Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Die EU-Kriegsmaschine läuft bereits – und die Zentralbanken stehen dahinter
2-07-2026, 13:24 Wirtschaft, Europa, Geopolitik

von Dr. Peter F. Mayer
Es ist ein bemerkenswerter Moment, wenn Geheimdienstchefs offen aussprechen, was bislang nur hinter verschlossenen Türen diskutiert wurde. Polens Auslandsgeheimdienstchef, Oberst Paweł Szota, hat nun genau das getan. Er erklärte, Polen müsse operieren, als ob ein Krieg mit Russland unvermeidlich sei, weil es zu spät wäre, erst dann zu handeln, wenn der Konflikt bereits begonnen hat.
Das ist der Chef eines NATO-Geheimdienstes, der der eigenen Bevölkerung mitteilt: Wir bereiten uns auf Krieg vor. Polen hat eine der größten Armeen in Europa. Viele Polen kämpfen als Söldner bereits gegen Russland und polnische Truppen stehen nahe der russischen Grenze. Und wir erinnern uns an den polnischen Außenminister Radek Sikorski, der nach dem Terroranschlag auf die Nord Stream Pipelines sich bei den USA dafür bedankte. „Thank you, USA“
Hier sein X-Posting vom 27. September 2022:

Die Panik-Zyklen und der Schuldenstaat
Martin Armstrong, der mit seinem KI-gestützten Socrates-System seit Jahrzehnten ökonomische und geopolitische Wendepunkte vorhersagt, hat diese Entwicklung seit Jahren prognostiziert. Sein jüngster Beitrag auf Armstrong Economics bringt es auf den Punkt: Der souveräne Schuldenkrise und der Kriegszyklus konvergieren.
Europa kann seinen Wohlfahrtsstaat, die grüne Agenda und die endlose militärische Expansion nicht gleichzeitig finanzieren. Irgendetwas muss nachgeben. Und die Geschichte lehrt: Regierungen, die unter einem Schuldenberg begraben sind, greifen immer wieder zum äußeren Konflikt, weil der Krieg die innenpolitische Abrechnung aufschiebt. Er schafft eine Rechtfertigung für Defizite, Notstandsgesetze, Zensur und Kapitalverkehrskontrollen — während er die öffentliche Wut auf einen äußeren Feind umlenkt.
Armstrongs Computer hat den Panik-Zyklus 2026 präzise vorhergesagt. 2027 trägt das höchste Risiko eines breiteren internationalen Krieges. Die wirtschaftlichen Folgen werden sich bis 2028 verstärken, wenn Rezession und zivile Unruhen sich ausbreiten.
Professor Werner und die falschen Vorwände
Auch Professor Richard Werner warnt. Der deutsche Ökonom, bekannt durch sein Buch Princes of the Yen und seine präzisen Vorhersagen der japanischen Bankenkrise, der asiatischen Finanzkrise und der Kreditblasen von 2008, hat in seinem aktuellen X-Post eine fundamentale Wahrheit ausgesprochen, die in den Mainstream-Medien konsequent unterdrückt wird:
„Virtually every major war begins under false pretenses — and the central banks are behind it.“
(„Praktisch jeder große Krieg beginnt unter falschen Vorwänden – und die Zentralbanken stecken dahinter.“)
Werner, der übrigens 1995 den Begriff Quantitative Easing prägte — jene Gelddruckpolitik, die heute die Bilanzen aller großen Zentralbanken aufgebläht hat —, verweist auf ein Muster, das sich durch die Finanzgeschichte zieht. Kriege werden nicht geführt, weil sie unvermeidbar sind. Sie werden herbeigeführt, weil sie bestimmten Interessen dienen.
Die Brüsseler Politiker, so Armstrong, würden niemals Frieden zulassen, weil die Schuldenkrise einen äußeren Feind braucht. Jede Woche eine neue Militärausgaben-Ankündigung, ein neuer Mobilisierungsplan, eine neue Notstandsmaßnahme, eine weitere Rede, die die Bevölkerung auf den Konflikt vorbereiten soll. Deutschland debattiert die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Polen baut eine der größten Armeen Europas auf. Die NATO-Mitglieder erhöhen ihre Verteidigungsausgaben in Richtung 5 % des BIP. Zivilschutzkampagnen tauchen auf dem ganzen Kontinent auf.
