Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
Förderprogramme ersetzen kein Pflegepersonal
Südschleswigsche Wählerverband 6-02-2026, 17:58
Auf eine arbeitslos gemeldete Pflegekraft kommen in Flensburg fast vier offene Stellen. Das zeigt die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des SSW zur Pflegeversorgung in der Stadt Flensburg (Drucksache 20/3936). Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, der Flensburger Abgeordnete Christian Dirschauer:
„Die Zahlen aus der Antwort der Landesregierung zeigen ein bekanntes, aber zunehmend brisantes Bild: In Flensburg wächst die Zahl der Pflegebedürftigen weiter, während die Versorgungsstrukturen nur sehr begrenzt Schritt halten. Besonders deutlich wird das beim Personal. Auf eine arbeitslos gemeldete Pflegekraft kamen zuletzt fast vier offene Stellen. Das ist kein kurzfristiger Engpass, sondern ein strukturelles Warnsignal.“
Zwar habe es in einzelnen Bereichen Fortschritte gegeben – etwa beim Ausbau der Tagespflegeplätze oder bei der finanziellen Förderung. Doch diese Entwicklungen reichten nicht aus, um die wachsenden Bedarfe aufzufangen, so Dirschauer:
„Wenn trotz zusätzlicher Angebote die Zahl der ambulant versorgten Pflegebedürftigen sinkt, zeigt das: Es fehlt nicht an Konzepten, sondern an der notwendigen Dynamik im System.“
Besonders kritisch sei, dass Pflegekräfte in Flensburg laut Landesregierung stark ortsgebunden seien:
„Wer Pflegepersonal gewinnen will, muss die Arbeitsbedingungen vor Ort verbessern. Pendelreserven gibt es hier kaum. Umso problematischer ist es, dass Flensburg im landesweiten Vergleich eine geringe Ausbildungsaktivität aufweist.“
Dirschauer warnt davor, die Folgen dieser Entwicklung stillschweigend auf die Familien abzuwälzen. „Fehlendes Pflegepersonal darf nicht dazu führen, dass Menschen ihren steigenden Pflegebedarf zunehmend durch pflegende Angehörige abdecken müssen. Das ist weder sozial noch nachhaltig – und am Ende ein stiller Rückzug des Staates aus seiner Verantwortung.“
Es brauche deshalb mehr als einzelne Förderprogramme und Modellprojekte, mahnt der Flensburger SSW-Politiker:
„Was Flensburg braucht, ist eine verbindliche, regionale Gesamtstrategie für Pflegepersonal, Ausbildung und Versorgungsstrukturen. Solange Maßnahmen nebeneinander stehen, aber keine spürbare Entlastung erzeugen, verschärft sich das Problem weiter.“
Die kleine Anfrage und Antwort der Landesregierung: (Drucksache 20/3936)
https://www.ssw.de/themen/foerderprogramme-ersetzen-kein-pflegepersonal
127 Milliarden für die Ukraine, neue Plastiksteuer & Minister-Luxus: Der Morgen-Check
WeiterlesenDie ersten Reaktionen nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt sind eindeutig: Die Brandmauer könnte brechen.
Weiterlesen„Reformen“ klingt gut, bis man hinschaut.
WeiterlesenPeter Weber im Gespräch mit Martin Hess, MdB, AfD. Islamismus in Deutschland: Wenn der Rechtsstaat zum Geisel seiner eigenen Naivität wird
WeiterlesenGeschäftsführerin rechnet Regierungswahnsinn mehrfach vor! // Selbst die Moderatorin ist überrascht.
Mehr arbeiten, WENIGER Netto? Die brutale Realität der deutschen Wirtschaft!
WeiterlesenProf. Dr. Werner Bergholz zieht im Interview eine scharfe Bilanz der Corona-Jahre.
Weiterlesen„Journalismus ist kein Aktivismus“: 27-jährige Politikchefin über Medienkrise und das Phänomen Ben Bernt
WeiterlesenJeder ist davon betroffen, doch die Medien schweigen weiterhin! Was läuft hier im Hintergrund wirklich ab?
WeiterlesenDer Bruch der Brandmauer: Warum Deutschland die AfD wählte und wer schuld ist
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.
Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?
Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?
Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.