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10 Tage bis zur Wahl: Droht der CDU das Aus in Mecklenburg-Vorpommern? | NIUS Live

10-09-2026, 23:14

Zehn Tage. Mehr Zeit bleibt Friedrich Merz nicht mehr. Die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am 20. September sind auch ein Referendum über den Bundeskanzler selbst.

Die neueste Insa-Umfrage schlägt ein wie eine Bombe: Die CDU stürzt in Mecklenburg-Vorpommern auf sieben Prozent ab. Damit steht plötzlich eine reale Möglichkeit im Raum, die vor Monaten noch undenkbar schien – das Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde.

Während SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit ihrer Kampagne „Frau gegen Blau“ kontinuierlich aufholt und sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm liefert, bröckelt die CDU an allen Fronten.

Und dann ist da noch die Bundestagsdebatte: Alice Weidel legt den Finger in die Wunde, spricht von einer „tragischen, merkwürdigen Pressekonferenz“ des Kanzlers nach dem CDU-Wahldebakel in Sachsen-Anhalt. Merz reagiert sichtbar getroffen, statt souverän darüber zu stehen.

Dazu: Die Nachfolge-Szenarien nehmen Konturen an. Markus Söder lässt bei Maischberger bewusst offen, ob Merz „noch“ Kanzler ist. Hendrik Wüst positioniert sich in Berlin, Boris Rhein läuft sich in Hessen warm – und im Hintergrund brodelt es: Ein Personal-Wirrwarr um CDU-Vize-Generalsekretärin Christina Stumpf zeigt exemplarisch, wie sehr der Laden in der Union bereits aus den Fugen geraten ist.

Wird Friedrich Merz die nächsten zehn Tage bis zum 20. September politisch überleben?
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