Das sind nicht die Handlungen von Regierungen, die Frieden erwarten. Es sind die Handlungen von Regierungen, die ihre Bevölkerungen psychologisch und finanziell auf den Krieg vorbereiten.
Militärische Aufrüstung auf breiter Front
NATO-Staaten streben inzwischen Verteidigungsausgaben von bis zu 5 Prozent des BIP an – weit über das bisherige Zwei-Prozent-Ziel. In Deutschland wird wieder offen über die Wiedereinführung der Wehrpflicht debattiert. Polen baut eine der größten Armeen Europas auf und betreibt intensive Zivilschutz-Kampagnen, um die Bevölkerung mental und logistisch auf einen Krieg vorzubereiten.
Besonders deutlich wird die neue Tonlage im Interview des polnischen Auslandsgeheimdienstchefs Colonel Paweł Szota mit der Tageszeitung Rzeczpospolita. Szota erklärte, der Grad der russischen Aggression sei „sehr hoch“ und das Risiko einer militärischen Konfrontation „real“. Polen müsse operieren, „als ob ein bewaffneter Konflikt mit Russland eine absehbare Perspektive“ sei. Russland teste systematisch rote Linien und sehe Polen sowie die östliche NATO-Flanke als Hindernis für imperiale Ambitionen. Solche Aussagen von einem hochrangigen NATO-Geheimdienstchef sind ungewöhnlich und signalisieren, dass in Warschau und Brüssel nicht mehr auf Diplomatie, sondern auf militärische Konfrontation gesetzt wird.
Die wirtschaftliche Zerstörung als Treiber
Diese Entwicklung steht nicht im luftleeren Raum. Der Ökonom Richard Werner brachte es auf den Punkt: Die USA haben die deutsche Wirtschaft systematisch zerstört – durch die Sprengung von Nord Stream und durch Anreize, mit denen deutsche Industrieunternehmen in die USA gelockt werden. Gleichzeitig wird in den Medien das Narrativ gepflegt, China sei für die Probleme verantwortlich. Werner weist zudem darauf hin, dass Besatzungsregime nach internationalem Recht keine Bevölkerungsaustausch-Politik betreiben dürfen – ein Hinweis auf die massenhafte Zuwanderung in Deutschland unter US-Schirmherrschaft nach 1945.
Die Deindustrialisierung Deutschlands, die höchsten Energiekosten Europas und der Verlust günstiger russischer Rohstoffe haben die wirtschaftliche Basis der EU massiv geschwächt. Gleichzeitig explodieren die Militärbudgets. Europa kann seine Sozialsysteme, die grüne Transformation und eine massive Aufrüstung nicht gleichzeitig finanzieren – nicht bei einer Schuldenkrise, die längst systemisch geworden ist.
Die selbsterfüllende Prophezeiung
Und so funktioniert der Mechanismus: Sobald Regierungen sich selbst davon überzeugt haben, dass Krieg unvermeidlich ist, beginnen sie Entscheidungen zu treffen, die ihn tatsächlich unvermeidlich machen. Jede Mobilisierung der einen Seite wird von der anderen als Aggression interpretiert. Jedes Sanktionspaket lädt zur Vergeltung ein. Jede Truppenverlegung provoziert eine Gegenverlegung.
Die Ukraine ist dabei der Katalysator, nicht das Ziel. Sie ist das Fett im Getriebe der Kriegsmaschine, die längst auf Hochtouren läuft.
Szotas Aussage, Russland teste systematisch rote Linien und dränge die NATO zu Reaktionen, mag faktisch zutreffen — aber sie verschweigt die jahrzehntelange NATO-Osterweiterung, die genau jene roten Linien Moskaus immer weiter verschoben hat. Sie verschweigt die Rolle der Zentralbanken, die mit ihrer Nullzinspolitik und dem Quantitative Easing die Vermögenspreise aufgeblasen und die Schere zwischen Arm und Reich geöffnet haben — und nun einen äußeren Feind brauchen, um von den inneren Widersprüchen abzulenken.
Was bedeutet das für den Einzelnen?
