Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Digitalisierung oder digitale Kontrolle?

Freie Bayern 19-12-2025, 11:27

Freie Bürger entscheiden selbst, welche Daten sie teilen, was sie lesen und über welche Themen sie sich wie informieren. Eine Bevormundung und Kontrolle lehnen wir ab.

#Datensouveränität #Freiheit #Privatsphäre #Selbstbestimmung #InformiertSein #NoSurveillance #DigitalFreedom

Fakten:

Die EU verschärft angeblich zum Schutz der Bürger die digitale Kontrolle, gleichzeitig schränkt sie jedoch ihre Rechte und Freiheiten erheblich ein. Während die Regierung diese Maßnahmen zulässt, kommt es zunehmend zu Kontokündigungen und anderen digitalen Einschränkungen für kritische Stimmen und Andersdenkende. Wenn also auf der einen Seite der „Schutz“ durch verstärkte Kontrolle ausgebaut wird und auf der anderen Seite die Opposition zunehmend in ihren digitalen Freiheiten beschnitten wird, bewegen wir uns immer mehr in Richtung chinesischer Verhältnisse.

Beispiele:

  1. EU-Terrorismusbekämpfungsrichtlinie: Verpflichtung von Online-Plattformen zur automatischen Löschung terroristischer Inhalte ermöglicht Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit.
  2. Digital Services Act (DSA) und Digital Markets Act (DMA): Diese Gesetze können zu einer zentralisierten Datenkontrolle führen und den Datenschutz der Bürger gefährden.
  3. Vorratsdatenspeicherung: Trotz erheblicher rechtlicher Bedenken gibt es Bestrebungen, diese Praxis wieder einzuführen, was eine Verletzung der Privatsphäre und als Form der Massenüberwachung darstellt.
  4. EU-Chatkontrolle (Chat Control): Das Scannen von verschlüsselten Nachrichten auf verdächtige Inhalte könnte die Verschlüsselung schwächen und zu einer Massenüberwachung führen.
  5. Bekämpfung von Desinformation: Die Zensur von Desinformation könnte zu einer Einschränkung der Meinungsfreiheit führen, da die Definition von „Desinformation“ oder „Hatespeech“ rechtlich nicht einwandfrei möglich ist und immer von der jeweiligen Regierung abhängig ist.
  6. DSGVO-Durchsetzung: Unklare Auslegungen und mangelnde Durchsetzung der Datenschutzrichtlinien schwächen den Schutz der Privatsphäre der Bürger.

Zusammengefasst werden diese Maßnahmen zu mehr Überwachung, Zensur und einer Einschränkung der Privatsphäre führen.

Unsere Meinung:

Ja, wir brauchen digitale Sicherheitsmaßnahmen, um uns gegen die zunehmend komplexen Bedrohungen aus der digitalen Welt und den Datenkraken aus den USA zu schützen. Aber diese Maßnahmen müssen sorgfältig und ausgewogen gestaltet werden, um die Freiheit und Privatsphäre der Bürger zu wahren. Die Herausforderung besteht darin, eine faire Balance zwischen Sicherheit und Bürgerrechten zu finden, ohne dass eine der beiden Seiten zu stark eingeschränkt wird. Dieser Schutz der individuellen Freiheit Bayerns Bürger ist nicht erkennbar – im Gegenteil.

