Auf unserer Website gibt es keine eigenen Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.
Ausnahme: Bei den eingebetteten YouTube-Videos entscheiden Sie
selbst per Klick, ob Sie Daten freigeben möchten.
Details hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Anonyme Quelle widerspricht der offiziellen Darstellung zum Leipzig-Drohnenvorfall

6-09-2026, 19:28

von Thomas Oysmüller

Ein anonymer Mitarbeiter am Flughafen Leipzig schildert den Drohnenvorfall von Anfang August anders als die öffentliche Berichterstattung. Sprengstoff habe die Drohne keine getragen. 

Der ukrainische Oppositionspolitiker und YouTube-Journalist Anatolij Scharij, der in der Ukraine in Abwesenheit wegen Landesverrats verurteilt wurde und im Ausland lebt, berichtet über eine neue Version des Drohnenvorfalls in Leipzig in der Nacht vom 4. auf den 5. August 2026. Seine Quelle bleibt unbenannt und fürchtet um ihren Arbeitsplatz.


Laut Polizei, Landeskriminalamt Sachsen und Medienberichten entdeckte ein Flughafenmitarbeiter (häufig als Busfahrer der PortGround GmbH beschrieben) kurz vor Mitternacht eine kleine Quadrokopter-Drohne im Sicherheitsbereich des Frachtvorfelds nahe der Südpiste. Sie befand sich in unmittelbarer Nähe geparkter ukrainischer Antonow-An-124-Frachtflugzeuge.Überwachungskameras sollen gezeigt haben, dass das Gerät bereits gegen 19:30 Uhr das Gelände überflogen, eine Tragfläche einer Antonow getroffen und danach am Boden gelegen hatte. Ein Sprengsatz mit Semtex und PETN sowie einem defekten oder abgerissenen Zünder war daran befestigt oder lag in der Nähe. Die Ladung explodierte nicht. Entschärfer der Bundespolizei entfernten den Zünder mithilfe eines Roboters.

Der Flughafen ist ein bedeutendes DHL-Drehkreuz und Standort für NATO-Transporte mit Antonow-Maschinen. Innenminister Alexander Dobrindt sprach von einem „hybriden Anschlagsszenario“ und einer neuen Gefahrenqualität. Der Generalbundesanwalt übernahm die Ermittlungen. Später wurden weitere Drohnen in der Umgebung gefunden. Die Politik beschuldigt Russland.

Soweit die offizielle Erzählung. Nun gibt es aber eine Erzählung, die anders klingt.

Scharijs Quelle schildert den Ablauf so: Während der Beladung eines Frachtflugzeugs auf Vorfeld 2 sei eine kleine, günstige Consumer-Drohne nahe an einen Mitarbeiter herangeschwebt. Dieser habe sie mit der Hand zu Boden gedrückt und die Propeller beschädigt. Weder Zünder noch Sprengstoff seien zunächst sichtbar gewesen. Die später veröffentlichten Medienfotos mit explosivem Material neben der Drohne entsprächen nicht dem ersten Eindruck.

Den Mitarbeiter habe zudem irritiert, wie schnell ein Einsatz erfolgte: Innerhalb weniger Minuten seien Polizei, Entschärfer, Feuerwehr, Fernsehteams und schweres Gerät vor Ort gewesen – trotz der Entfernung von Leipzig und der strengen Zugangskontrollen zum Sicherheitsbereich. Seit dem Vorfall seien Polizisten rund um die Uhr am Notausgang an der S8a postiert, wo zuvor gelegentlich Drohnen beobachtet worden seien.

Scharij betont, die Schilderung beweise keine Inszenierung. Sie werfe aber Fragen auf: Zu welcher genauen Uhrzeit erfolgte die Funkmeldung? Wann wurden Einsatzkräfte und Medien alarmiert, und wann trafen sie ein? Wer entdeckte den Sprengstoff zuerst? Existieren Fotos vor dem Eintreffen der Entschärfer? Wie erhielten Journalisten so schnell Zugang?

Er erinnert auch an einen Vorfall vom 1. August 2024, als Aktivisten der „Letzten Generation“ den Zaun durchschnitten und sich auf Rollbahnen geklebt hatten. Der Vorfall zeigte Schwachstellen der Perimeter-Sicherung.

Die Ermittlungen zum August-2026-Vorfall dauern an. Offizielle Stellen halten an der Version einer präparierten Drohne mit militärischem Sprengstoff fest und beschuldigen Russland. Die anonyme Mitarbeiterdarstellung steht dem gegenüber.

Link zur Originalveröffentlichung.

Ähnliche Nachrichten

Dieses Video sollte jeder gesehen haben, der den Wahnsinn in Deutschland wirklich verstehen will. 

Weiterlesen

Einen Tag vor der Wahl in Sachsen-Anhalt ist Oliver Kirchner, Co-Fraktionsvorsitzender der AfD, zu Gast.

Weiterlesen

„In 20 Jahren ist es bei uns zappenduster“, sagt Prof. Fritz Vahrenholt in der ersten Folge von Vahrenholt.

Weiterlesen

CDU in der Sackgasse: Wie Prinzipienverlust und interne Kriege die Partei von Friedrich Merz zerstören

Weiterlesen

Die Ergebnisse aus Sachsen-Anhalt sind eine Zäsur für das gesamte Land. Die Brandmauer wurde politisch abgestraft und die AfD konnte Rekordwerte erreichen.

Weiterlesen

Redebeitrag von Thomas Stephan (AfD) am 09.10.2026 um 12:07 Uhr (100. Sitzung, TOP 38)

Weiterlesen

Heute ist es soweit: Sachsen-Anhalt hat die Wahl. Dabei geht es nicht nur um die künftige Regierung im Bundesland, sondern auch um die Zukunft Deutschland.

Weiterlesen

Die „Brandmauer“ zur AfD bröckelt nicht von außen, sondern von innen. Warum verliert Friedrich Merz die Kontrolle über die Partei und wie werden Journalisten zum Druckmittel im Kampf um die Zukunft des deutschen Konservatismus?

Weiterlesen
Calendar
«November 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30 
Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 6 – Brauchen wir eine NBB für Deutschland?

Braucht Deutschland eine nationale Befreiungsbewegung? Teil 6 untersucht die These, die Bundesrepublik sei bis heute nicht vollständig souverän, und stellt die „Bürgerbewegung für Recht und Freiheit e. V.“ Im Mittelpunkt stehen die Nachkriegsordnung, das Grundgesetz und die Frage, ob sich aus den angeführten völkerrechtlichen Argumenten ein anerkannter Status bei den Vereinten Nationen ableiten lässt.

Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 5 – NBBs in Palästina / Israel / Russische Föderation

Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.

Zwischen Systembruch und Souveränität. Teil 4 – Gegen Kolonialismus und Apartheid in Afrika, Asien und Amerika

Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.