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Drei-Zinnen-Hütte: Millionenförderung wirft brisante Fragen auf
Südtiroler Schützenbund 15-01-2026, 07:30 heritage
BOZEN – Der Südtiroler Schützenbund zeigt sich verwundert über die vom Land Südtirol genehmigte Finanzierung neuer Infrastrukturen für die Drei-Zinnen-Hütte (Sepp-Innerkofler-Hütte) in Höhe von knapp vier Millionen Euro Steuergeld.
Wie aus einem Bericht der Tageszeitung Dolomiten vom 7. Jänner 2026 hervorgeht, sollen Abwasserleitungen, Stromversorgung und Glasfaseranbindung über eine rund 4,8 Kilometer lange Trasse realisiert werden.
Die Drei-Zinnen-Hütte wurde 1883 von der Sektion Hochpustertal des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins errichtet und im Ersten Weltkrieg im Zuge der Kampfhandlungen zerstört. Nach der Annexion Südtirols durch Italien wurde die Hütte enteignet und dem Club Alpino Italiano – Sektion Padova übertragen. Der Wiederaufbau erfolgte ab 1923, verbunden mit der Umbenennung in Rifugio Antonio Locatelli.
Der Namensgeber Antonio Locatelli war faschistischer Politiker und Militärpilot, der im Abessinienkrieg eingesetzt wurde und vom faschistischen Regime propagandistisch als Held gefeiert wurde. Dem gegenüber steht die historische Rolle von Sepp Innerkofler, der vor dem Krieg Hüttenwirt war, im Krieg als Standschützen-Bergführer diente und 1915 im Bereich der Drei Zinnen gefallen ist.
„Gerade vor diesem historischen Hintergrund ist es schwer nachvollziehbar, warum ausgerechnet eine Hütte mit dieser belasteten Geschichte und im Eigentum einer CAI-Sektion außerhalb Südtirols in einem solchen Ausmaß aus Landesmitteln gefördert wird“, erklärt Christoph Schmid, Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes.
Besonders kritisch sieht der Südtiroler Schützenbund, dass Hütten des Alpenverein Südtirol (AVS) bei vergleichbaren Projekten in der Regel deutlich geringere Beiträge erhalten, während hier eine außergewöhnlich hohe Finanzierung genehmigt wurde.
Der Südtiroler Schützenbund fordert daher eine umgehende politische Klarstellung, nach welchen Kriterien Landesmittel in dieser Größenordnung vergeben werden und weshalb dabei historische Verantwortung, Eigentumsverhältnisse und die Gleichbehandlung südtiroler Vereine offenbar keine Rolle spielen.
„Wer Millionen an Steuergeld in eine Hütte investiert, die einem Verein außerhalb Südtirols gehört, einen offen faschistischen Namensgeber trägt und bis heute nicht bereit ist, ihre Geschichte kritisch aufzuarbeiten, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, politisch blind oder bewusst geschichtsvergessen zu handeln. Transparenz, Fairness und Respekt vor der eigenen Tiroler Geschichte dürfen keine leeren Schlagworte sein – sie müssen auch dort gelten, wo es unbequem wird“, so Landeskommandant Schmid abschließend.
https://schuetzen.com/2026/01/14/drei-zinnen-huette-millionenfoerderung-wirft-brisante-fragen-auf/
Nach dem linken Anschlag auf das Berliner Stromnetz, der bereits ein Todesopfer gefordert hat, ist für BÜNDNIS DEUTSCHLAND (BD) die Unfähigkeit des Berliner Senats und des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf nicht mehr zu überbieten. „Hier hilft nur noch die politische Abrissbirne“, sagt der stellvertretende Parteivorsitzende Carsten Schanz.
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„Die steigenden Preise der letzten Jahre haben viele Haushalte an ihre Grenzen gebracht. Besonders frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse und andere gesunde Produkte sind in den letzten Jahren deutlich teurer geworden.
Nationaler Veteranentag am 15. Juni 2026: Ein Tag der Anerkennung und Wertschätzung.
