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Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
Der diesjährige Kulturausflug des Südtiroler Heimatbundes war einer Busfahrt zu unserer Sprachvergangenheit gewidmet. In den 7 Gemeinden auf der Hochfläche von Asiago/ Slege verstarb 2016 der letzte zimbrisch/ tautsche Muttersprachler, somit ist die Sprache erst vor kurzem ausgestorben, so Reiseleiter Thomas Winnischhofer. Überrascht waren alle über die einsprachigen deutschen Straßennamen.

In Roana/ Robaan erwartete uns im Museum über die zimbrisch-alt-deutsche Sprache und Kultur der 7 Gemeinen (museo della cultura e tradizione cimbra) der ehrenamtliche Mitarbeiter Flavio. Er erzählte uns die Geschichte der deutschen Siedler auf der Hochfläche von Asiago/Slege. Aus seinen Erklärungen war zu entnehmen, dass die sieben Gemeinden von 1310 bis 1807 eine weitgehend eigenständige deutsche Bauernrepublik war.
Nach einem guten und üppigen Mittagessen besuchte die Reisegruppe das Wassermuseum Kaberlaba in Asiago/ Slege. Dort erfuhren die Teilnehmer, dass es auf der Hochebene ausgiebigen Niederschlag gibt, aber das Karstgestein das Wasser ungehindert versickern lässt. Ein Ziel der privaten Betreiber des Wassermuseums ist die Vermittlung von Wissen über Wasserressourcen aus wissenschaftlicher, historischer, sozialer und künstlerischer Perspektive. Weiters die Förderung und Verbreitung einer Kultur des Wassers als unverzichtbare Ressource und Gemeingut, nicht als Ware.
Heimwärts stand noch der Besuch der Zitakapelle auf dem Vezzenapass auf dem Programm. Sie steht auf 1515 Metern Höhe am Weg, der zum Gipfel des Kleinen Mittagskofels führt. Erbaut wurde sie von den Soldaten des 10. Battalions aus der Steiermark, während des ersten Weltkrieges nach einem Projekt des Leutnants Kielmannsegg. In den Monaten zuvor war bereits ein kleiner Bergfriedhof für die gefallenen Soldaten angelegt worden. Die Namensgebung galt der neuen Kaiserin, Zita von Bourbon, der Frau von Karl I, der nach dem Tod von Kaiser Franz Josef (21. November 1916), seinem Großonkel, auf den Thron gestiegen war.
Mit einem Blumengruß zollten die Teilnehmer der letzten österreichischen Kaiserin Zita und allen Gefallenen des 1. Weltkrieges ihren Dank für die Verteidigung Tirols.
Mit vielen Informationen über die Geschichte der 7 Gemeinden reicher ging es dann Richtung Bozen heimwärts!
Bild: Die Teilnehmer der Kulturfahrt mit Blumengruß am Eingang zur Zitakapelle.
Roland Lang
Obmann des Südtiroler Heimatbundes
https://www.suedtiroler-freiheitskampf.net/shb-blumengruss-fuer-kaiserin-zita/
Michael Klonovsky ist der Mann, der sagt, was andere nur denken und dabei keine Angst vor Anfeindungen hegt. Als Autor und Blog-Schreiber der Acta diurna und ehemaliger Ressortleiter beim Fokus seziert er den Zeitgeist mit eleganter Bosheit.
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Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?
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