Begründung:

Wir Freie Bayern sind für den:

  1. Schutz vor Cyberangriffen und Terrorismus
    • Bedrohungslage: Die digitale Infrastruktur von Staaten, Unternehmen und Privatpersonen wird zunehmend Ziel von Cyberangriffen, die zu massiven Schäden führen können, von finanziellen Verlusten bis hin zu Störungen kritischer Infrastrukturen wie Stromnetze oder Wasserversorgung.
    • Terrorismusbekämpfung: Die Bekämpfung von Cyberterrorismus und die Verhinderung von Anschlägen erfordern präventive Maßnahmen, um potenzielle Gefährder zu identifizieren und zu überwachen. Ein effektiver Schutz von Informationen und Kommunikationskanälen ist dafür unerlässlich.
    • Lösungen sind auch ohne Massenüberwachung und ohne pauschale Verurteilung aller Menschen möglich.
  2. Schutz von Daten und Identität
    • Zunahme von Identitätsdiebstahl: Die Digitalisierung hat dazu geführt, dass persönliche Daten zunehmend im Internet gespeichert werden, was ein großes Risiko für Identitätsdiebstahl und Datenmissbrauch mit sich bringt. Sicherheitsmaßnahmen sind notwendig, um Bürger vor Hacking, Phishing und anderen Betrugsversuchen zu schützen.
    • Verbraucherschutz: Unternehmen sammeln zunehmend große Mengen an personenspezifischen Daten. Hier sind klare Regelungen und Sicherheitsmechanismen erforderlich, um Missbrauch zu verhindern und den Schutz der Privatsphäre zu gewährleisten.
    • DATEN MÜSSEN IM EIGENEN LAND -BAYERN- VERBLEIBEN
  3. Schutz vor „Desinformation“ und Hate Speech
    • Der „Schutz vor Desinformation“ wird abgelehnt. Jeder Bürger soll selbst entscheiden was er für richtig oder falsch hält. Es gibt keine Zensur und Vorauswahl was die Bürger und Bürgerinnen erfahren dürfen/sollen.
    • Verleumdungen und Verunglimpfungen sind allein durch Polizei und Justiz zu verfolgen.

Text: Benno Steiner

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

https://www.freie.bayern/innenpolitik/digitalisierung-oder-digitale-kontrolle/

Ähnliche Nachrichten

Felix Banaszak ist überzeugt: Frauen verlassen das Haus nicht mehr, weil sie Angst vor der Hitze haben. Diese Geschichte erzählte er im ZDF-Sommerinterview. Larissa Fußer kommentiert. 

Weiterlesen

Tim Kellner hat in einer kürzlichen Videobotschaft, alle Bürger in der BRD vor einem neuen Gesetz gewarnt, welches uns alles Kosten wird!

Weiterlesen

Die Bundesregierung plant in den nächsten Jahren die höchste Aufrüstung seit der Vorbereitung des 2. Weltkriegs. Jeder Politikstudent lernt in den ersten Semestern, was dies in Hinsicht auf ein „Sicherheitsdilemma“ bedeutet, aber die deutschen Politiker tun es dennoch.

Weiterlesen

Mit einem umfangreichen Regierungsprogramm sind wir bereit, Verantwortung für Sachsen-Anhalt zu übernehmen. Eine unabhängige Justiz ist das Fundament unseres Rechtsstaates – sie darf niemals zum Werkzeug politischer Interessen werden.

Weiterlesen

Schon länger kursiert der Verdacht, dass die deutsche Firma Bayer in Verbindung mit Chemielieferungen an Israel steht, welche gegen die Bevölkerungen der Gebiete eingesetzt werden, die von Israel besetzt werden. The Cradle berichtet nun davon, dass der deutsche Pharmariese in Verbindung mit weißem Phosphor und Glyphosat stehen soll, welches Israel über dem Libanon einsetzt.

Weiterlesen

Zum Urteil des Verwaltungsgerichts Schleswig zur Pfandpflicht im deutsch-dänischen Grenzhandel erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

„Das Urteil schafft zunächst Klarheit in einer Rechtsfrage, die Politik und Behörden über Jahrzehnte nicht abschließend geklärt haben. Die Praxis der Exporterklärungen beruhte auf der damaligen Rechtsauslegung des Verwaltungsgerichts Schleswig und wurde über viele Jahre sowohl vom Grenzhandel als auch von den zuständigen Behörden entsprechend gehandhabt.

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.