Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Wer heute Praxen belastet, riskiert morgen Versorgungslücken

Südschleswigsche Wählerverband 11-06-2026, 13:09 Soziales, Gesundheit

Zum heutigen Protesttag der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte gegen das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Praxis dicht – Patient steht im Regen. Was beim heutigen Protesttag zum Glück nur ein kurzzeitiges Szenario ist, könnte mit der Gesundheitsreform bald zum Dauerzustand werden. Denn wenn das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz so kommt, wie bislang geplant, bedeutet es: Aufnahmestopps, längere Wartezeiten, Einschränkungen bei Prävention und Vorsorge. Das ist exakt das Gegenteil von guter Gesundheitsversorgung!

Die Bundesregierung versucht, Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung auf dem Rücken der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte zu lösen. Wer bei den Praxen spart, spart letztlich an der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Die Politik fordert seit Jahren mehr ambulante Versorgung, mehr Prävention und eine Entlastung der Krankenhäuser. Gleichzeitig werden nun die wirtschaftlichen Grundlagen vieler Praxen in Frage gestellt. Gerade im ländlichen Raum ist jede Praxis wichtig. Werden die Rahmenbedingungen schlechter, wird die Nachbesetzung freier Arztsitze noch schwieriger. Für Schleswig-Holstein mit seinen ländlichen Räumen, Inseln und Grenzregionen ist eine starke ambulante Versorgung keine Nebensache, sondern Teil der Daseinsvorsorge.

Für uns als SSW ist klar: Die wohnortnahe medizinische Versorgung darf nicht zum Opfer einer kurzfristigen Haushaltspolitik werden. Wer heute Praxen belastet, riskiert morgen längere Wartezeiten, weniger Sprechstundenangebote und Versorgungslücken.

Statt die Ursachen der Finanzierungskrise anzugehen, greift der Bund erneut zu kurzfristigen Sparmaßnahmen. Der Bund muss endlich anerkennen, dass Gesundheitspolitik nicht nur aus Finanztabellen besteht, sondern vor allem die Lebensrealität der Menschen vor Ort betrifft. Wer die regionale Versorgung sichern will, muss die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte als Partner behandeln – nicht als Sparobjekt.

Link zur Originalveröffentlichung.

Ähnliche Nachrichten

NIUS exklusiv aus Ceuta: Migrantische Gewalt an Europas Außengrenze. 

Weiterlesen

Was als Angriff gedacht war, entwickelt sich für die AfD zur Werbeaktion.

Weiterlesen

Die Einwanderungspolitik der Grünen verschlechtert den Wohnungsmarkt und wirkt sich negativ auf Auszubildende und Studenten aus, denen es an Vertretung durch NGOs mangelt.

Weiterlesen

Der Berliner Senat treibt Vorbereitung zum Bau von Windparks in den Randbereichen der Stadt voran – und nimmt gesundheitliche Schäden für die Bevölkerung in Kauf. Gebaut werden sie in Wälder, Landschaftsschutzgebiete und Naherholungsflächen.

Weiterlesen

Das Ergebnis ist katastrophal – und noch schlechter, als wir es befürchten mussten.

Weiterlesen

Zur Auswahl der Kieler Projekte für die „Sportmilliarde“ des Bundes und zur Situation der Sporthallen in Elmschenhagen erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Die Situation der Sporthallen in Elmschenhagen spitzt sich weiter zu. Während Kiel auf Bundesmittel für vier Sportprojekte hofft, werden die Hallen 3 und 4 am Schulzentrum Elmschenhagen weiterhin nicht saniert – und nun kommt erschwerend hinzu, dass eine der Hallen durch schweren Vandalismus massiv beschädigt wurde. Rund 20.000 Euro Schaden, zerstörtes Inventar und unbrauchbare Sanitärbereiche machen deutlich, wie verletzlich diese ohnehin angespannte Infrastruktur ist. Für Schulen und Vereine in einem ohnehin unterversorgten Stadtteil ist das ein weiterer herber Rückschlag.

Weiterlesen

Steuert Deutschland in diesem Winter ungebremst in den totalen Blackout? Flavio von Witzleben und Energieexperte Prof. Dr. Fritz Vahrenholt analysieren die brandgefährliche Lage.

Weiterlesen

Es ist Zeit, dass Deutschland und insbesondere Mecklenburg-Vorpommern endlich eine Politik bekommen, die den Interessen der Menschen dient.

Weiterlesen

Milliarden-Schulden, abstürzende Wirtschaft, Abhängigkeit von globalen Interessen, fehlende Souveränität. Deutschland ist im Jahr 2026 nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Menschen versinken in Armut. Im Ausland schüttelt man den Kopf. Die Kommunen sind pleite. Der Crash naht.

Weiterlesen
Calendar
«Oktober 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031 
Wenn der Staat seine Feinde sucht: Die Grenzen der wehrhaften Demokratie

Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.

Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?

Grundgesetz nach Bedarf: Artikel 146 vergessen, Artikel 37 griffbereit

Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?

Der Souverän darf wählen – aber nicht entscheiden

Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.