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CDU-Klatsche in Sachsen-Anhalt: Hendrik Wüst bringt das AfD-Verbot zurück | NIUS Live

10-09-2026, 10:41

Hendrik Wüst bringt das AfD-Verbot wieder ins Spiel – und das ausgerechnet jetzt. Kurz nach der deutlichen Wahlschlappe der CDU in Sachsen-Anhalt und dem starken Abschneiden der AfD fordert der nordrhein-westfälische Ministerpräsident eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die die Partei prüfen soll. Ein Verbot sei möglich, müsse aber nicht das Ergebnis sein, sagt Wüst.

Im Gespräch mit Transformationsforscherin Maja Göpel macht Wüst deutlich, dass er den Kurs der Brandmauer halten will. Während Boris Rhein öffentlich erklärt, man müsse endlich mit den Menschen sprechen, weil die bisherige Strategie gescheitert sei, positioniert sich Wüst als derjenige, der die AfD notfalls per Verfahren stoppen will. Der Vorstoß kommt keine 36 Stunden nach dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt und wirkt wie eine klare Ansage für den kommenden Landtagswahlkampf in NRW: Wir sind die AfD-Verhinderer.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Kolumnist Alexander Kissler, THE STATEMENT-Chefredakteurin Birgit Kelle und NIUS-Reporter Julius Böhm mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.
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