Armstrongs Warnung an Investoren: Wer nur auf die täglichen Schwankungen der Aktienmärkte starrt, übersieht das große Bild. Die geopolitische Instabilität ist kein Zufall. Sie ist das Produkt einer Politik, die keine andere Lösung mehr sieht.
Und Werners Analyse, abrufbar auf seinem X-Account, ergänzt dieses Bild um die entscheidende Komponente: Folgt dem Geld. Die Zentralbanken sind nicht neutrale Institutionen, die im Interesse der Allgemeinheit handeln. Sie sind die Architekten eines Systems, das periodisch Kriege benötigt, um sich selbst zu erhalten.
Europa bereitet sich nicht darauf vor, Krieg zu vermeiden. Die eigenen Geheimdienstchefs fordern die Bürger nun öffentlich auf, sich darauf vorzubereiten, weil sie zunehmend glauben, dass er kommt.
In dieser Folge von Hyperpolitik analysiert Ines Schwerdtner die Debatte um den Linken-Parteitag, die Rolle der CDU im Umgang mit der AfD und den zunehmenden Rechtsruck in der deutschen Politik.
WeiterlesenIn diesem Video erklärt Alex, welche legalen Möglichkeiten es geben könnte, um den Wehrdienst zu verhindern.
WeiterlesenDer SSW hat jetzt einen Antrag in den Landtag eingebracht, mit dem die Landesregierung aufgefordert wird, sich über den Bundesrat für die Einführung eines Klimageldes einzusetzen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:
„Die CO₂-Bepreisung ist richtig und notwendig. Aber sie verteuert Energie, Mobilität und Wohnen – und das trifft nicht alle gleich. Wer wenig verdient oder auf dem Land lebt, zahlt im Verhältnis deutlich mehr. Genau deshalb war das Klimageld von Anfang an als sozialer Ausgleich gedacht. Passiert ist bisher: nichts.
Meine Anfrage brachte ans Licht: 96 Todesfälle in Niedersachsen stehen in einem Zusammenhang mit der Impfung. Die Dimension anderer Impfschäden? Bis heute nicht absehbar. Lange wurde eine Aufarbeitung blockiert, echte Hilfe gab es kaum. Nun bringen die Regierungsfraktionen erstmals einen Antrag ein, der Bewegung in das Thema bringt.
WeiterlesenWas passiert in Deutschland, wenn nach den Wahlen im Osten nichts mehr geht ohne die AfD?
WeiterlesenPeter Weber im Gespräch mit Dr. med. vet. Helmut Sterz, ehemaliger Chef-Toxikologe des Pfizer-Konzerns und Dr. Martin Vincentz, MdL, AfD-NRW & Mediziner
WeiterlesenSchützen und Bürgermeister setzen gemeinsames Zeichen an der Unrechtsgrenze
TIMMELSJOCH – Bei der Dornenkrone am Timmelsjoch fand heute eine schlichte, aber symbolträchtige Fahnenhissung statt. Die drei Landeskommandanten der Schützenbünde, Mjr. Christoph Schmid für den Südtiroler Schützenbund, Mjr. Thomas Saurer für den Bund der Tiroler Schützenkompanien und Mjr. Enzo Cestari für den Welschtiroler Schützenbund, trafen sich dabei gemeinsam mit den Bürgermeistern der angrenzenden Gemeinden.
WeiterlesenRedebeitrag von Martin Sichert (AfD) am 10.07.2026
WeiterlesenSerdar Somuncu ist der Endgegner. Rhetorisch gesegnet, präzise wie ein Skalpell — und er sagt Dinge, für die andere gecancelt werden. Hinter der scharfen Klinge steckt ein Mensch, der mehr preisgibt als je zuvor — dieses Gespräch war Therapie, Witz und Konfrontation zugleich.
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Die Bundesrepublik Deutschland nennt sich eine freiheitliche Demokratie. Doch Demokratie ist mehr als ein Wahltag alle vier Jahre. Sie lebt davon, dass Bürger Macht begrenzen, Entscheidungen beeinflussen und Regierende zur Verantwortung ziehen können. Genau hier beginnt das Unbehagen: Der Staat beruft sich immer häufiger auf „unsere Demokratie“, während er zugleich den Raum verengt, in dem über diese Demokratie grundsätzlich gestritten werden darf.