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BRD – Bananenrepublik?
Think Tank 27-07-2026, 12:17
von Michael Krater
Es ist ja nicht so, als wenn man es nicht hätte ahnen können.
Zumindest haben Post-Brit-Punker wie die Boomtown Rats schon 1979 in ihrem Hit – bezogen auf Großbritannien – die "BANANA REPUBLIC" dort als existent vermutet. Und, angeblich waren die dort immer souverän …
Bevor die BRD nach Ansicht ihrer Kritiker zu einer Art 'Bananenrepublik' werden konnte, bedurfte es zunächst noch erst 10 Jahre andauernder, von den Siegermächten des Weltkrieges herbeigeführter Konfrontation großer Teile der Deutschen als "Front-Staaten" zwischen zwei politischen Systemen. (BRD und DDR)
11. Februar 2012: Anti-ACTA-Protest in München mit einer „Bananenrepublik“-Flagge. Author: Usien / CC-Zero
In der perfiden Situation gefangen, dass sich ein geteiltes Volk als "Front-Staaten" gegenüberstehen hatten, war das Leben in der BRD nicht nur materiell betrachtet bis dahin vergleichsweise angenehm. Es gab ja einen Klassenfeind und es galt, diesen durch vorgelebte vermeintliche Vorteile zu unterminieren.
Nachdem die Berliner Mauer gefallen war, glaubten die meisten Menschen, dass es nun ein "wiedervereinigtes Land" geben würde, und der damalige Bundeskanzler Kohl hat den Menschen aus Mitteldeutschland (DDR) perspektivisch "blühende Landschaften" versprochen. Der Einigungsvertrag und der Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland, der gemeinhin als sogenannter "Zwei-plus-Vier-Vertrag" bezeichnet wird, suggerierten den Menschen – genährt absichtlich oder durch unfähige Journalisten –, einen Friedensvertrag geschlossen zu haben und als "Staat" souverän zu sein.
Heute – nach 37 Jahren des Falls der Berliner Mauer – wissen wir sehr viel mehr über die Schimären, über diese Unwahrheiten hinsichtlich dieser vertraglichen Vereinbarungen in Gänze. Was leider immer noch nicht konsequent genug in der allgemeinen Bevölkerung angekommen ist.
Die DDR ist 1990 – gesichert vertrags- und völkerrechtswidrig – der BRD beigetreten. Das hat lediglich einen handelsrechtlichen Charakter und erhebliche Konsequenzen für diesen vermeintlich "wiedervereinigten souveränen deutschen Staat" gehabt.
Siehe u. a. Aufgabe der Deutschen Mark, Maastricht-/Lissaboner Verträge, ESM und sonstige Haftungsverpflichtungen der BRD.
Im Jahre 2000 hat der russische Präsident Putin in seiner Rede im Bundestag der BRD eindrucksvoll um die Kooperation der BRD mit der RF und mit Europa insgesamt geworben. Obwohl, oder gerade weil die BRD sich 1999 mit einer völkerrechtswidrigen Beteiligung am Jugoslawienkrieg nicht nur in der Beziehung entblößt hat, sondern sich entgegen den Bestimmungen des Grundgesetzes für die BRD verhalten hat.
Lehmann-Krise 2007, Bankenkrise 2011 (Griechenland) und dann im Zuge des von den USA geführten Syrienkrieges die große Flüchtlingswelle.
Ab 2015 wurde dieses Land – grundgesetzwidrig – von der damaligen Bundeskanzlerin mit Flüchtlingen aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum geflutet. Die Grenzen wurden geöffnet, grundgesetzwidrig. Keine Asyl-Prioritäten, keine Überprüfungen, wer einreist. Willkommenskultur überall!
Ab 2020 – die Aufarbeitung ist aktuell noch nicht richtig in Gang gekommen – wurden die Menschen wegen eines vermeintlich tödlichen Virus ausgegrenzt, schikaniert, ihrer Freiheit beraubt und z. T. als Kritiker oder Ärzte weggeschlossen.
Die hochgelobten Grundrechte im GG für die BRD wurden willkürlich, z. T. durch nicht legitimierte Institutionen (Ministerkonferenzen der Länder) suspendiert.
Beschaffungsmaßnahmen (siehe Causa Jens Spahn) für fragwürdige Hilfsmittel wie z. B. Atemschutzmasken generierten Milliardenverluste beim Einkauf. Ob und inwieweit sich der damalige Minister Spahn dabei als "Buddy" gegenüber Parteifreunden oder sonstigen Günstlingen exponiert und bereichert haben könnte, wurde bis heute nicht wirklich nachhaltig strafrechtlich relevant aufgearbeitet.
Im Februar 2022 war das Virus mit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine nicht mehr öffentlichkeitswirksam (genug).
"Plötzlich", ab diesem Zeitpunkt, wurde, medial wirksam, aus einem – für geopolitisch Unbedarfte eher als ethnisch-/regionalem Konflikt zu verortenden – Überfall der Russen auf die Ukrainer ein Konflikt, an dem die BRD maßgeblich zu leiden hätte und insofern auch passiv beteiligt ist.
Verlautbarungen der BRD-Politiker zum Thema Ukraine-Krieg ähneln seitdem dem berühmten Zitat von SPD-Außenminister Struck aus 2002 im Zuge des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan nach den sogenannten Terrorangriffen auf die USA am 11.09.2001.
