Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Grenzregion macht Druck: Allianz fordert besseren Ausbau des Jütlandkorridors

Südschleswigsche Wählerverband 23-05-2026, 12:41 development

Initiator Seidler warnt vor schwindenden Fokus auf das Grenzland

„Unsere Grenzregion und der Jütlandkorridor brauchen dringend höchste Priorität. Die Infrastruktur ist schon heute an der Belastungsgrenze. Durch die Verzögerungen bei der Fehmarnbeltquerung wird der Druck weiter steigen. Jetzt braucht es Investitionen und das muss auch in Berlin, Kopenhagen und Kiel ankommen“, so der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler zum heute veröffentlichten gemeinsamen Schreiben der Interessenallianz für den grenzüberschreitenden Verkehr.

In dem Schreiben an die deutsch-dänische Verkehrskommission fordern 31 Stimmen aus Politik und Wirtschaft entlang des Jütlandkorridores einen deutlich stärkeren und besser abgestimmten Ausbau der deutsch-dänischen Verkehrsinfrastruktur.

Im Fokus stehen ein beschleunigter Infrastrukturausbau, mehr Resilienz im Netz und eine bessere Verzahnung der Verbindungen auf deutscher und dänischer Seite. Zudem fordert die Allianz eine engere Abstimmung bei langfristiger Planung und bei der Beschaffung von Fahrzeugen für den grenzüberschreitenden Verkehr. Ziel ist ein deutsch-dänischer Mobilitätsplan und stärkerer Fokus auf die Grenzregion bei der Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur in nationalen Haushalten, Sondervermögen und durch EU-Förderung.

Als Initiator der Interessenallianz warnt Seidler eindringlich vor einem schwindenden Fokus auf die Jütlandroute:

„Uns allen ist klar: Unser Grenzland darf nicht im Schatten der Metropolen und neuer internationaler Verkehrsachsen untergehen. Darum besorgt es mich umso mehr, dass in der deutsch-dänischen Verkehrskommission der Fokus für unseren Jütlandkorridor in Vergessenheit zu geraten scheint. Unser Schreiben ist darum nicht nur ein freundlicher Reminder, sondern zeigt, dass unsere Region starke gemeinsame Ansprüche hat. Seite an Seite kämpfen wir hier für unsere Infrastruktur und Anbindung. Mein Dank gilt darum allen, die sich hier engagiert reinhängen und an dem Schreiben mitgewirkt haben.“

Auch die verkehrspolitische Sprecherin des SSW im Kieler Landtag, Sybilla Nitsch, unterzeichnete das gemeinsame Schreiben und unterstreicht den Handlungsdruck:

„Die Nachfrage auf dem Jütlandkorridor wächst und die Engpässe sind schon heute Realität. Einen Flaschenhals können wir uns auf dieser zentralen Route für den gesamten europäischen Verkehr nicht leisten. Es braucht mehr strategisches Handeln der Verkehrskommission, damit der Infrastrukturausbau bei uns im Norden endlich zum Wohle der Menschen grenzüberschreitend vorankommt. Hier vor Ort und entlang der Strecke wissen wir, was es braucht. Das muss jetzt angepackt werden.“

Das gemeinsame Schreiben der Interessenallianz an die deutsch-dänische Verkehrskommission finden Sie hier.

Hintergrund: Die Interessenallianz für grenzüberschreitenden Verkehr wurde im Mai 2024 auf Initiative von Stefan Seidler ins Leben gerufen. Seitdem tauschen sich dort Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunal-, Landes-, Bundes- und Europapolitik sowie aus der Wirtschaft mit dem Ziel aus, die verkehrspolitischen Interessen der Grenzregion koordiniert voranzubringen.


Link zur Originalveröffentlichung.

Ähnliche Nachrichten

„Deutschland ist nicht mehr Deutschland": Merz verkündet offiziell den Identitätswechsel?

Weiterlesen

Nach dem tödlichen Anschlag beim Berliner Christopher Street Day erörtert der Publizist David Berger bei uns die Hintergründe der Tat, die Rolle des Islamismus in der öffentlichen Debatte und die politischen Konsequenzen.

Weiterlesen

Im Jahr 2024 sind in der Stadt Bremen 30 Menschen an den Folgen von Drogenkonsum gestorben – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Das geht aus einer aktuellen Senatsantwort auf eine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft (Drs. 21/1496, siehe Anlage) hervor. Gleichzeitig bestätigen die Antworten eine zunehmende Professionalisierung des Drogenhandels, etwa durch sogenannte „Koks-Taxis“, die Betäubungsmittel wie ein Lieferdienst direkt an die Konsumenten in Bremen bringen.

Weiterlesen

Der Rechtswissenschaftler Thomas Seibert spricht über Jugendstrafrecht und Vorbewährung. 

Weiterlesen

«Deutschland liegt im Sterben»: Peter Hahne über das Attentat in Berlin, Friedrich Merz und mit einem Plädoyer für mehr Patriotismus

Weiterlesen

Sechs Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie analysiert der Journalist und Buchautor Volker Rekittke, welche Rolle Medien bei der gesellschaftlichen Spaltung gespielt haben und warum eine echte Aufarbeitung bis heute ausbleibt.

Weiterlesen

„Realität schlägt Propaganda“: Stimmung in Lützen vor der Wahl in Sachsen-Anhalt
 

Weiterlesen

Eine Enquetekommission des Deutschen Bundestages soll die Pandemiepolitik aufarbeiten. 

Weiterlesen

Während in OFFENBURG ein Türke seine ukrainische Freundin um die Ecke gebracht hat, haben vier TÜRKEN in ESSEN bei einer "Feier" mit einem Messer & Machete so sehr randaliert, dass ein unbeteiligter Deutscher vor Schreck an einem HERZINFARKT gestorben ist. West-Deutschland zeigt sich mal wieder von seiner bunten, vielfältigen Seite. 

Weiterlesen
Calendar
«Oktober 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031 
Wenn der Staat seine Feinde sucht: Die Grenzen der wehrhaften Demokratie

Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.

Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?

Grundgesetz nach Bedarf: Artikel 146 vergessen, Artikel 37 griffbereit

Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?

Der Souverän darf wählen – aber nicht entscheiden

Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.