt. Was sagen die nackten Zahlen?
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.