„Die deutsche Sicherheit wird auch am Hindukusch verteidigt.“
Heute will niemand mehr auf einen Angriff der Russen warten, der angeblich so sicher sei wie das "Amen in der Kirche".
Das Russland, das flächenmäßig größte Land der Erde, nachvollziehbar immer wieder öffentlich kolportiert hat, kein Interesse daran zu haben, imperialistisch unterwegs zu sein, interessiert in deutschen und westlichen politischen Strukturen kaum jemand mit politischem Einfluss.
Diese erfundene angebliche Bedrohung durch Russland reicht für die Parteien der BRD aus, das Grundgesetz zu ändern und Schulden nahezu bis in Billionen-Euro-Höhe aufzunehmen und diesen Umstand darüber hinaus als Sondervermögen zu bezeichnen.
Es muss gerüstet werden, Deutschland muss "kriegstüchtig" werden, heißt es unkritisch und zumeist unwidersprochen in den Hauptmedien der BRD. Werbung auf Bussen für die Bundeswehr: Soldaten "klären in Schulen auf". Pro-Krieg-Influencer erreichen knapp 500.000 Follower auf ihrem Kanal.
Die 2011 abgeschaffte Wehrpflicht soll "moderat" und zunächst mit Angeboten eingeführt werden. Zwischenzeitlich werden 5000 Soldaten gesucht, die sich zu einer Truppe in Litauen, an der Grenze zu Russland, dauerhaft sicher stationiert fühlen!
Die BRD ist de facto Kriegsteilnehmerin in einem Krieg, der uns ursprünglich eigentlich nichts angehen sollte. Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass wesentliches Kriegsmaterial für die Ukraine in spezifischen Produktionsstätten in diesem Land hergestellt wird, und auch die Russische Föderation hat dieses "Phänomen" schon entsprechend eingeordnet.
Die BRD hat selbstverständlich – zu Lasten der eigenen Bewohner – auch auf günstiges russisches Gas verzichtet. Die produzierenden Unternehmen, die günstiges Gas benötigen, um wettbewerbsfähig an ihren Märkten agieren zu können, wandern ab, wenn sie denn diese Möglichkeit überhaupt haben.
Dass die wesentliche "Lebensader" günstiger Energie (Nord Stream) im Wesentlichen durch einen Terrorakt weggesprengt wurde, interessiert in der BRD so gut wie niemanden, vielleicht auch, weil es niemanden zu interessieren hat.
Viele alternative Medien – vielleicht deren Geschäftsmodell – regen sich permanent über die vermeintliche Unfähigkeit der BRD-Politiker auf.
Ja, ohne den qualifizierten historischen Blick auf die Vergangenheit dieses Landes könnte man dieser BRD ohne weiteres den Zustand einer "BANANEN-REPUBLIK" attestieren.
Korruption, Desinformation, Beobachtung, staatlich-politische Willkür!
Viele Deutsche – vermutlich (ehemalige) Leistungsträger – wandern aus der BRD aus. Angeblich fast 300.000 im Jahr 2024.
Die bevorzugten Ziele sind die Schweiz und Österreich. Also, der deutschsprachige Raum.
Es ist zu vermuten, dass der Anteil noch sehr viel größer wäre, würden sich die Menschen den evtl. finanziell machbaren Schritt nach Übersee trauen.
Jetzt kommen die von der jetzigen Regierung beschlossenen "Reformen" im sozialen Bereich auf die Menschen zu.
Wie z. B.:
Die "staatliche Verpflichtung" zum Bedienen eines Investmentfonds sowie signifikante Kürzungen in allen Bereichen der sozialen Teilhabe.
Die "blühenden Landschaften", die Kanzler Kohl 1990 versprochen hatte, könnten sich daher in der Summe schon sehr bald als dauerhaft unfruchtbar erweisen.
Im Netz wird regelmäßig an den "Morgenthau-Plan" erinnert.
Henry Morgenthau, 1944 US-Finanzminister, entwickelte in diesem Jahr den Plan, das Deutsche Reich in einen Agrarstaat zu verwandeln.
Er wurde dann aber 1947 durch den damaligen US-Außenminister gebremst, der sich dachte, die kriegsbedingt vorhandene Überproduktion der USA doch an die zukünftigen Vasallen in Westdeutschland zu verkaufen. Was die Initialzündung für das sogenannte Wirtschaftswunder der BRD ab den 1950er Jahren gewesen ist.
Vielleicht ist der Morgenthau-Plan ja wiederentdeckt worden und passt sich – über 80 Jahre später - an die heutigen Zeiten auch in Bezug auf die Migrationspolitik an?
Dass die BRD ein souveräner Staat sein könnte, ist sicherlich eindeutig zu widerlegen.
Wenn sie aber ein souveräner solcher wäre, wäre der Begriff "Bananen-Republik" für den Zustand in diesem Land ein Angriff gegen alle ehemaligen Staaten, die als Bananen-Republiken verunglimpft wurden und sich aktuell um die Sicherstellung von Freiheit, Souveränität und zunehmendem Wohlstand bemühen.
Wobei wir wieder bei Bob Geldof und den Boomtown Rats im Jahre 1979 wären.
Michael Krater
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