Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Rot-grüner Irrweg muss beendet werden

Südschleswigsche Wählerverband 6-03-2026, 22:25 social, development

Zu den aktuellen Diskursen in der Berichterstattung und Äußerungen der Architektenkammer SH zum Bau-Turbo erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:

„Jahrelang hat sich die Kooperation zu sehr auf die Fördergelder des Landes für den sozialen Wohnungsbau verlassen und dabei die Bildung eigener Ressourcen und Möglichkeiten zum Schaffen von bezahlbarem Wohnraum durch die Stadt vernachlässigt. Nun versucht man mit schnellgestrickten Anträgen zur Senkung von Baustandards und dem Verbiegen des Bau-Turbos Abhilfe zu schaffen. Beide Versuche erweisen sich als untauglich. Die nicht mit der Bau- und Wohnbranche abgesprochenen Änderungen verunsichern Investoren und haben bereits deutliche Kritik von Haus & Grund sowie der Architekten- und Ingenieurkammerkammer Schleswig-Holstein erzeugt.

Der Bau-Turbo könnte dazu beitragen, schneller mehr Wohnraum zu schaffen. Leider hat die grün-rote Kooperation mit einem zusätzlichen Änderungsantrag den ursprünglichen Ansatz unnötig verkompliziert und den Bau-Turbo in seinen Möglichkeiten erheblich beeinträchtigt. Statt echter Vereinfachung droht dadurch zusätzlicher bürokratischer Aufwand.

Der Bau-Turbo muss seinem Namen gerecht werden. Kiel braucht weniger Bürokratie und schnellere Entscheidungen, nicht neue Hürden. Wir bedauern deshalb, dass dieses Instrument für das Schaffen von neuem Wohnraum massiv ausgebremst wurde. Das ist ein trauriges Signal angesichts der erheblichen Wohnungsnot in Kiel und die Verantwortung dafür trägt allein die Kooperation. Nur dann kann der Bau-Turbo wirklich dazu beitragen, den Wohnungsbau zu beschleunigen und den Menschen in dieser Stadt zeitnah neue Perspektiven auf bezahlbaren Wohnraum zu eröffnen. Stattdessen wäre es zielführend, die im Antrag (Drs. 0178/2026-01) von SSW und CDU dargestellten alternativen Finanzierungsinstrumente zu prüfen und so die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu ermöglichen.“

https://www.ssw.de/themen/default-873c891a85dd8843145cf5827cfb9dd7

Ähnliche Nachrichten

Zu den Plänen der Bundesregierung, das Wohngeld deutlich einzuschränken, erklärt der SSW-Fraktionsvorsitzende im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Christian Dirschauer...

Weiterlesen

Am Mittwoch, den 15. Juli, wurde der 22-jährige Marius Dick in Trier von einem afghanischen Täter erstochen. Seine Eltern trauern um ihn, während der Bundeskanzler bislang öffentlich nicht reagierte und sich auf die Gewaltenteilung beruft.

Weiterlesen

Peter Weber spricht mit Dr. Thomas Jahn Rechtsanwalt 

Weiterlesen

Friedrich Merz soll seine stellvertretende Generalsekretärin Christina Stumpp bereits in zwei persönlichen Gesprächen zum Rückzug aufgefordert haben. Ihre Antwort: Nein. Denn laut CDU-Satzung wurde sie vom Parteitag gewählt und kann nicht einfach vom Vorsitzenden abgesetzt werden.

Weiterlesen

Heute sollte alles anders werden: Doch dieser "Rabatt" ist ein einziger Witz! Wieder wird der Bürger verarscht.

Weiterlesen

AfD-Wahlgewinner Ulrich Sigmund wird entmachtet und stattdessen soll Sachsen-Anhalt von Philipp Amthor als Bundeskommissar regiert werden. Klingt verrückt, ist aber in Wahrheit gar nicht so abwegig. Warum und was das mit einem Strandkorb im Kanzleramt zu tun hat, erfahren Sie jetzt von Dominik Reichert und Paul Klemm im Brennpunkt des Tages.

Weiterlesen

In diesem Video spricht Alex über die aktuelle Lage in Sachen Bundeswehr.

Weiterlesen

Die Debatte um Brosius-Gersdorf setzt Bundeskanzler Friedrich Merz weiter unter Druck und überschattet seine Sommerpause. Gleichzeitig sorgt der tödliche Angriff eines Afghanen auf einen Studenten in Trier für politische Kritik...

Weiterlesen

Die beschleunigte Energiewende ließ die Strompreise in die Höhe schnellen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. In den kommenden Jahren könnte Deutschland bis zu 60 Prozent seiner Industrieproduktion verlieren. Wegen der hohen Energiekosten verlagern viele Unternehmen ihre Fertigung schon heute ins Ausland. Nach Einschätzung von Experten wird die Abwanderung industrieller Wertschöpfung weiter an Fahrt gewinnen.

Weiterlesen
Calendar
«Oktober 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031 
Wenn der Staat seine Feinde sucht: Die Grenzen der wehrhaften Demokratie

Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.

Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?

Grundgesetz nach Bedarf: Artikel 146 vergessen, Artikel 37 griffbereit

Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?

Der Souverän darf wählen – aber nicht entscheiden

Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.