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Wirtschaft und Gesellschaft: Oliver Stock im Gespräch mit Matthias Mend

8-09-2026, 23:48

Wasser ist billig, sauber und immer da. Hahn auf, Problem gelöst. Doch wie lange noch? Deutschland gilt als wasserreiches Land, gleichzeitig sinken Grundwasserspiegel, Sommer werden trockener und Landwirtschaft, Industrie und Rechenzentren brauchen enorme Mengen. Aus einer Umweltfrage könnte deshalb schnell eine Verteilungsfrage werden: Wer bekommt Wasser zuerst, wenn es nicht mehr für alle reicht – Privathaushalte, Bauern, Kraftwerke oder Fabriken?

Wie er das sieht, schildert der Wasserexperte und Unternehmer Matthias Mend. Es geht auch um versiegelte Böden und trockengelegte Moore. Wir sprechen über höhere Wasserpreise, Nestlé und das Geschäft mit Mineralwasser. Und über eine heikle Perspektive: Wird Wasser in diesem Jahrhundert das, was Öl im vergangenen war? Knapp, teuer und politisch mächtig?
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