Am Nationalen Veteranentag danken wir den Männern und Frauen, die unserem Land gedient haben.
read more..VINTL/BOZEN – Der Südtiroler Schützenbund übt scharfe Kritik an dem Verfahren gegen eine Bäuerin aus Vintl, die bestraft wurde, weil auf ihrem privaten Grundstück das Wort „TIROL“ angebracht wurde. Die Betroffene hat mit Unterstützung des Südtiroler Schützenbundes Rekurs beim zuständigen Friedensgericht eingelegt. Die Verhandlung findet am 27. Mai 2026 in Brixen statt.
read more..Der Kölner Medienanwalt Carsten Brennecke meldet einen weiteren juristischen Sieg gegen das Potsdam-Märchen von Correctiv. Diesmal ist die extrem linke Kampagnenplattform Campact betroffen, die nun verurteilt wurde, weil sie die Schaudergeschichten von Correctiv weiterverbreitet hat.
read more.."Unser Strommarkt ist ineffizient, viel zu teuer und der Norden zahlt die Zeche. Wir brauchen endlich eine offene Debatte, wie wir die günstige und grüne Energie aus Norddeutschland sinnvoll für das gesamte Land nutzen, statt sie wegen Netzengpässen dauernd abzuschalten. Viel zu lange schon klammert Berlin sich an den politisch gewollten Status quo der einheitlichen Strompreiszone, der die Realität der Energiewende ignoriert", erklärt der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler zum heute in Brüssel vorgestellten Konzept der IHK Schleswig-Holstein für eine gemeinsame deutsch-dänische Strompreiszone.
read more..RIFFIAN – Am 14. März 2026 beim 22. Bezirkstag des Schützenbezirks Burggrafenamt/Passeier blickte Bezirksmajor Hannes Holzner auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück und sparte nicht mit scharfer Kritik an der aktuellen Landes- und Staatspolitik. Besonders das „Damoklesschwert“ des Ehrenamts und die Südtirol-Autonomie standen im Mittelpunkt der Ausführungen.
read more..Es erreicht uns die traurige Nachricht, dass der 1933 geborene ehemalige Freiheitskämpfer Claudius Molling am 31. Dezember 2025 im Alter von 92 Jahren in Innsbruck verstorben ist. Unser Beileid gilt besonders seiner Frau Herlinde.
read more..BOZEN – Mit tiefer Trauer, aber mit großer Dankbarkeit nimmt der Südtiroler Schützenbund Abschied von Eucharistiner Pater Walter Marzari SSS, der heute im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
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Über die umstrittensten Vorschläge der Rentenkommission wird bereits berichtet, vieles ist schon durchgesickert. Nun liegt erstmals die komplette Liste aller Empfehlungen vor. Nach Informationen des Handelsblatt umfasst der Abschlussbericht 33 Vorschläge für die Reform des Rentensystems. Die Ergebnisse sollen am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben werden.
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Schuld ist „die Welt“: Merz‘ politische Bankrotterklärung am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt
Wer verstehen will, wie inhaltsleer und desolat zugleich die deutsche Politik ist, sollte sich ein gerade von Friedrich Merz veröffentlichtes Video anschauen. Der Ausschnitt des vom Bundeskanzler auf der Plattform X veröffentlichten Videos geht 1 Minute und 29 Sekunden und stammt vom „Tag der offenen Tür“, der am Sonntag im Bundeskanzleramt stattfand. Leerformeln bauen auf Verharmlosungen und von auch nur halbwegs vernünftigen Ursachenanalysen fehlt jede Spur. Da gibt es eine „Welt“ und eine „Industrie“, die sich „verändern“ – ganz so, als ob Politiker und weitere konkret benennbare Personen nicht für diese Veränderungen verantwortlich wären. Merz liefert politische Dampfplauderei – substanzlos, aber zugleich gefährlich. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
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Im Jahr 2013 hielt der Ökonom Franz Josef Radermacher einen Vortrag, in dem er eine provokante These formulierte: Wenn genügend viele Menschen in Europa arm genug seien, dass sie im Wesentlichen keine Ressourcen mehr verbrauchen – also weder Auto fahren, im Winter heizen noch Fleisch konsumieren –, dann würden sich Energie- und Klimaprobleme scheinbar „von selbst“ lösen. Diese „Lösung“ sei zwar „nicht sozial- oder politikverträglich“, doch sie verdeutliche, wohin eine falsche Entwicklung führen könne: zu einer Gesellschaft mit fünf bis zehn Prozent Reichen, die ihren Wohlstand aufrechterhalten, weil es der Mehrheit schlecht geht. Radermacher warnte vor einer „Brasilianisierung Europas“ – einer Zweiklassengesellschaft, wie sie in vielen Regionen der Welt längst Realität ist.
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